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Erziehung


Fragen
01. Ich habe Fragen zur Erziehung meiner Kinder. Kann mir jemand helfen?nach oben

In den Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) erhalten Eltern professionelle Beratung und Unterstützung bei Fragen rund um die Entwicklung und Erziehung ihrer Kinder. Das Beratungsangebot bezieht sich auf die Erziehung von Kindern bis 18 Jahren sowie die Entwicklung und den Umgang mit Babys und Kleinkindern. Bei Notlagen und familiären Konflikten bietet das kjz den Betroffenen zudem unkompliziert Hilfe. Sämtliche Beratungen werden von ausgebildeten und erfahrenen Fachpersonen erbracht und sind vertraulich und kostenlos.

Mehr Informationen über die Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) erhalten Sie unter folgendem Link.

kjz Dübendorf
Wallisellenstrasse 5
8600 Dübendorf
043 259 76 77
kjz.duebendorf@ajb.zh.ch

Mütter- und Väterberatung
Die Mütter- und Väterberaterinnen des kjz Dübendorf besprechen mit Ihnen Themen, die für Sie wichtig sind und die Entwicklung, Pflege, Ernährung und Erziehung Ihres kleinen Kindes betreffen. Sie können Ihr Kind auch wiegen und messen lassen und sich über Angebote für Familien und Kleinkinder informieren.

Mütter- und Väterberatung im Familienzentrum Dübendorf 
jeden Dienstag und Donnerstag, 13.30 bis 16.30 Uhr

Beratungstelefon Mütter- und Väterberatung:
043 259 76 70, Montag bis Freitag, 8.30 bis 12.30 Uhr

Erziehungsfragen im kjz Dübendorf
Die Erziehungsberaterinnen und -berater des kjz Dübendorf unterstützen Sie dabei, das Verhalten Ihres Kindes oder Jugendlichen besser zu verstehen und Konflikte zu lösen. Oft helfen nur wenige Gespräche, um mehr Sicherheit in der Erziehung zu erlangen. Die Beratungen erfolgen telefonisch oder im persönlichen Gespräch und sind kostenlos.

 

02. Mein Kind sagt häufig: «Alle anderen dürfen das, nur ich nicht!» Wie soll ich darauf reagieren?nach oben
Fast alle Kinder setzen ihre Eltern mit solchen und ähnlichen Sätzen unter Druck. Das Wort «Alle» stimmt bei Regeln und Grenzen nie, weil jede Familie ihre eigenen Regeln finden muss. Sagen Sie Ihrem Kind deshalb ruhig: «Aber ich will das so!» Oder: «Bei uns ist es so!» Erklären Sie wenn möglich auch, weshalb Sie es so haben wollen.

Eltern, die ihren Kindern Grenzen setzen, sind weder schlecht noch lieblos. Sie nehmen im Gegenteil ihre Verantwortung ernst. Vielleicht können Sie mit den Eltern der wichtigsten Freunde Ihres Kindes gemeinsame Regeln vereinbaren. Zum Beispiel, wie lange die Jugendlichen am Samstag Abend im Ausgang sein dürfen.
03. Mein Kind wächst in der Schweiz auf. Ich selber bin nicht hier aufgewachsen. Was heisst das für die Erziehung?nach oben
Ihr Kind wächst in der Schweiz auf. Aber seine Wurzeln reichen auch in ihr Herkunftsland zurück. Deshalb ist es gut, wenn es die Regeln des Zusammenlebens und die Bräuche aus Ihrer Kultur kennen lernt. Gleichzeitig sollte es jedoch auch lernen, sich im Schweizer Umfeld zurecht zu finden. Es ist nicht immer einfach, ein gutes Gleichgewicht zu finden.

Natürlich gleicht sich die Erziehung in vielen Punkten, unabhängig davon, wo ein Kind aufwächst. Überall auf der Welt brauchen Kinder Liebe und Geborgenheit, um sich gut entwickeln zu können. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen sprechen und ihnen zuhören, die ihnen Mut machen, Neues zu probieren und die sie trösten, wenn etwas schwierig ist. Sie brauchen auch Erwachsene, die ihnen zeigen, wie man Konflikte austragen und sich wieder versöhnen kann. Und sie brauchen Erwachsene, die sie schützen, indem sie ihnen Grenzen setzen. Das alles gehört zur Erziehung.

Je nach Umfeld, in dem ein Kind aufwächst, muss es aber andere Fähigkeiten entwickeln. Wir leben heute in der Schweiz in einer Gesellschaft, in der die Menschen ihr Leben ganz unterschiedlich gestalten können. Es gibt viele Wahlmöglichkeiten und Ihr Kind begegnet hier sehr verschiedenen Impulsen und Modellen. Vielleicht mehr als Sie damals in Ihrer Kindheit muss es heute lernen, selbständig zu sein, Entscheide zu treffen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen und wenn nötig auch Nein zu sagen. So kann es sich auch besser schützen, wenn es in eine schwierige Situation gerät.

Es ist deshalb wichtig, dass Ihr Kind ein Gespür entwickelt: «Das stimmt für mich. Das stimmt für mich nicht. Da will ich mitmachen. Da will ich nicht mitmachen.» Zudem braucht Ihr Kind Mut und Selbstvertrauen, um zur eigenen Meinung zu stehen, auch wenn es Jugendlichen begegnet, die vielleicht anders denken.

Wenn Sie seine Gefühle und seine Gedanken von klein auf ernst nehmen und ihm Mut machen, seine Meinung auszudrücken, helfen Sie das Selbstvertrauen und die Entscheidungskraft zu entwickeln.
04. Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht gehorcht?nach oben
In allen Familien kommt es manchmal vor, dass die Kinder nicht gehorchen. Es ist gut, wenn Sie darauf reagieren. Sie dürfen auch einmal laut werden. Aber was immer es war, zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es als Mensch achten. Sätze wie «Du bist wirklich nichts wert!» zerstören sein Vertrauen in sich selber. Auch Schläge und leere Drohungen sind keine Erziehungsmittel. Bei langen Predigten schalten die Kinder und Jugendlichen bald einmal ab und hören gar nicht mehr richtig zu.

Zeigen Sie ruhig Ihren Ärger, aber sprechen Sie nicht lange auf Ihr Kind ein. Ein klares «Ich will nicht, dass du das machst! Hast du das verstanden?» bringt mehr. Erinnern Sie an die vereinbarten Abmachungen und Regeln. Sagen Sie auch, was die Konsequenzen sind, wenn die Regeln gebrochen werden. Das Kind darf vielleicht ein paar Tage lang nicht fernsehen oder der Jugendliche darf am nächsten Samstag nicht in den Ausgang.

Natürlich werden sie sich über solche Konsequenzen ärgern. Lassen Sie sich dadurch nicht unter Druck setzen. Denken Sie daran: Klare Regeln geben Ihrem Kind Halt und Orientierung.
05. Wie viel Freiheit und wie viele Grenzen braucht mein Kind?nach oben
Kinder brauchen Freiräume, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen machen können: beim Spielen, allein oder mit anderen Kindern und später im Zusammensein mit Freunden. Sie brauchen aber auch Grenzen als Schutz und als Orientierung.

Ein kleines Kind kann Gefahren noch nicht einschätzen. Es braucht Erwachsene, die ihm sagen, dass es nicht mit der Steckdose spielen, eine heisse Herdplatte berühren oder ins Auto von fremden Leuten einsteigen darf. Später bilden die Grenzen, die Sie ihm setzen, mehr eine Art Rahmen, in dem sich Ihr Kind frei bewegen kann. Sie können Ihr Kind ja nicht immer begleiten und beschützen. Es muss lernen, sich selbständig zu bewegen.

Die Regeln und Grenzen müssen im Lauf der Zeit immer wieder neu angepasst werden. Das braucht viele Gespräche mit dem Kind. Es wird die Regeln besser einhalten, wenn es sie versteht.

Zuviel Freiheit und Verantwortung überfordert die Kinder. Zuwenig Freiheit und Verantwortung nimmt ihnen die Möglichkeit, aus eigener Kraft Lernschritte zu machen, die für ihr späteres Leben wichtig sind.

Sie kennen Ihr Kind am besten. Nehmen Sie sich Zeit, um ihm zuzuhören und mit ihm über seine Erlebnisse und Erfahrungen zu sprechen. So können Sie auch spüren, in welchen Bereichen es schon bereit und fähig ist, Verantwortung für sich zu übernehmen und wo es noch einen engeren Rahmen braucht.

Hier finden Sie ein Elternratgeber zum Thema "Ausgang und Partys" . Er dient als Diskussionsgrundlage für Eltern und unter 18-Jährigen. 

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