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Medienmitteilung Voranschlag 2019: Moderates Aufwandwachstum kombiniert mit höheren Steuererträgen ermöglichen den Steuerfuss unverändert bei 81% zu belassen.

Der Stadtrat hat das Budget 2019 am 19. September 2018 zuhanden des Gemeinderates verabschiedet. Die Erfolgsrechnung sieht bei einem Gesamtaufwand von 166.9 Mio. Franken und einem Gesamtertrag von 162.8 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss in der Höhe von 4.1 Mio. Franken vor. Im Budget 2018 schlug die Bildung einer Vorfinanzierung für den Bau eines Schulhauses im Umfang von 2.3 Mio. zu Buche. Bereinigt um diesen Sondereffekt beträgt die Aufwandabweichung vom Budget 2019 zum Budget 2018 0.9 Mio. oder 0.5%. Dank des moderaten Aufwandwachstums kombiniert mit höheren Steuererträgen kann der Steuerfuss von 81% auch 2019 unverändert tief beibehalten werden.

Die Hochrechnung 2018 prognostiziert einen Ertragsüberschuss von rund 5.94 Mio. Franken. Dies anstelle des budgetierten Ertragsüberschusses von 0.28 Mio. Franken. Die positive Abweichung ist massgeblich durch höhere Steuererträge bei den Grundstückgewinnsteuern zu begründen.

Der anhaltend positive Trend der Steuerentwicklung wird auch für 2019 prognostiziert und führt zu einer Zunahme des 100%igen Steuerertrages von 1.7 Mio. Franken auf 67.0 Mio. Franken. Der resultierende Steuerertrag (ordentlicher Steuerertrag Rechnungsjahr) beträgt total 54.3 Mio. Franken, was einer Zunahme von 1.4 Mio. Franken zum Vorjahresbudget bedeutet. Die Grundstückgewinnsteuern sind wie im Vorjahr mit 9.0 Mio. Franken im Budget eingestellt.

Der Ressourcenzuschuss basiert jeweils auf den Steuerzahlen des Vor-Vorjahres. Nach den hohen Steuereinnahmen im Jahre 2017 (ausserordentlicher Mehrertrag aufgrund von einzelnen wenigen Fällen) wird Dübendorf im Jahre 2019 keinen Ressourcenzuschuss erhalten. Der Wegfall des Ressourcenzuschusses bedeutet im Vergleich zum Budget 2018 netto Mindereinnahmen von 4.0 Mio. Franken.

Im Vergleich zum Budget 2018 nimmt der Aufwand – über sämtliche Aufwandarten hinweg – um 1,5 Mio. Franken ab. Diese Abnahme ist jedoch massgeblich ein Resultat des Wegfalls der im Vorjahr gebildeten Vorfinanzierung und keine effektive Abnahme des Aufwandes im budgetierten Kalenderjahr. Für die betriebswirtschaftliche Betrachtung gilt es daher den Sondereffekt der Vorfinanzierung zu neutralisieren. Bei den geldwirksamen Kostenarten ist ein moderater Kostenanstieg festzustellen.

Die Personalaufwendungen nehmen insgesamt um 0.7 Mio. Franken zu und betragen neu 57.9 Mio. Franken. Diese moderate Kostenzunahme begründet sich durch eine Aufstockung von Stellenprozenten sowie eine Kostenverschiebung vom Sachaufwand in den Personalaufwand (neue Vorgabe des neuen Rechnungsmodell HRM2). Bei den Sachaufwendungen wurden die Kosten von 23.7 Mio. Franken auf 23.6 Mio. Franken reduziert.

Die Abschreibungen nehmen um 1.4 Mio. Franken zu. Auf den 1. Januar 2019 müssen alle Zürcher Gemeinden das Harmonisierte Rechnungsmodell HRM2 einführen. Eine wesentliche Auswirkung dieser Änderung im Budget 2019 bildet die Abschreibungsmethodik. Neu sind sämtliche Anlagen linear über die mutmassliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Dübendorf hat die Aufwertung des Verwaltungsvermögens beschlossen. Dies hat zur Folge, dass die anhand des Restatements ermittelten neuen Werte des Verwaltungsvermögens per 1. Januar 2019 (Stichtag Einführung HRM2) eingebucht und bilanziert werden. Als Resultat dieser Aufwertung werden sich das Anlagenvermögen sowie das Eigenkapital erhöhen. Die Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen und den Investitionsbeiträgen betragen im Budget 2019 9.7 Mio. Franken.

Die budgetierten Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich 2019 auf 29.4 Mio. Franken (Vorjahr 34.2 Mio Franken). Nach Ausklammerung der Investitionen in den Spezialfinanzierungsbereichen (Abwasser 4,1 Mio. Franken, Abfallbereich 0,5 Mio. Franken), verbleiben für das Politische Gut noch Investitionen in Höhe von 24.8 Mio. Franken (Vorjahr 31.0 Mio. Franken). Davon sind 5.0 Mio. Franken für den Erweiterungsbau Alterszentrum, 8.3 Mio. Franken für Projekte im Bereich Verkehr sowie 4.3 Mio. Franken für städtische Schulanlagen vorgesehen.


Dokument 20180919-MM-Medienmitteilung_VA_2019.pdf (pdf, 65.8 kB)


Datum der Neuigkeit 26. Sept. 2018


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