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Einwohnerdienste


Häufig gestellte Fragen (FAQ)
01. Ich habe Fragen zur Erziehung meiner Kinder. Kann mir jemand helfen?Nach oben

In den Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) erhalten Eltern professionelle Beratung und Unterstützung bei Fragen rund um die Entwicklung und Erziehung ihrer Kinder. Das Beratungsangebot bezieht sich auf die Erziehung von Kindern bis 18 Jahren sowie die Entwicklung und den Umgang mit Babys und Kleinkindern. Bei Notlagen und familiären Konflikten bietet das kjz den Betroffenen zudem unkompliziert Hilfe. Sämtliche Beratungen werden von ausgebildeten und erfahrenen Fachpersonen erbracht und sind vertraulich und kostenlos.

Mehr Informationen über die Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) erhalten Sie unter folgendem Link.

kjz Dübendorf
Wallisellenstrasse 5
8600 Dübendorf
043 259 76 77
kjz.duebendorf@ajb.zh.ch

Mütter- und Väterberatung
Die Mütter- und Väterberaterinnen des kjz Dübendorf besprechen mit Ihnen Themen, die für Sie wichtig sind und die Entwicklung, Pflege, Ernährung und Erziehung Ihres kleinen Kindes betreffen. Sie können Ihr Kind auch wiegen und messen lassen und sich über Angebote für Familien und Kleinkinder informieren.

Mütter- und Väterberatung im Familienzentrum Dübendorf 
jeden Dienstag und Donnerstag, 13.30 bis 16.30 Uhr

Beratungstelefon Mütter- und Väterberatung:
043 259 76 70, Montag bis Freitag, 8.30 bis 12.30 Uhr

Erziehungsfragen im kjz Dübendorf
Die Erziehungsberaterinnen und -berater des kjz Dübendorf unterstützen Sie dabei, das Verhalten Ihres Kindes oder Jugendlichen besser zu verstehen und Konflikte zu lösen. Oft helfen nur wenige Gespräche, um mehr Sicherheit in der Erziehung zu erlangen. Die Beratungen erfolgen telefonisch oder im persönlichen Gespräch und sind kostenlos.

 

01. Sozialversicherung - Wie funktioniert die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)?Nach oben
Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) wurde 1948 eingeführt und ist der bedeutendste Pfeiler der sozialen Sicherheit in der Schweiz. Sie ersetzt einen Teil des wegen Alter oder Tod verminderten oder wegfallenden Erwerbseinkommens. Bei der AHV sind alle Menschen versichert, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten.

Die Leistungsarten der AHV auf einen Blick: Die AHV zahlt Altersrenten für Frauen und Männer im Rentenalter sowie Hinterlassenenrenten für Witwen, Witwer und Waisen. Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt sie auch Hilflosenentschädigungen und leistet Beiträge an Hilfsmittel.

Beitragspflicht auf einen Blick: Die AHV basiert auf dem Grundgedanken der Solidarität.. Wer in der Schweiz wohnt oder arbeitet, ist bei der AHV obligatorisch versichert. Wann und welche Beiträge zu leisten sind, ist für Arbeitnehmende, Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige unterschiedlich geregelt. Arbeitnehmende und Selbständigerwerbende sind ab dem 1. Januar nach dem 17. Geburtstag beitragspflichtig, während Nichterwerbstätige erst ab dem 1. Januar nach dem 20. Geburtstag Beiträge zu bezahlen haben.Weitere nützliche Informationen zur AHV finden Sie hier auf der Homepage der SVA Zürich.

Die Broschüre Sozialversicherungen: Aufenthalt in der Schweiz und Ausreise, richtet sich speziell an Migrantinnen und Migranten. Sie erklärt die Grundzüge der schweizerischen Sozialversicherungen in der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV, 1. Säule) und in der beruflichen Vorsorge (2. Säule). Zudem gibt sie für Personen aus Drittstaaten praktische Anleitungen zur Vorbereitung einer definitiven Ausreise aus der Schweiz. Für Personen von EU- oder EFTA-Mitgliedstaaten gilt das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU oder das EFTA-Übereinkommen. Die Broschüre existiert in 12 Sprachen und kann hier heruntergeladen werden.
01. Was versteht man unter Integration?Nach oben
Die Integration hat ein zentrales Anliegen: Man will Migrantinnen und Migranten befähigen, sich in die schweizerische Gesellschaft zu integrieren. Sie sollen sich wohl fühlen und im Alltag gut zurechtkommen. Dazu gehört es etwa, einer Arbeit nachzugehen und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen.
Ziel der Integration ist es, dass die einheimische und die ausländische Wohnbevölkerung gut zusammen-leben. Grundlage bilden dabei die Grundwerte der Bundesverfassung, gegenseitige Achtung und Toleranz. Von Schweizerinnen und Schweizern wird in diesem Zusammenhang Offenheit gegenüber Fremden erwartet. Und von Migrantinnen und Migranten will man, dass sie eine der Landessprachen lernen und sich mit den Verhältnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz vertraut machen.
Integration ist ein fortlaufender Prozess, der sich immer wieder verändert, weil sich auch unsere Gesellschaft ständig wandelt. Erst wenn alle Beteiligten – Migrantinnen und Migranten, Schweizerinnen und Schweizer sowie die Institutionen – mitmachen, kann Integration gelingen.
Viele wichtige Informationen über die schweizerische Integrationspolitik finden Sie auf dieser Website.
Antwort auf häufig gestellte Fragen zum Thema Integration finden Sie auf der Website des Bundesamts für Migration. Folgen Sie diesem Link.
01. Wer bekommt eine Arbeitsbewilligung?Nach oben
Es gibt in der Schweiz grundsätzlich zwei Prinzipien: Arbeitnehmende aus EU-/EFTA-Staaten haben es einfacher, Zutritt zum Arbeitsmarkt zu bekommen. Grund dafür sind die Vereinbarungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU).

Arbeitnehmende aus allen anderen Staaten erhalten nur eine Arbeitsbewilligung, wenn sie als dringend benötigte und gut qualifizierte Arbeitskräfte gelten. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Bundesamtes für Migration. Dort können Sie nachlesen, welche Voraussetzungen es für eine Bewilligung braucht.

Der Kanton, in dem Sie wohnen, entscheidet nach den oben genannten Kriterien darüber, ob Sie eine Arbeitsbewilligung bekommen. Mehr Informationen erhalten Sie bei der dafür zuständigen Stelle. Je nach Kanton heisst das: Amt für Ausländerfragen, Migrationsamt oder Fremdenpolizei. Im Kanton Zürich erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit AWA die Arbeitsbewilligungen.
«Vorläufig Aufgenommene» mit Aufenthaltsbewilligung F haben seit Anfang 2006 vollständigen Zugang zum Arbeitsmarkt. Neu können also auch Asylsuchende arbeiten. Es gibt spezielle Angebote, die sich um ihre Situation kümmern. Erkundigen Sie sich bei den Hilfswerken oder bei der kantonalen Asylkoordination.
Flüchtlingshilfe
Asylorganisation Zürich
01. Wer und was ist in einer Krankenkasse versichert?Nach oben
Jede in der Schweiz wohnhafte Person muss sich obligatorisch bei einer Krankenkasse versichern! Mit der Krankenkasse sind Sie für Kosten im Krankheitsfall, bei Mutterschaft oder bei einem Unfall versichert. Das heisst, Sie müssen nur einen kleinen Teil der Kosten für Arztbesuche, Spitalaufenthalte oder bestimmte Medikamente bezahlen. Den Rest bezahlt die Krankenkasse.
Obligatorisch ist die so genannte Grundversicherung. Krankenkassen müssen jede Person unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand in die Grundversicherung aufnehmen. Die Versicherten können ihre Krankenkasse frei wählen.
Alle sind in der Grundversicherung für die gleiche Leistung versichert. Dazu gehören zum Beispiel die Behandlung in Arztpraxis und Spital, ärztlich verordnete Medikamente und Laboruntersuchungen, Psycho- und Physiotherapie, Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft, Impfungen, Gesundheitsuntersuchungen für Kinder sowie Teilkosten bei Notfalltransporten. Nicht versichert durch die Grundversicherung sind gewöhnliche Zahnbehandlungen.

Sie können freiwillig eine Zusatzversicherung abschliessen und müssen dafür mehr Prämie bezahlen. Damit werden zusätzliche Leistungen bezahlt wie zum Beispiel Zahnbehandlungen oder der Komfort eines Zweier- oder Einzelzimmers im Spital. Durch die Grundversicherung ohne Zusatzversicherung (= allgemein versichert) sind die Kosten in der allgemeinen Abteilung für ein Vierbettzimmer abgedeckt.

Die Unfallversicherung ist in der Krankenkasse inbegriffen. Berufstätige sind aber bereits über ihren Arbeitgeber gegen Unfälle versichert. Wenn das bei Ihnen zutrifft, können Sie die Krankenkasse auffordern, die Unfallversicherung aus der Versicherung herauszunehmen. So sinkt die Prämie.

Unter www.comparis.ch können Sie Leistungen und Preise für Ihre Situation vergleichen. Dieser Vergleich lohnt sich sicher!

Broschüre «Gesundheitswegweiser Schweiz»: Viele Informationen zur Krankenkassenversicherung und zum Gesundheitssystem in der Schweiz können Sie in dieser Broschüre lesen. Diese ist unter diesem Link auf 18 verschiedenen Sprachen abrufbar.
01. Wie erlernt man einen Beruf?Nach oben
Nach der Schule absolvieren in der Schweiz rund zwei von drei Jugendlichen eine Berufslehre. Sie dauert je nach Beruf drei oder vier Jahre. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten die Lernenden einen Eidgenössischen Fähigkeitsausweis. Für Schülerinnen und Schüler mit schwächeren Leistungen gibt es eine zweijährige Lehre. Sie wird mit einem eidgenössischen Berufsattest abgeschlossen.
Das Besondere an der Berufsausbildung in der Schweiz ist die Kombination von Schule und Arbeitspraxis. Man nennt dies das duale Bildungssystem. Die Lernenden arbeiten in der Regel während vier Tagen in der Woche – in manchen Berufen sind es weniger – in einem Lehrbetrieb, wo sie praktische Kenntnisse erwerben. An den übrigen Wochentagen besuchen sie eine kantonale Berufsfachschule, an der sie die Theorie lernen.
Schulisch begabte Lernende können zusätzlich einen Unterricht an der Berufsmaturitätsschule besuchen, der zur Berufsmaturität führt. Man kann den Unterricht schon während der Lehre oder im Anschluss daran absolvieren. Lernende mit Berufsmaturitätszeugnis haben später die Möglichkeit, eine Fachhochschule zu besuchen.
Hier finden Sie das Portal der Kantone mit vielen Informationen zum System der Berufsbildung.
Eine modern aufgemachte Überblicksseite zum Thema Lehrstellen für Jugendliche ist diese:
http://www.lehrstellen.ch/
02. Was ist eine Integrationsvereinbarung?Nach oben
Das Ausländergesetz schenkt der Integration von Ausländerinnen und Ausländern grosse Aufmerksamkeit. So legt es fest, dass die Erteilung einer Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung an Bedingungen geknüpft sein kann und Sprach- oder Integrationskurse zu besuchen sind. Die konkreten Verpflichtungen legt man mit der Migrantin oder dem Migranten in einer so genannten Integrationsvereinbarung fest. Die Kantone sind frei, ob sie Integrationsvereinbarungen treffen wollen oder nicht. Einige haben bereits damit begonnen.
Solche Vereinbarungen betreffen zumeist Personen, die aus Staaten ausserhalb der Europäischen Union oder Freihandelsassoziation stammen und noch keine Niederlassungsbewilligung haben. Aber auch bereits ansässige Migrantinnen und Migranten können betroffen sein. Nämlich dann, wenn sie durch ihr Verhalten oder aufgrund anderer Umstände riskieren, das Aufenthaltsrecht zu verlieren. Lesen Sie hier den Text in der Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern.
02. Wer hilft bei der Berufswahl?Nach oben
In der Schweiz gibt es rund 300 Lehrberufe. Die Berufswahl ist deshalb im Schulunterricht der Sekundarstufe ein wichtiges Thema. Dennoch kann es sinnvoll sein, zusätzlich zur Berufsberatung zu gehen, um sich Klarheit zu verschaffen, welcher Beruf am besten passt.

Eine Möglichkeit ist das Berufsinformationszentrum (BIZ), die Beratungen sind kostenlos. Die Jugendlichen können sich dort über die Berufsbilder informieren und finden Unterstützung bei der Berufswahl. Sie erfahren, wo es noch freie Lehrstellen gibt. Das BIZ organisiert auch Berufsinformationsveranstaltungen, an denen die Berufswelt vorgestellt wird.

Die Lehrerinnen und Lehrer informieren die Jugendlichen rechtzeitig, sich bei der Berufsberatung anzumelden. An manchen Schulen werden zudem Elternabende im BIZ durchgeführt.
Wer einen Beruf in die engere Wahl zieht, sich aber noch nicht entscheiden kann, hat die Möglichkeit, eine Schnupperlehre zu absolvieren. Sie wird von Lehrbetrieben angeboten und dauert in der Regel zwischen einem und fünf Tagen. Die Jugendlichen lernen so den Lehrbetrieb kennen und erhalten einen guten Einblick in den Berufsalltag. Der Lehrbetrieb wiederum kann beurteilen, ob sich jemand für den gewünschten Beruf eignet.

Das naheliegendeste Zentrum für Berufs- und Laufbahnberatung befindet sich in Uster. Beratungen für Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre sind kostenlos. Die Infothek kann von allen gratis benutzt werden.

biz Uster
Brunnenstrasse 1
8610 Uster
Telefon: 044 905 45 45
Website

Integras - Informationsveranstaltungen für fremdsprachige Eltern und Jugendliche
Das biz Uster organisiert Informationsveranstaltungen für Eltern und Jugendlichen in verschiedenen Sprachen, z.B. in Albanisch, Türkisch, Serbisch, Tamilisch, Portugiesisch, Englisch oder Spanisch. Die Informationsanlässe dauern ca. 2 Stunden und sind kostenlos. Fragen Sie beim biz Uster, wann die nächsten Veranstaltungen in Ihrer Muttersprache stattfinden.

Auf der Website www.berufsberatung.ch finden Sie viele Informationen zur Berufswahl und einen Überblick über die verschiedenen Berufe.
02. Wo finde ich eine offene Stelle?Nach oben
Es lohnt sich, Freunde und Bekannte über Ihre Stellensuche zu informieren. So erfahren Sie vielleicht frühzeitig, dass eine Stelle frei wird, und können sich bewerben.

Viele Stellen werden aber auch öffentlich ausgeschrieben. Man findet sie in Tageszeitungen, meist in den periodisch beigelegten Stellenanzeigern. Auch Fachzeitschriften enthalten oft Stelleninserate. Falls Sie selber keine Tageszeitung abonniert haben, gehen Sie in die Bibliothek oder in ein Café, wo Sie Tages- und Wochenzeitungen lesen können.

Hier einige Jobsuchmaschinen für die Suche im Internet:
jobs.ch
jobpilot.ch
stellen.ch

Im Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) finden Sie ebenfalls viele Tageszeitungen und Zeitschriften. Nützlich sind auch die im RAV selbst installierten Computer-Suchportale. Hier melden Firmen ihre freien Stellen an. Diese SSI Self Service Information wird von der öffentlichen Verwaltung organisiert.
Das Internet als Stellenmarkt wird immer wichtiger. Unterdessen gibt es viele verschiedene Stellenbörsen im Internet. Zum Teil sind diese Jobsuchmaschinen gratis, zum Teil kosten sie aber auch etwas. Bei den kostenpflichtigen Jobsuchmaschinen können Sie meist einen Suchauftrag für eine bestimmte Zeit hinterlegen. Sie erhalten dann die neuen Stellenangebote per E-Mail.

Viele Firmen schreiben ihre offenen Stellen auf der Firmen-Webseite aus. Schauen Sie bei Unternehmen deshalb direkt im Internet nach oder rufen Sie an. Das können Sie auch tun, wenn keine Stelle ausgeschrieben ist, Sie sich aber für die Firma interessieren. Das nennt man Initiativbewerbung oder Spontanbewerbung. Seriöse und umfassende Bewerbungen haben gute Chancen. Es muss aus den Unterlagen aber ersichtlich sein, dass Stellensuchende sich intensiv mit dem Unternehmen befasst haben.
Es gibt auch private Stellenvermittlungsbüros, die Ihnen bei der Stellensuche helfen. Sie können bei Stellenvermittlungen Ihr Bewerbungsdossier einreichen. Falls Ihr Profil dann zu einer offenen Stelle passt, werden Sie kontaktiert.

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV), welches für Dübendorf zuständig ist, befindet sich in Zürich-Oerlikon. Hier finden Sie die Adresse und der Lageplan.
www.treffpunkt-arbeit.ch: Auf der gemeinsamen Website aller RAV finden Sie viele Informationen rund um die Jobsuche, wertvolle Tipps zum Thema Bewerbungen, Unterstützung bei der Arbeitssuche sowie zahlreiche Stellenanzeigen.
Offene Stellen der RAV finden Sie hier.
Lesen Sie auch die Broschüre «Job finden leicht gemacht».
03. Was sollte in einer schriftlichen Bewerbung enthalten sein?Nach oben
Die schriftliche Bewerbung ist Ihre persönliche Visitenkarte und umfasst in der Regel folgende Unterlagen:

Begleitbrief: Er erklärt, warum Sie sich genau für diese Stelle interessieren und aus welchen Gründen Sie eine gute Wahl sind. Mit dem Brief zeigen Sie dem Arbeitgeber auch, dass Sie in Zukunft gerne an den Zielen der Firma mitarbeiten möchten. Schreiben Sie keine Serienbriefe, sondern für jede Bewerbung einen eigenen Brief.

Lebenslauf (CV): Er gibt den Arbeitgebern Informationen über Ihre Person, Ihren Ausbildungsweg und Ihre Weiterbildungen, die bisherigen Berufsstationen und die dabei erworbenen Erfahrungen, Ihre Sprach- und Informatikkenntnisse. Es gibt zahlreiche Vorlagen, wie ein Lebenslauf auszusehen hat und was er beinhalten soll. Schauen Sie sich vorab einige Beispiele aus dem Internet oder von Freunden und Bekannten an und lassen Sie sich inspirieren.

Zeugnisse und Ausbildungsbestätigungen: Wichtig ist eine lückenlose und mit Zeugnissen dokumentierte Darstellung der beruflichen Tätigkeiten. Legen Sie auch die Abschlussbestätigungen Ihrer letzten Ausbildung sowie von relevanten Weiterbildungen bei. Aber Achtung: Niemals die Originale verschicken, sondern Kopien!

Alles in ein Dossier: Lesen Sie Ihre Bewerbung sorgfältig durch und achten Sie auf Flüchtigkeitsfehler. Viele Firmen legen Wert darauf, dass die Bewerbung in ein Dossier (Plastikmäppchen oder Kartonmappe) gelegt wird. Versenden Sie die Unterlagen ungefaltet in einem C4-Umschlag. Vergewissern Sie sich, dass die Frankatur und der Absender stimmen. Bei einer E-Mail-Bewerbung ist es auch sehr wichtig, dass die Unterlagen komplett sind.

Lesen Sie dazu auch die Broschüre «Wie bewerbe ich mich richtig?»
03. Wie findet man eine Lehrstelle?Nach oben
Die Jugendlichen müssen sich zunächst informieren, wo Lehrstellen angeboten werden. Man findet sie unter anderem im Lehrstellennachweis Lena, auf Websites von Unternehmen oder in Tageszeitungen.
Es kann hilfreich sein, zu Beginn persönlichen oder telefonischen Kontakt mit dem Lehrbetrieb aufzunehmen. Dann folgt eine schriftliche Bewerbung. Lehrkräfte und Berufsberatungen zeigen den Jugendlichen, wie man eine Bewerbung schreibt und welche Unterlagen beizulegen sind. Auch die Eltern sollten ihr Kind dabei so gut wie möglich unterstützen. Tipps gibt es auch im Internet.
Fast alle Jugendlichen – selbst bei guten Schulzeugnissen – müssen meistens zahlreiche Bewerbungen schreiben, bis sie eine Lehrstelle finden; denn das Angebot ist beschränkt. Dies gilt ganz besonders für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Noten. Die Chancen erhöhen sich, wenn die Jugendlichen gleichzeitig in mehreren Berufen eine Lehrstelle suchen, also nicht nur im Wunschberuf.

Das Bewerbungsdossier: Ein Türöffner
Machen Sie sich bereits während der obligatorischen Schulzeit Gedanken über Ihre berufliche Zukunft und versuchen Sie, frühzeitig eine Lehrstelle zu finden. Erkundigen Sie sich im Berufsinformationszentrum (BIZ) nach geeigneten Berufen und lassen Sie sich bei der Bewerbung von Ihren Eltern, Ihrer Schule und Ihren Freunden beraten. Im Internet gibt es zudem viele Webseiten mit Tipps und Vorlagen. Wenn Sie bei der Lehrstellensuche Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an die Berufsbildung und Berufsberatung in Ihrer Region. Auch nach einem Lehrabbruch sind diese Stellen Ihre ersten Ansprechpartner.
Hier einige Websites, die für dieLehrstellensuche behilflich sind: 
Lehrstellennachweis Lena: Hier werden offene Lehrstellen ausgeschrieben.
berufsberatung.ch: Tipps für die Lehrstellensuche
berufsberatung.ch: Information für Fremdsprachige zu Lehrstellen, Beruf und Arbeit
03. Wie viel Bewegung pro Tag ist gesund?Nach oben
Zu wenig Bewegung kann krank machen. Die möglichen Folgen sind Rückenschmerzen, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt). Bewegen Sie sich deshalb jeden Tag mindestens eine halbe Stunde aktiv. Zum Beispiel mit schnellem Gehen, Velofahren, Garten- oder Hausarbeit. Die 30 Minuten lassen sich auch aufteilen in 3-mal 10 Minuten pro Tag. Steigen Sie auch Treppen, statt mit Lift oder Rolltreppe zu fahren. So bauen Sie gesunde Bewegung in den Alltag ein.
Auch Schwimmen, Walken, Joggen oder Tanzen sind sehr gesund. Spazieren oder ein Training an der frischen Luft wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus: Danach kann man sich besser entspannen und fühlt sich wohler.

Eine Broschüre mit Tipps zur Bewegung im Alltag finden Sie in vielen verschiedenen Sprachen hier.

Dieser Tipp kann auch Kindern Spass machen: Gehen Sie einmal auf einen Vitaparcours! Das sind Wege im Wald mit Gymnastikübungen. Der Vitaparcours ist kostenlos und eignet sich für alle: Anfänger, Sportler, Erwachsene und Kinder.

Ganz wichtig: Auch Kinder sollten sich mindestens eine Stunde pro Tag bewegen. Die Sportstunden in der Schule sind deshalb wichtig. Mehr Bewegung erhalten die Kinder, wenn sie regelmässig in einem Sportverein mitmachen, zum Beispiel in einem Fussballclub.

Vereine und Clubs in Dübendorf: Auf der Website der Stadt Dübendorf finden Sie die Liste aller Sportvereine und Clubs, wie Leichtathletikclub, Fussballclub, Eishockeyclub, etc.:

Auch die SFD AG Dübendorf bietet viele Bewegungsmöglichkeiten: http://www.sfd-ag.ch/.

jugendundsport.ch: Bietet Kurse und Lager für Kinder und Jugendliche in 75 Sportarten an. Auf dieser Website finden Sie auch Links zu Sportverbänden. www.jugendundsport.ch

suissebalance.ch: Website mit Tipps rund um Bewegung und Ernährung für Kinder und Jugendliche: www.suissebalance.ch

Ältere Personen können über die Pro Senectute Uster viele Kurse besuchen unter anderem auch zu Bewegung und Sport. http://zh.pro-senectute.ch/de/regionaledienstleistungscenter/oberland/
03. Wo kann ich Deutsch lernen in Dübendorf?Nach oben
Wer sich als Migrantin oder Migrant in die Gesellschaft integrieren will, muss sich mit den Mitmenschen verständigen können. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass Sie die deutsche Sprache lernen. Dies erlaubt es Ihnen etwa, eine Arbeitsstelle zu finden, sich im täglichen Leben mit Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen zu unterhalten und sich am gesellschaftlichen Leben aktiv zu beteiligen. Sie können so auch Ihren Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache helfen.
Das Erlernen einer Sprache braucht Zeit, Geduld und viel Übung. Besonders am Anfang kann das schwierig sein; lassen Sie sich aber davon nicht entmutigen. Am besten Sie besuchen eine der zahlreichen Sprachschulen; es gibt teils spezielle Kurse für Migrantinnen und Migranten. Gemeinsam mit anderen zu lernen, ist motivierend und macht mehr Spass. Ihre Sprachkenntnisse können Sie zusätzlich verbessern, indem Sie sich mit anderen Personen unterhalten, Zeitungen, Texte im Internet oder Bücher in deutscher Sprache lesen, Radio hören oder fernsehen.

In Dübendorf können Sie Deutschkurse an der WBK besuchen. Es gibt Intensivkurse während des Tages oder auch am Abend. Die WBK klärt Ihre individuellen Bedürfnisse ab. Melden Sie sich beim Sekretariat, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren.

WBK
Bettlistrasse 22
Postfach 22
8600 Dübendorf
Telefon 044 801 84 84

SUBVENTIONIERTE KURSE
Die Stadt Dübendorf bietet speziell für Migranten und Migrantinnen niederschwellige Deutschkurse mit Kinderbetreuung an. Die Kurse finden in den Schulungsräume der WBK statt. Die Kinder werden während der Kurszeit im Familienzentrum gratis betreut. Diese Kurse starten dreimal jährlich im Januar, im April/Mai und im September und dauern jeweils 12 Wochen. Die Stadt Dübendorf und die Fachstelle für Integrationsförderung des Kantons Zürich subventionieren diese speziellen Kurse. Sie können hier den neuen Flyer herunterladen.

Neu bietet die Integrationsstelle Dübendorf auch abends einen subventionierten Deutschkurs an. Er findet zweimal pro Woche am Dienstag- und am Donnerstagabend statt, es handelt sich um einen Einstiegskurs und richtet sich an Personen ohne Vorkenntnisse der deutschen Sprache. Am Abend wird keine Kinderbetreuung angeboten. Wenn Sie sich für diesen Kurs interessieren, wenden Sie sich bitte an die Integrationsbeauftragte, Telefonnummer 044 801 83 99 oder gina.sessa@duebendorf.ch.

Die HEKS bietet in Dübendorf Konversationskurse in Kleingruppen an. Voraussetzung ist, dass sie bereits Grundkenntnisse der deutschen Sprachen haben. Die Kosten betragen pro Semester ca. Fr. 200.00. Die Konversationskurse finden jeweils am Dienstagabend von 19:30 bis 21:20 Uhr  im 2. Stock des Claro Weltladen. Auch dieser Kurs wird vom Kanton und von der Stadt Dübendorf subventioniert.
Claro Weltladen
Bahnhofstrasse 39
Dübendorf
Telefonnummer: 044 360 89 70
Mailto: deutsch-konversation@heks.ch

Weitere Sprachschulen mit Deutsch als Fremdsprache in Ihrer Nähe:
Migros Klubschule
KV Zürich
Flying teachers
04. Welche Sprachangebote gibt es für meine Kinder?Nach oben
Für Kinder, die während der Schulzeit neu in die Schweiz einreisen, gibt es in manchen Kantonen und Gemeinden eine Integrationsklasse. In dieser Klasse erhalten die Kinder während eines halben oder ganzen Jahres intensiven Deutschunterricht als Unterstützung für die schulische Integration.
Kinder, die noch Mühe mit dem Deutschen haben, können den Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF) oder Deutsch als Zweitsprache (DAZ) besuchen. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. Meistens besuchen die Kinder diesen Unterricht während ein bis zwei Jahren.
Der Besuch des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) ist freiwillig, wird aber empfohlen. Dort erweitern die Kinder ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur des Herkunftslandes. Elternvereinigungen oder Botschaften organisieren diese Kurse. Die Noten, die das Kind in diesem Kurs erhält, werden in vielen Kantonen im Zeugnis eingetragen. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Erlernen der deutschen Sprache.
Informationen der Primarschule Dübendorf:
DaZ (Deutsch als Zweitsprache) - Anfangsunterricht
Der DaZ-Anfangsunterricht richtet sich an Schülerinnen und Schüler ohne oder mit sehr geringen Deutschkompetenzen. Dies sind in der Regel neu zugezogene Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Erstsprache. Im intensiv DaZ-Anfangsunterricht bildet der Deutscherwerb, den Schwerpunkt. Die Schülerinnen und Schüler werden ausserdem gemäss der Lektionentafel der Unter- oder Mittelstufe in Mathematik unterrichtet und auf den Übergang in eine Regelklasse vorbereitet. Schülerinnen und Schüler die in einer DaZ-Anfangsunterrichtsgruppe sind, besuchen spätestens nach drei Wochen einen Teil der Wochenlektionen und alle Nachmittagslektionen in einer Regelklasse.
DaZ (Deutsch als Zweitsprache) - Aufbauunterricht
Der DaZ-Aufbauunterricht richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die ihre Deutschkompetenzen weiter entwickeln und vertiefen müssen, damit sie dem Regelunterricht erfolgreich folgen können. Eine Sprachstandserhebung bildet die Entscheidungsgrundlage, ob eine Schülerin oder ein Schüler DaZ-Aufbauunterricht erhält. Die DaZ-Lehrperson fördert die Schülerinnen und Schüler im Aufbauunterricht nach einem individuellen Förderplan. Die Themen haben in diesem Unterricht einen starken Bezug zum Regelunterricht und dienen der Vertiefung der Deutschkompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
Eltern-Kind-Deutschkurs im Kindergarten
In diesem obligatorischen Kurs der Primarschule Dübendorf lernen fremdsprachige Kinder zusammen mit Ihren Eltern Deutsch. Auf spielerische Weise wird gemeinsam Deutsch gelernt, die Eltern erfahren, wie unser Schulsystem funktioniert und wie sie ihr Kind auf den Eintritt in die Schule vorbereiten können. Auf der Website http://www.schulstart.ch/ finden Sie alles zum Kurs und weitere interessante Informationen zum Lernen mit Kindern im Kindergartenalter.
04. Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor?Nach oben
Informieren Sie sich über die Firma. Studieren Sie die Internetseiten des Unternehmens, damit Sie zum Beispiel wissen, was die Firma macht, wie viele Mitarbeitende sie hat oder wie lange es sie schon gibt usw.
Notieren Sie sich eigene Fragen, die Sie stellen möchten. Zum Beispiel zur Firma, den konkreten Aufgaben, zum Team oder zur Einführung.
Bereiten Sie sich auf mögliche Fragen zu Ihrem Lebenslauf, Ihren Stärken und Schwächen, Ihren Gehaltswünschen oder zu Ihren Vorstellungen zur ausgeschriebenen Stelle vor. Wenn möglich üben Sie ein Gespräch mit Freunden.
Wählen Sie die passende Kleidung – entsprechend der Position und keine Freizeitbekleidung.
Nehmen Sie folgende Unterlagen zum Gespräch mit: die Stellenausschreibung, Ihr Bewerbungsdossier, Ihre Fragen, einen Notizblock und Schreibzeug sowie Ihre Agenda.

Hier finden Sie viele wertvolle Tipps zum Vorstellungsgespräch.
05. Was wird im Arbeitsvertrag geregelt?Nach oben
Der Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, die vereinbarte Arbeit zu leisten, und der Arbeitgeber hat die Pflicht, Lohn und Sozialleistungen zu bezahlen und Ferien zu geben. Im Arbeitsvertrag sind mindestens die Namen der beiden Parteien (Arbeitgeber und Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer), das Datum des Vertragsbeginns, die zu leistende Arbeit und die zu bezahlende Lohnsumme enthalten. Was durch die beiden Parteien im Vertrag nicht festgehalten wird, regeln oft andere Gesetze oder Reglemente, namentlich das Schweizerische Obligationenrecht und die Gesamtarbeitsverträge.

Beim Staatssekretariat für Wirtschaft seco finden Sie weitere Informationen zu Arbeitsverträgen.
05. Weshalb wird in der Schweiz mehrheitlich Dialekt gesprochen?Nach oben
Wie in anderen Ländern spricht man auch in der Schweiz zahlreiche Dialekte, "Mundart" genannt. Die Mundart ist ein wichtiger Teil der Deutschschweizer Identität. Mundart wird von allen sozialen Schichten gesprochen, vom Arbeiter bis zum Manager. Geschrieben wird hingegen in der deutschen Hochsprache (Hochdeutsch). Für Migrantinnen und Migranten ist es meistens anspruchsvoll, nebst der deutschen Sprache auch noch einen schweizerischen Dialekt zu lernen.
05. Wie kann ich mein Kind motivieren, wenn es Absagen bekommt?Nach oben
Die Zeit der Lehrstellensuche ist für die meisten jungen Menschen sehr anspruchsvoll. In vielen Berufen gibt es weniger Lehrstellen als Jugendliche, die sich darum bewerben. So erhalten sie immer wieder Absagen.
In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Eltern mit ihrem Kind über seine Hoffnungen und Enttäuschungen offen sprechen. Helfen Sie dem Kind, indem Sie ihm den Rücken stärken und Vertrauen schenken. Machen Sie ihm Mut, sich trotz der Absagen immer wieder neu zu bewerben und nicht aufzugeben. Stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes. Familie, Freunde und Bekannte können bei der Berufswahl sehr gut mit einbezogen werden. Je mehr die Jugendlichen mit Erwachsenen über Berufsbilder sprechen desto mehr Sicherheit bekommen sie im Umgang mit dem Thema Arbeitswelt. Für diese Gespräche eignen sich Fragen, die wie ein Interview über den Beruf aufgebaut sind.
Sie können Ihrem Kind auch helfen, von Anfang an Alternativen zum Wunschberuf zu entwickeln. Dies ist besonders dann ratsam, wenn es kaum freie Lehrstellen im Wunschberuf hat oder die Schulnoten für den gewünschten Beruf nicht ausreichen. Es gibt zahlreiche Berufe, welche den Jugendlichen noch nicht bekannt sind. Motivieren Sie Ihr Kind, zusammen mit der Berufsberaterin oder dem Berufsberater eine passende Lösung mit guten Chancen zu finden und diese Alternative mit einer Schnupperlehre kennen zu lernen.

Der Weg zur Berufsberatung lohnt sich auf jeden Fall.
www.berufsberatung.ch
www.bizuster.zh.ch/
06. Was soll ich tun, wenn mein Kind auf einen Wunschberuf fixiert ist?Nach oben
Manche Jugendliche sind stark auf den Wunschberuf fixiert, selbst dann, wenn sie keine entsprechende Lehrstelle finden. Sie sind zunächst nicht bereit, einen anderen Beruf ins Auge zu fassen, in dem es noch freie Lehrstellen gibt. Versuchen Sie deshalb, zusammen mit der Berufsberatung einen Beruf zu finden, der dem Wunschberuf sehr nahe kommt.
Andere Jugendliche wiederum möchten möglichst rasch Geld verdienen. Sie würden am liebsten nach der Schule gleich arbeiten, statt eine Berufslehre zu absolvieren. In solchen Situationen sind die Eltern gefragt. Zeigen Sie Ihrem Kind auf, wie wichtig ein Lehrabschluss im Berufsleben ist – selbst wenn es nicht der Wunschberuf sein sollte. Man erhöht damit nicht nur seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern kann sich später weiterbilden und auch den Beruf wechseln. Das gilt für Knaben genauso wie für Mädchen, die in der Schweiz ebenfalls einen Beruf erlernen.
Einen Überblick über Berufe und entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie hier.
06. Welche weiteren Integrationsangebote gibt es?Nach oben
Viele Gemeinden veranstalten einen jährlich stattfindenden Willkommensanlass (auch Neuzuzügertag genannt) für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die neu in die Gemeinde gezogen sind. Sie werden dazu persönlich eingeladen. Behördenvertreterinnen und -vertreter stellen dabei die Gemeinde und ihre Einrichtungen vor. Und man lernt bei einem Rundgang durch den Ort die Sehenswürdigkeiten kennen. Dies ist eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.

Wenn Sie direkt aus dem Ausland nach Dübendorf ziehen, Sie die B-Aufenthaltsbewilligung haben und sie fremdsprachig sind, werden Sie zudem von der Integrationsbeauftragten der Stadt Dübendorf einige Wochen nach Ihrer Ankunft zu einem persönlichen Informationsgespräch eingeladen.
06. Wie viel Ferien stehen mir zu?Nach oben
Angestellte haben ein Anrecht auf vier Wochen Ferien pro Jahr (wer unter 20-jährig ist, hat Anrecht auf fünf Wochen Ferien). Der Arbeitsvertrag oder der Gesamtarbeitsvertrag kann mehr, aber nicht weniger Wochen Ferien vorsehen. Die Ferien dienen der Erholung und dürfen nicht etwa mit einer Entschädigung abgegolten werden. Falls der Vertrag nur für eine kurze Zeitspanne gilt oder die Arbeit unregelmässig geleistet wird, ist es möglich, sich den Ferienanteil am Ende jedes Monats mit dem Gehalt auszahlen zu lassen. In diesem Fall ist es allerdings unabdingbar, dass der Betrag im genauen Verhältnis zu den Ferien steht und er auf der Lohnabrechnung separat ausgewiesen wird.
07. Was mache ich, wenn mein Kind keine Lehrstelle findet?Nach oben
Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben, können sogenannte Brückenangebote nutzen. Das sind Übergangslösungen, mit denen man seine Chancen erhöhen und die Zeit sinnvoll überbrücken kann, bis man eine Lehrstelle gefunden hat.
07. Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?Nach oben
Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In den meisten Gemeinden gibt es zahlreiche kulturelle Anlässe – von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten. Die Veranstaltungen sind teils kostenlos und frei zugänglich.
Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine. Viele Menschen engagieren sich in einem Verein, um gemeinsam ein Hobby zu betreiben. Vereine gibt es auf allen möglichen Gebieten: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können.
Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser verankert. Wie Sie sich als Migrantin oder Migrant am politischen Leben in der Schweiz beteiligen können, erfahren Sie in der Rubrik Politik.

Eine Liste aller Sport- und Kulturvereine in Dübendorf finden Sie hier.
Im Kulturzentrum Obere Mühle finden viele kulturelle Anlässe für Gross und Klein statt.
Im familiären Kino Orion werden die Filme in Originalsprache gezeigt. Dort finden auch Konzertabende und kulturelle Events statt.
Viele kulturelle Anlässe in der Stadt Zürich finden sie hier.
Im Tages Anzeigers, eine der wichtigsten Zeitungen der Stadt Zürich, finden Sie auch online ein Veranstaltungskalender und News zu Sport und Kultur. Folgen Sie diesen Link.
07. Wie viel Lohn bekomme ich?Nach oben
Im Schweizer Recht wird kein Minimallohn definiert. Die Höhe des Lohnes wird bei der Anstellung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin vereinbart. Im Falle von unverschuldeten Verhinderungen an der Arbeitsleistung wie Krankheit, Unfall, Militärdienst usw. schreibt jedoch das Gesetz vor, dass der Arbeitgeber den Lohn für eine beschränkte Zeit weiterzahlen muss. Wie lange dies geschieht, hängt von der Dauer des Arbeitsvertrags ab; die Verpflichtung zur Lohnfortzahlung besteht allerdings erst ab einer Vertragsdauer von drei Monaten.

Beim Staatssekretariat für Wirtschaft seco finden Sie weitere Informationen zu Lohn bei Krankheit. Folgen Sie diesem Link.
08. Ich fühle mich unfair behandelt. Was kann ich tun?Nach oben
Überlegen Sie sich genau, aus welchen Gründen Sie mit Ihrem Arbeitsplatz nicht zufrieden sind. Am besten machen Sie sich Notizen über einzelne Vorgänge und sorgen auch dafür, dass Sie Zeugen haben (Arbeitskollegen oder -kolleginnen). Sprechen Sie zuerst mit einem Mitglied der Personalkommission, sofern es im Betrieb eine Personalkommission gibt. Allenfalls kann auch ein Gespräch mit dem Personalchef Klärung bringen.
Lassen Sie sich stets professionell beraten, bevor Sie auf eigene Faust Schritte unternehmen. Am besten ist es, bei einer Rechtsberatung oder bei Hilfswerken um Rat zu fragen.
Wenn Sie Mitglied einer Gewerkschaft sind, können Sie sich auch dort erkundigen. Es kann auch hilfreich sein, interkulturelle Vermittler beizuziehen. Oder Sie sprechen erst einmal mit Kolleginnen und Kollegen darüber. Vielleicht kommen Sie so auf Tipps, die weiterhelfen.

Unentgeltliche Rechtsberatung in Dübendorf
an der Schulhausstrasse 8, Dübendorf
vis-à-vis Schulhaus Dorf
jeweils am Donnerstag vom 18:45 bis 19:45
Keine Voranmeldung nötig. Weitere Informationen lesen Sie hier.
08. Was sollte ich über Aufenthaltsbewilligungen wissen?Nach oben
Wer während seines Aufenthalts in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate hier aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird von den kantonalen Migrationsämtern erteilt. Es gibt Bewilligungen für Kurzaufenthalte von weniger als einem Jahr, befristete Aufenthaltsbewilligungen und unbefristete Niederlassungsbewilligungen. Für Migrantinnen und Migranten aus Staaten der Europäischen Union und der Freihandelsassoziation gelten andere Aufenthaltsbewilligungen als für Menschen, die aus anderen Staaten stammen.
Website Migrationsamt Zürich
Weitere Informationen zu Aufenthaltsbewilligungen finden Sie hier.
08. Welche Brückenangebote gibt es?Nach oben
Es gibt verschiedene Brückenangebote, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Jugendlichen ausgerichtet sind: etwa das Berufsvorbereitungsjahr, Vorkurse, Vorlehren, Integrationskurse oder das freiwillige 10. Schuljahr.

Im Brückenangebot bereiten sich die Jugendlichen auf eine Berufsausbildung vor. Sie sammeln praktische Berufserfahrung, verbessern ihre schulischen Leistungen und lernen ihre Stärken kennen und auszubauen. Man unterstützt sie zudem bei der Berufswahl oder bei der Suche nach einer Lehrstelle.
Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Lehrkraft oder Berufsberatung über die Angebote in Ihrer Region. Sie erfahren dort, was sich am besten für Ihr Kind eignet, wann und wie man sich anmeldet und wie hoch die Kosten sind. Man kann auch ein Gesuch um einen Kostenbeitrag einreichen; beachten Sie dazu die Fristen. Informationen zu Brückenangeboten und Zwischenlösungen finden Sie hier.

Falls ein Jugendlicher aus irgendeinem Grunde kein 10. Schuljahr absolvieren will oder kann, gibt es die Möglichkeit für ein Motivationssemester. Dies bedingt eine Anmeldung beim RAV Oerlikon. Das Motivationssemester ist eine speziell für Jugendliche konzipierte Massnahme. Das Motivationssemester setzt sich in der Regel aus einem Beschäftigungs- und einem Bildungsteil zusammen. Jugendliche können daran teilnehmen, wenn sie nach dem Abschluss der obligatorischen Schule oder Matura arbeitslos sind oder die Lehre, das Gymnasium oder eine andere weiterführende Schule abgebrochen haben. Das Motivationssemester hat zum Ziel, Jugendlichen  eine feste Struktur zu bieten und die Wahl eines Bildungsweges zu ermöglichen. In der Regel dauert die Teilnahme vier bis sechs
Monate. Die Teilnahmebedingungen für ein Motivationssemester sind:

  • Sie sind arbeitslos und haben sich beim RAV angemeldet
  • Sie haben die obligatorische Schule abgeschlossen und haben noch keine Lehrstelle gefunden oder
  • Sie mussten die Lehrzeit oder Schulausbildung aus irgendeinem Grund abbrechen
Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Motivationssemester.
09. Was mache ich, wenn ich arbeitslos werde?Nach oben
In der Schweiz sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer obligatorisch gegen Arbeitslosigkeit versichert. Ist Ihnen Ihre Arbeitsstelle gekündigt worden, müssen Sie innerhalb der Kündigungsfrist eine neue Stelle suchen. Können Sie keine Stelle finden, haben Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dazu müssen Sie allerdings in den letzten zwei Jahren mindestens zwölf Monate gearbeitet haben. Wenn Sie die Arbeitsstelle selber gekündigt haben oder Sie der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber Anlass zur Kündigung gegeben haben (so genannte selbst verschuldete Arbeitslosigkeit), müssen Sie mit einer vorübergehenden Einstellung der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosengelder rechnen.
Falls Sie nicht die ganzen 12 Monate in der Schweiz, sondern vorher im EU-Raum gearbeitet haben, informieren Sie sich bei Ihre RAV über das Vorgehen.

Bei drohender Arbeitslosigkeit sollten Sie sich möglichst frühzeitig, spätestens jedoch am ersten Tag der Arbeitslosigkeit persönlich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Ihres Wohnorts anmelden. Das RAV ist die Verbindungsstelle zwischen Arbeitslosen und den Arbeitslosenkassen. Es informiert Sie über Höhe und Dauer der Arbeitslosenentschädigung. Das RAV vermittelt auch Stellen und berät Sie zu Weiterbildungskursen und Beschäftigungsprogrammen.

Für die Einwohner und Einwohnerinnen von Dübendorf ist dieses RAV zuständig:
RAV Oerlikon
Nansenstr. 16
Postfach 6226
8050 Zürich
Telefon 043 259 90 00
Website
10. Gibt es Stipendien für die Berufsausbildung?Nach oben
Stipendien sind Gelder, die jemandem ausbezahlt werden, um eine Aus- oder Weiterbildung zu finanzieren und zu besuchen. Diese staatlichen Ausbildungsbeiträge müssen nicht zurückbezahlt werden. Ob jemand Anspruch auf ein Stipendium hat, hängt unter anderem von der finanziellen Situation der Familie ab. Für die Berufslehre, die man nach der obligatorischen Schulzeit absolviert, gibt es keine Stipendien. Für berufliche Weiterbildungen nach dem Lehrabschluss werden hingegen Stipendien erteilt. Informieren Sie sich bei der kantonalen Verwaltung über die Möglichkeiten.
Amt für Jugend und Berufsberatung
Stipendien
Dörflistrasse 120
Postfach
8090 Zürich
Telefonnummer: 043 259 96 80
Website
10. Was bedeutet Schwarzarbeit?Nach oben
Wer schwarzarbeitet, wird für eine legale Arbeit entlöhnt, ohne bei den Sozialversicherungen, der Steuerverwaltung und/oder den Ausländerbehörden gemeldet zu sein. Das sind Verstösse gegen Melde- und Bewilligungspflichten gemäss Sozialversicherungsrecht, Quellensteuerrecht und/oder Ausländerrecht. Und Sie machen sich allenfalls strafbar, weil Sie gegen das neue Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA) verstossen. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf eine legale Anstellung mit fairen Arbeitsbedingungen und einem genügenden Versicherungsschutz.

www.keine-schwarzarbeit.ch: Diese Website informiert sachlich über Schwarzarbeit und die damit verbundenen Risiken.
11. Welche Rechte haben Lernende?Nach oben
Wie alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben auch Lernende nicht nur Pflichten, sondern ebenso ihre Rechte. Sie zu kennen, ist wichtig und hilft, Probleme und Konflikte während der Ausbildung besser zu lösen. Die Broschüre «Ich kenne meine Rechte» informiert ausführlich über das Lehrlings- und Jugendrecht. Sie wird von der Jugendkommission des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes herausgegeben und ist kostenlos.

Lesen Sie hier die Broschüre «Ich kenne meine Rechte», Lehrlings- und Jugendrecht von A bis Z.
11. Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?Nach oben
In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt. Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt.
Wer Opfer rassistischer Diskriminierung geworden ist, wendet sich am besten an eine Anlauf- und Beratungsstelle und lässt sich beraten. Informationen zum Thema findet man auch im Rechtsratgeber «Rassistische Diskriminierung». Er wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung herausgegeben und ist kostenlos im Internet erhältlich.

Fachstelle für Rassismusbekämpfung

«Rassistische Diskriminierung Rechtsratgeber : Rassismusopfer und Beratungstellen finden in diesem Rechtsratgeber praxisorientierte Tipps. Der Ratgeber zeigt Wege auf, wann und wie das Recht gegen rassistische Diskriminierung eingesetzt werden kann, weist aber auch auf die Grenzen des Rechtsweges hin. Der Rechtsratgeber kann gratis bestellt werden oder gratis heruntergeladen werden.
13. Welche Angebote gibt es für ältere Menschen in der Schweiz?Nach oben
Die Lebensqualität hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit. Das gilt besonders für Menschen im Alter. Viele verschiedene Angebote von Organisationen helfen, auch nach der Pensionierung ein selbständiges Leben mit guter Lebensqualität zu führen.

Die Pro Senectute ist eine Stiftung, die viel Unterstützung für Menschen ab 60 Jahren bietet, unter anderem einen Mahlezeitdienst und Beratung. Hier die Website der Pro Senectute im Kanton Zürich.

Seniorweb: Bietet in Deutsch, Französisch oder Italienisch Informationen über die Generation 50plus, geschrieben von über 100 Freiwilligen.

Migesplus: Unter diesem Link erhalten Sie viele Informationen in vielen Sprachen. Sie können hier auch eine kostenlose Broschüre zum Thema Pensionierung bestellen.

Das Projekt HEKS-AltuM (Alter und Migration) richtet sich an Migrantinnen und Migranten ab 55 Jahren.
Ziel des Projektes ist es, diese Menschen vorbeugend und frühzeitig auf die Probleme des Älterwerderdens aufmerksam zu machen. So erhalten Sie zum Beispiel gezielt Informationen zur Altervorssorge in der Schweiz.
15. Was ist eine Mittelschule?Nach oben
Die ersten neun Schuljahre sind für alle Kinder in der Schweiz obligatorisch. Die höheren Schulen nach der obligatorischen Schulzeit nennt man Mittelschulen – auch Gymnasium, Kantonsschule, «Gymi»  oder «Kanti» genannt. Ihr Besuch ist freiwillig. Um eine Mittelschule besuchen zu können, sind gute Schulnoten Voraussetzung. Die Mittelschule wird mit einer Matura abgeschlossen. Diese benötigt man, um später eine akademische Ausbildung etwa an einer Universität absolvieren zu können. Es gibt auch Mittelschulen, die zu einer Fach- oder Berufsmatur führen.
Informationen zur Kantonsschule Uster finden Sie unter diesem Link: http://www.bzu.ch/cms4.aspx?nid=2

Die Adressen der Mittelschulen im Kanton Zürich finden Sie hier.
16. Was kann ich tun, wenn ich die Sprache schlecht beherrsche?Nach oben
Im Spital oder in der Arztpraxis müssen Sie mit den Ärzten oder Ärztinnen, den Pflegefachleuten oder Therapeuten und Therapeutinnen reden können. Nur so erhalten Sie wirklich die nötige und richtige Behandlung. Sonst kommt es zu Missverständnissen und Problemen. Oft helfen Familienmitglieder beim Übersetzen. Sie sind jedoch nicht auf die Übersetzungsarbeit vorbereitet und vielleicht selbst ängstlich oder in Sorge.
Eine professionelle Übersetzerin kann hier weiterhelfen. Viele grössere Spitäler haben einen eigenen Übersetzungsdienst. Fragen Sie unbedingt nach, wenn Ihnen nicht automatisch jemand angeboten wird.
Oft entstehen Missverständnisse auch durch unterschiedliche Wertvorstellungen der verschiedenen Kulturen. Dafür gibt es interkulturelle Übersetzer. Sie übersetzen nicht nur die Sprache, sondern können auch auf unterschiedliche Wahrnehmungen und Bedeutungen hinweisen, die von Kultur zu Kultur verschieden sind.

Hier finden Sie eine Übersicht über die lokalen Vermittlungsstellen zu interkultureller Übersetzung.
Alkohol - Haben Sie Fragen zum Thema Alkohol?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.safezone.ch

https://mamatrinkt.ch

www.zfa.ch

www.sdbu.ch

www.checken.ch

https://de.know-drugs.ch/

www.sucht-praevention.ch

Arrest - was ist ein Arrest und was bewirkt er?Nach oben
Unter Arrest (Art. 271 - 281 SchKG) versteht man die überfallartige amtliche Beschlagnahmung von Vermögensstücken ohne vorgängige Betreibung. Er ist eine vorläufige und provisorische Sicherungsmassnahme, die es dem Gläubiger auf Verlangen erlaubt, Vermögenswerte des Schuldners sicherzustellen. Für den Schuldner ist der Arrest eine höchst einschneidende Massnahme. Die Arrestbehörden entziehen ihm Vermögenswerte, ohne dass er sich dagegen im Voraus zur Wehr setzen kann. Darum lässt der Gesetzgeber den Arrest nur in ganz bestimmten Fällen zu. Weitere Informationen finden Sie hier.
Ausweisung - Darf mich der Vermieter rauswerfen? Der Vermieter hat mir gekündigt. Auf der Suche nach einer neuen Wohnung bin ich noch nicht fündig geworden. Ende des Monates muss ich die Wohnung verlassen. Darf der Vermieter die Schlösser auswechseln, wenn ich nicht freiwillig gehe?Nach oben
Nein. Der Vermieter darf nicht zur Selbsthilfe greifen. Geben Sie die Wohnung nicht zurück, muss er sie gerichtlich ausweisen lassen. Kommen Sie dem Räumungs- bzw. Ausweisungsbefehl nicht nach, werden Sie im Kanton Zürich durch das Gemeinde-/Stadtammannamt, gegebenfalls unter Beizug der Polizei, aus der Wohnung ausgewiesen. Es lohnt sich deshalb nicht, sich über den Kündigungstermin in der Wohnung aufzuhalten. Sie müssten auch mit erheblichen Kosten rechnen: für das Ausweisungsverfahren, die Räumungs-, Entsorgungs- und/oder Lagerungskosten und den Schadenersatz des Vermieters, der auch allfällige Kosten des Nachmieters aufgrund eines späteren Einzugs umfasst (Quellenangabe).

Weitere Informationen finden Sie hier.
Ausweisung / Exmission – Was ist eine Ausweisung bzw. ein Ausweisungsbefehl?Nach oben
Auf Antrag des Klägers befiehlt das Gericht einen unwilligen Mieter, der die Räumlichkeiten nicht zum vereinbarten Zeitpunkt verlässt, diese unverzüglich zu räumen und ordnungsgemäss dem Vermieter zu übergeben. Beispiele: Wohn- und Geschäftsräume, Garagen- und Parkplätze, etc. Weitere Informationen finden Sie hier.
Ausweisung Ersatzschlüssel bei Vermieter erlaubt? - Anlässlich der Wohnungsübernahme hat mir der Vermieter mitgeteilt, dass es zu meiner Wohnung vier Schlüssel gibt. Ich habe damals nur drei erhalten. Nun droht mir eine Ausweisung aus der Wohnung. Durfte der Vermieter einen Schlüssel als Reserve für sich behalten?Nach oben
Ja. Aber der Vermieter darf die Wohnung nicht ohne Ihre Einwilligung betreten, auch wenn er einen Ersatzschlüssel hat. Das wäre Hausfriedensbruch. In einer Notsituation, etwa bei einem Brand, starken Geruchsemmissionen oder dem Bruch einer Wasserleitung, darf der Vermieter die Wohnung ohne Vorankündigung aufschliessen und betreten.

Hat das Gericht Ihre zwangsrechtliche Ausweisung verfügt und ist diese in Rechtskraft erwachsen, so muss der Vermieter (im Kanton Zürich) das zuständige Gemeinde-/Stadtammannamt mit der Ausweisung beauftragen. Dieses darf nachher die Wohnung betreten und eine allfällige Räumung unverzüglich vornehmen. Sofern der Vermieter über einen separaten Schlüssel verfügt kann er diese dem Gemeinde-/Stadtammannamt aushändigen. Dies verringert die Kosten, zumal der Schlüsseldienst nicht aufgeboten werden muss. In der Regel wird der Vermieter beauftragt umgehend den Schlosszylinder zu wechseln, damit Sie keinen Zugang zu der Wohnung mehr haben. Ihre zurückgelassenen Effekten werden je nach Wert bemessen, verkauft oder direkt entsorgt.
Bauhandwerkerpfandrecht - Ich habe als Handwerker an einem Neubau diverse Arbeiten fertiggestellt. Ich habe gehört das die Bauherrschaft nicht liquide sei, in welcher Frist und wo kann ich mein Pfandrecht eintragen lassen?Nach oben
Seit 2012 wurde die Frist zur Anmeldung beim Grundbuchamt sinnvollerweise auf vier Monate verlängert (Art. 837 ff. ZGB). Handwerker können so ihre Forderung gegenüber einem Bauherr, Hauseigentümer oder Generalunternehmen auf dem Weg der Betreibung auf Pfandverwertung geltend machen. Schlimmstenfalls kommt es zu einer zwangsrechtlichen Grundstückversteigerung.

Beachten Sie, dass das Pfandrecht vor Ablauf dieser Frist im Grundbuch eingetragen sein muss. Weil Sie das Gesuch auf Eintrag beim Gericht einreichen müssen, sollten Sie dies frühzeitig in die Wege leiten. Da für die Gerichtskosten ein Kostenvorschuss zu leisten ist und Prozessieren immer ein Risiko darstellt muss man sich eine solche Klage gut überlegen. Faustregel: Für eine kleine Handwerkerreparatur lohnt es sich kaum. Vielversprechender und einiges kostengünstiger ist es, diese Forderung auf dem normalen Betreibungsweg einzufordern.
Befund – Was ist ein amtlicher Befund?Nach oben
Ein amtlicher Befund hält den tatsächlichen Zustand einer Sache fest. Dabei wird alles protokolliert, was mit den Sinnen wahrgenommen werden kann, wobei die Schlussfolgerungen zu den Feststellungen grundsätzlich weggelassen werden und besondere (wissenschaftliche, technische) Fachkenntnisse nicht nötig sind. Am häufigsten werden Rissbefunde an Gebäuden aufgenommen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Beglaubigung Bürgschaftsvertrag - Genügt bei einer Bürgschaft die beglaubigte Unterschrift des Bürgen? Ein Freund von mir hat finanzielle Probleme. Als Überbrückungskredit möchte ich ihm ein Darlehen von 9000 Franken geben. Ich möchte mich aber zusätzlich absichern. Daher schliesse ich mit dem Vater meines Freundes einen Bürgschaftsvertrag ab. Genügt es, wenn wir die Unterschriften auf dem Vertrag amtlich beglaubigen lassen?Nach oben
Nein. Die amtliche Beglaubigung bestätigt nur die Echtheit einer Unterschrift. Das genügt bei einem Bürgschaftsvertrag aber nicht. Dieser muss von einem Notar bzw. einem Notariat öffentlich beurkundet werden (Kontaktangabe Notariat Dübendorf). Wird diese Formvorschrift nicht eingehalten, ist der Vertrag nichtig. Nur für Bürgschaften bis 2000 Franken genügt ein schriftlicher Vertrag. Dort wiederum ist eine Beglaubigung nicht vorgeschrieben.
Achtung: Ist der Bürge verheiratet oder lebt er in eingetragener Partnerschaft ist zum Vertrag zudem die schriftliche Zustimmung des Partners erforderlich.
Beglaubigung – Was ist eine Beglaubigung und was kann man beglaubigen lassen?Nach oben
Eine Beglaubigung ist eine amtliche Bestätigung über die Echtheit einer Unterschrift (z.B. Ehegatte PK-Vorbezug, Handelsregisteranmeldung oder -mutation) oder eines Handzeichens, einer Kopie (z.B. Zeugnisse, Diplome, Ausweise jeglicher Art), von Protokollauszügen oder der Sicherung eines Datums/einer Uhrzeit. Weitere Informationen finden Sie hier.
Beim Arzt oder im Spital gibt es eine Mappe mit Informationen über mich. Was steht alles in dieser Krankenakte?Nach oben
Vielleicht müssen Sie sich im Krankenhaus röntgen lassen. Dann können Sie die Röntgenbehandlungen auf einem Röntgenpass vermerken lassen. Der von der Schweizerischen Patienten-Organisation (SPO) eingeführte Pass soll dazu beitragen, unnötige Röntgenaufnahmen zu vermeiden. Es ist eine Dienstleistung für Arzt- und Zahnarztpraxen, Röntgeninstitute und Spitäler, und eben auch für Patientinnen und Patienten. Den Röntgenpass kann man bestellen; und zwar bei der Schweizerischen Patienten-Organisation, Postfach 6139, 2500 Biel 6. Es gibt den Pass in deutscher, französischer und italienischer Sprache und er kostet inklusive Etui und Porto acht Franken. Sie können nicht nur beim Arzt, sondern auch beim Krankenhaus Einsicht in Ihre Krankenakte verlangen. Darin sind die wichtigsten Daten Ihrer Behandlung dokumentiert. Das umfasst zum Beispiel vorgenommene Untersuchungen und die dazu verwendeten Geräte, Diagnosen, verordnete Medikamente und die Entwicklung der Krankheit. Auch der Verlauf von Operationen muss genau festgehalten werden. Diese Informationen werden streng vertraulich behandelt. Das gilt auch gegenüber Angehörigen und anderen Ärzten, die nicht in die Behandlung einbezogen sind. Nur Sie können den Arzt oder die Ärztin von dieser Schweigepflicht befreien. Informationen über Ihre weiteren Rechte als Patient / Patientin erhalten Sie sie hier: Patientenrechte.
Auf der Seite der Stiftung SPO Patientenschuz erhalten Sie weitergehende Informationen zu Ihren Rechten.
Beruf/Lehre - Haben Sie Fragen zum Thema Beruf/Lehre?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.info-shop.ch

www.kabel-berufslehre.ch

www.check-your-chance.ch

www.jobcaddie.ch

www.glattwaegs.ch

www.sah-zh.ch/angebote/amie-zuerich/

www.sah-zh.ch/angebote/ct2-coaching-transfair/

www.sesj.ch

www.netz-werk.ch

www.berufsberatung.ch-ask

Beschwerde Betreibungsamt – Wo kann ich mich über das Betreibungsamt beschweren?Nach oben
Sie, insbesondere als Schuldner oder Gläubiger, können gegen jede Verfügung, Amtshandlung sowie Mitteilung des Betreibungsamtes eine Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG erheben, wenn das Gesetz verletzt wurde und/oder das Betreibungsamt unangemessen handelte. Es gilt dabei die Frist von 10 Tagen seit Kenntnisnahme einzuhalten. Jederzeit ist eine Beschwerde wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung möglich.

Die Beschwerdeschrift ist an das Bezirksgericht Uster, Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter, Gerichtsstrasse 17, 8610 Uster einzureichen. Es gilt dabei folgende Anforderungen zu beachten: Begründung, Antrag, zweifache Ausfertigung, deutsche Sprache und Beweismittel beilegen. Das Betreibungsamt empfiehlt, vorher nochmals das Gespräch mit dem Amt zu suchen, jedoch die Frist zur Einreichung einer Beschwerde zu beachten.
Betreibung Minderjähriger - Meine Tochter hat über ein Internetportal diverse Kleidungsstücke bestellt. Die Rechnung hat sie nicht bezahlt. Nun droht die Verkäuferin mit der Betreibung. Kann unsere Tochter tatsächlich betrieben werden?Nach oben
Ja. Eine Betreibung setzt nicht die Volljährigkeit voraus. Mit der Betreibung wird die Verkäuferin aber nur Erfolg haben, wenn ein gültiger Vertrag besteht. Minderjährige sind noch nicht voll handlungsfähig. Sie brauchen für den Abschluss von Verträgen die Zustimmung ihrer Eltern. Sie können jedoch bis zur Höhe ihres Taschengeldes oder Lehrlingslohnes ohne Einverständnis der Eltern Verpflichtungen eingehen. Die beschränkte Handlungsfähigkeit wird unter Anderem im Art. 19 ZGB geregelt.

Wenn Sie mit dem Kauf der Kleider einverstanden waren, ist damit ein gültiger Vertrag entstanden. Eine Betreibung ist aber nur erfolgreich, wenn ihre Tochter über so viel Geld verfügt.

Die Betreibungsämter im Kanton Zürich werden aufgefordert, wenn ein Minderjähriger ungewöhnliche Schuldverhältnisse respektive Betreibungen für solche aufweist (zum Beispiel: Bestellungen von Drittpersonen auf den Namen des Kindes, auf den Namen des Kindes lautende Autoversicherung der Eltern usw.) dies gemäss Art. 307 ff. in Verbindung mit Art. 443 Abs. 2 ZGB der zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zu melden.
Betreibungsamt Auskunft Ehegatte – Mein Ehegatte ist nicht bereit, mir über seine finanzielle Verhältnisse Auskunft zu geben. Was kann ich tun?Nach oben
Die Ehegatten sind sich Auskunft über die finanziellen Verhältnisse schuldig. Verweigert die eine Seite die Auskunft, kann die andere an das Eheschutzgericht gelangen (Art. 170 ZGB). Sie können ebenfalls den ausserordentlichen Güterstand der Gütertrennung beantragen (Art. 185 ZGB), was allerdings keinen Einfluss in einem Pfändungsverfahren hat, da in einem solchen nur der Schuldner selbst haftbar ist (Ihr Einkommen oder Ihre Vermögenswerte werden nicht gepfändet).
Betreibungsauskunft – Wie komme ich zu einer Betreibungsauskunft über mich selber?Nach oben
Eine Selbstauskunft können Sie entweder persönlich oder durch eine Drittperson, mit einer schriftlichen Vollmacht oder einem Ausweis der/des Auskunftsbegehrenden versehen, im Betreibungsamt abholen (die Ausweispflicht besteht übrigens auch für Ehegatten oder Partner gemäss Partnerschaftsgesetz). Die Gebühr beträgt Fr. 17.00 in bar. Sowohl natürliche wie auch juristische Personen, welche im Betreibungskreis Dübendorf wohnhaft sind bzw. ihren Sitz haben, können ihn direkt über Online-Dienste bestellen. Schriftliche Anfragen erledigen wir werktags innert 24 Stunden. Am Schalter erhalten Sie mündliche oder schriftliche Auskünfte innert weniger Minuten. Keine Auskünfte können wir am Telefon, per Fax oder E-Mail erteilen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Betreibungsferien Rechtsvorschlagsfrist - Das Ende der Frist um eine Forderung zu bestreiten fällt in die Betreibungsferien. Wann endet diese Frist effektiv?Nach oben
Fällt für den Schuldner die Frist um Rechtsvorschlag zu erheben in die Betreibungsferien oder in einen gewährten Rechtsstillstand, dann verlängert sich die Frist gemäss Art. 63 SchKG um drei Werktage. Nicht eingerechnet werden also Sa/So und staatlich anerkannte Feiertage. Weitere Informationen finden Sie hier.
Betreibungsort – Ich habe eine offene Forderung, wo muss ich die Betreibung einleiten?Nach oben
Gemäss Art. 46 – 52 SchKG sind

  • mündige handlungsfähige Personen an deren Wohnsitz;
  • unmündige oder bevormundete Personen am Wohnsitz ihres gesetzlichen Vertreters oder am Sitz der Vormundschaftsbehörde (Art. 25 ZGB)
  • bevormundete Personen, deren Vormund noch nicht ernannt ist, am Amtssitz der Behörde, welcher die Ernennung obliegt;
  • Unmündige oder Bevormundete, die mit Bewilligung ihres gesetzlichen Vertreters selbständig einen Beruf oder ein Gewerbe betreiben, am Wohnsitz ihres gesetzlichen Vertreters oder am Sitz der Vormundschaftsbehörde;
  • Inhaber von Einzelfirmen an dessen Wohnort;
  • im Handelsregister eingetragene juristische Personen und Gesellschaften am zuletzt im Schweizerischen Handelsamtsblatt bekannt gegebenen Sitz;
  • im Handelsregister nicht eingetragene juristische Personen am Sitz/Hauptsitz ihrer Verwaltung;
  • Schuldner ohne festen Wohnsitz am jeweiligen Aufenthaltsort;
  • Erbschaften am Ort, an dem der Erblasser zur Zeit seines Todes betrieben werden konnte, solange die Teilung nicht erfolgt ist;
  • die im Ausland wohnenden Schuldner mit Geschäftsniederlassung in der Schweiz am Sitz der Geschäftsniederlassung;
  • die im Ausland wohnenden Schuldner, die in der Schweiz zur Erfüllung einer Verbindlichkeit ein Spezialdomizil gewählt haben, am Ort des Spezialdomizils;
  • bei der Faustpfandbetreibung: je nach Wahl des Gläubigers entweder am Wohnsitz des Schuldners oder am Ort, wo das Pfand liegt;
  • bei der Grundpfandbetreibung: am Ort, wo das verpfändete Grundstück liegt;
  • bei der Arrestbetreibung (Prosequierung): am Betreibungsort, oder am Ort, wo sich der Arrestgegenstand befindet. Ausnahme: sofern nicht schon vor der Bewilligung des Arrestes für die Arrestforderung an einem anderen Ort Betreibung oder Klage angehoben worden ist
zu betreiben.

Weitere Information dazu finden Sie in diversen Themengebieten des Betreibungsamtes.
Betreibungsrückzug – Ich habe alle Forderungen bezahlt. Die Betreibungen sind jedoch immer noch in meinem Registerauszug ersichtlich. Was kann ich tun?Nach oben
Vorab: Der/Die Gläubiger ist/sind nicht verpflichtet eine zu recht eingeleitete Betreibung zurückzuziehen. Suchen Sie dennoch das Gespräch mit dem/den Gläubiger/n und bitten Sie diese, die Betreibung/en beim zuständigen Betreibungsamt löschen zu lassen. Ein entsprechendes Musterformular für den/die Gläubiger finden Sie hier. Sollten Sie den Überblick über Ihre Betreibungen verloren haben, gehen Sie auf das Amt und verlangen Sie einen detaillierten Betreibungsauszug über die letzten 5 Jahre von sich selber. Wichtig: Auf dem Rückzug muss zwingend die betreffende Betreibungsnummer ersichtlich sein, damit sie vom Betreibungsamt bearbeitet wird. Das Betreibungsamt nimmt den Rückzug des Gläubigers in der Regel nur auf postalischem Weg entgegen (kein Fax oder Email). Aber nicht vergessen, Sie sind auf den Goodwill des/der Gläubiger angewiesen!
Bibliothek - 01. Welche Öffnungszeiten hat die Bibliothek? Wo finde ich die Bibliothek?Nach oben
Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier oder ganz unten auf dieser Website. Den Lageplan der Bibliothek finden Sie hier. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 02. Was muss ich tun, um mich in der Bibliothek zu registrieren?Nach oben
Ein Formular mit den Benutzerangaben muss ausgefüllt und in der Bibliothek abgegeben werden. Bei Kindern wird die Unterschrift eines Elternteils vorausgesetzt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Benutzungsordnung. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 03. Wie viel kostet eine Mitgliedschaft der Bibliothek?Nach oben
Kinder bis 18 Jahre können die Bibliothek gratis benutzen. Im Gebührenreglement finden Sie die Kosten für Erwachsenen-Abonnements. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 04. Wie beende ich meine Mitgliedschaft?Nach oben
Sie müssen die Mitgliedschaft nicht aktiv beenden. Bitte beachten Sie aber, dass es kein Depot auf Ihre Bibliothekskarte gibt. Wenn Sie vier Jahre lang die Bibliothek nicht besucht haben, wird Ihr Benutzerkonto gelöscht. Wer die Bibliothek dann wieder benutzen möchte, kann sich neu einschreiben. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 05. Welche Veranstaltungen bietet die Bibliothek an?Nach oben
Die Bibliothek bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen an (Schwerpunkt: Familien mit Kindern). Alle Anlässe der Bibliothek werden im Stadtkalender publiziert. Fotos vergangener Veranstaltungen finden Sie im Fotoalbum der Stadt Dübendorf. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 06. Was läuft sonst so in der Bibliothek?Nach oben
Eine ganze Menge! Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann unseren Newsletter abonnieren. Ob Medientipps, Informationen zu den Öffnungszeiten oder die Bekanntgabe unserer zahlreichen Anlässe – mit unserem Newsletter wissen Sie immer Bescheid! [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 07. Welche Medien bietet die Bibliothek an?Nach oben
Unser Medienbestand vor Ort wird laufend ergänzt und aktualisiert. Es stehen ca. 21‘000 Medien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zur Ausleihe bereit:
  • Romane
  • Kinder- und Jugendbücher
  • Sachbücher
  • Hörbücher
  • Konsolenspiele
  • Filme
  • Zeitschriften
[Stadtbibliothek]
Bibliothek - 08. Bietet die Bibliothek auch digitale Medien an?Nach oben
Ja. Die Bibliothek ist ein Mitglied der Digitalen Bibliothek Ostschweiz („dibiost“). Dort finden Sie ein vielfältiges digitales Medienangebot. Wie das Ganze funktioniert, können Sie in der Einsteigebroschüre lesen oder unter den Hilfethemen auf der Website. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 09. Wo kann ich mich über das Medienangebot informieren?Nach oben
In unserem Online-Katalog können Sie bequem von Zuhause aus oder unterwegs nachsehen, welche Medien angeboten werden. Sie finden sowohl den Bestand in der Stadtbibliothek als auch den Bestand der Digitalen Bibliothek Ostschweiz („dibiost“) vor. Wie Sie im Katalog nach Medien suchen und welche Informationen Ihnen hierbei helfen, finden Sie im Flyer „Grundlagen Katalogsuche“. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 10. Wie lange kann ich die Medien ausleihen?Nach oben
Die Leihfristen unserer Medien finden Sie in unserer Benutzungsordnung. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 11. Wie kann ich meine Medien verlängern oder ein Medium reservieren?Nach oben
Beides können Sie in Ihrem Bibliothekskonto online machen. Wie Sie sich dort einloggen können, finden Sie im Flyer „Login Kundenkonto“. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 12. Wie logge ich mich in mein Bibliothekskonto ein?Nach oben
Diese Informationen finden Sie im Flyer „Login Kundenkonto“. Bitte beachten Sie, dass die Konten der Stadtbibliothek Dübendorf und der Digitalen Bibliothek Ostschweiz („dibiost“) getrennte Konten sind. [Stadtbibliothek]
Bibliothek - 13. Was kann ich tun, wenn ich einen Medienwunsch habe?Nach oben
Teilen Sie Ihren Wunsch dem Bibliothekspersonal mit. Wir prüfen, ob der Wunsch angeschafft wird oder nicht und informieren Sie. Bitte beachten Sie, dass nur neuere Medien angeschafft werden, um den Bestand aktuell zu halten. [Stadtbibliothek]
Cannabis - Haben Sie Fragen zum Thema Cannabis?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.safezone.ch

https://mamatrinkt.ch

www.zfa.ch

www.sdbu.ch

www.checken.ch

https://de.know-drugs.ch/

www.sucht-praevention.ch

d. Wann müssen Jugendliche mit der Lehrstellensuche beginnen?Nach oben
Die Berufswahl und die Suche nach einer Lehrstelle beginnen bereits im vorletzten Schuljahr der Oberstufe (2. Sekundarschule). In dieser Zeit kann man auch bereits Schnupperlehren absolvieren.

In der Schnupperlehre lernen Schülerinnen und Schüler einen Beruf live in der täglichen Praxis kennen. Sie besuchen während einigen Tagen einen Betrieb und schauen jemandem in ihrem Wunschberuf über die Schulter. Meist dauern Schnupperlehren zwischen 2 und 5 Tagen. In einzelnen Kantonen gibt es ein neues Angebot von einzelnen Schnuppertagen. In vielen Berufen werden gar keine Schnupperlehren mehr angeboten. Darum lohnt es sich bei mehreren Firmen anzufragen, um einen Schnupperplatz zu ergattern.

Wer darf schnuppern? Schülerinnen und Schüler dürfen schnuppern ab dem 13. Geburtstag.

Wann wird geschnuppert? Schnupperlehren absolviert man üblicherweise während der Schulferien. Ist dies einer Firma nicht möglich, sind Schnupperlehren in Absprache mit der Klassenlehrperson auch während der Schulzeit machbar. Ein guter Zeitpunkt für Schnupperlehren ist die Zeit zwischen den Sport- und Sommerferien im zweitletzten Schuljahr. Bevor man schnupperst, sollte man über die eigenen Berufswünsche und Wunschberufe bereits gründlich Bescheid wissen. Hier finden Sie viele Tipps zur Berufswahl.

Schnupperlehre suchen - Wie finde ich am besten eine Schnupperlehre? Wie komme ich zu einer Firma, wie nehme ich Kontakt auf?
In der Schnupperlehre - Worauf soll ich während der Schnupperlehre achten?
Ich finde keine Schnupperlehre - Ein paar Tipps, wie du auch ohne Schnupperlehre einen Beruf genauer kennen lernen kannst.
Eheschliessung - Ich bin Schweizerin und möchte in Dübendorf einen ausländischen Staatsangehörigen heiraten. Was für Dokumente müssen wir vorlegen?Nach oben
Für Schweizerbürger, siehe Eheschliessung.
Für ausländische Staatsangehörige, siehe Zivilstandswesen Gemeindeamt des Kantons Zürich. [Zivilstandsamt und Bestattungsamt]
Eigentumsvorbehalt – Was ist ein Eigentumsvorbehalt und was bewirkt er?Nach oben
Der Eigentumsvorbehalt ist ein Kreditsicherungsinstrument mit dem einstweilen der Eigentumsübergang einer Sache auf den Erwerber verhindert wird. Mit dem Eintrag im Eigentumsvorbehaltsregister bleibt die Sache trotz der Übertragung des Besitzes im Eigentum des Veräusserers, solange der Kaufpreis nicht vollständig bezahlt ist. Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine Betreibung wird nur im Betreibungsregister eingetragen, wenn sie zu Recht erfolgt ist.Nach oben
Dies ist falsch. Die Betreibung wird bereits bei der Eröffnung des Betreibungsverfahrens im Register eingetragen und zwar unabhängig davon, ob sie berechtigt ist oder nicht.

Die betriebene Person hat nach der Zustellung des Zahlungsbefehls die Möglichkeit die Forderung zu bestreiten (Rechtsvorschlag erheben) oder, falls die Forderung gänzlich unbegründet ist, gegen eine ungerechtfertigte Betreibung gerichtlich vorzugehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Einwohnerdaten - Sind meine Einwohnerdaten öffentlich?Nach oben
Gemäss Datenschutzgesetz erteilt das Einwohneramt (bei berechtigtem Interesse) Amtsstellen, juristischen sowie auch natürlichen Personen Auskunft über Name und Adresse von Drittpersonen.
Mit einer Datensperre können Sie die Bekanntgabe Ihrer Personendaten an Private jedoch sperren lassen.
Ernährung - Haben Sie Fragen zum Thema Ernährung?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

Freizeit - Haben Sie Fragen zum Thema Freizeit?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

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Gerichtliches Verbot – Was ist ein gerichtliches Verbot und welche Wirkung entfaltet es?Nach oben
Gerichtliche Verbote werden zum Schutz des Grundeigentümers erlassen, wenn dieser sein Recht und die Störung desselben glaubhaft macht; dies zum Schutze des Privateigentums. Das gerichtliche Verbot verhilft dem Eigentümer den Kreis der Personen, die ein Grundstück benützen dürfen, einzuengen oder die Art der Benützung einzuschränken. Es kann jedoch auch gewisse Ausnahmen zu Gunsten Dritter gestatten. Weitere Informationen finden Sie hier.
Gewalt - Haben Sie Fragen zum Thema Gewalt?Nach oben

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www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.kokon-zh.ch

www.bif-frauenberatung.ch

www.frauenhaus-zhv.ch

www.frauenhaus-zuercher-oberland.ch

www.frauenberatung.ch

www.obzh.ch

www.gewalt-praevention.ch/ueber-uns/die-fachstelle

www.mädchenhaus.ch

www.schlupfhuus.ch

www.zwangsheirat.ch

www.fiz-info.ch

Gibt es finanzielle Unterstützung für Ausbildungen oder Weiterbildungen?Nach oben
Grundsätzlich gibt es in der Schweiz Beiträge in der Form von Stipendien oder Darlehen. In jedem Kanton existiert eine Stipendienstelle. Dort können Gesuche eingereicht werden. Erkundigen Sie sich zuerst über die Richtlinien und das weitere Vorgehen. Die Stipendienstellen können aber auch Auskunft geben über weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung (zum Beispiel privatrechtliche Stiftungen und Fonds). In manchen Fällen besteht bei der Wohngemeinde oder der besuchten Bildungsinstitution die Möglichkeit, um finanzielle Unterstützung nachzufragen.

Amt für Jugend und Berufsberatung
Stipendien
Dörflistrasse 120
Postfach
8090 Zürich
<span class="label">Telefon </span>043 259 96 80
Website

Siehe auch: www.ausbildungsbeitraege.ch
Gibt es in der Schweiz günstige Angebote für den öffentlichen Verkehr?Nach oben
Der öffentliche Verkehr ist in der Schweiz gut ausgebaut. Mit Zug, Bus oder Tram kommen Sie beinahe überall hin. In Dübendorf kann es sich lohnen, für das gesamte Verkehrsnetz gleich ein Abonnement (Abkürzung: Abo) zu kaufen. Es gibt die Tageskarten, die Monatsabos und die Jahresabos.

Sehr nützlich ist auch das Halbtax-Abonnement der SBB. Damit erhalten Sie die Fahrkarten der SBB zum halben Preis und viele andere Fahrkarten zu einem vergünstigten Tarif.

Kinder bis 6 Jahre fahren in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gratis.

Von 6 bis 16 Jahren bezahlen sie den halben Fahrpreis. Sehr praktisch ist hier die Juniorkarte, sie kostet 30 Franken pro Jahr. Damit können die Kinder weiterhin kostenlos fahren, wenn auch nur in Begleitung ihrer Eltern oder Grosseltern.

Jede Gemeinde hat eine gewisse Anzahl vergünstigter SBB-Tageskarten zur Verfügung - so auch Dübendorf. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Dübendorf können diese Tageskarten beanspruchen. Damit kann man einen Tag lang in der ganzen Schweiz auf allen öffentlichen Netzen reisen. Die Tageskarte kostet nur 45 Franken, auch wenn Sie selbst kein Halbtax-Abo besitzen. Diese Karten sind allerdings sehr begehrt. Deshalb sollten Sie sich schon früh auf der Gemeinde melden, wenn sie an einem bestimmten Tag eine solche Karte nutzen möchten. Hier können Sie die Tageskarten online reservieren und genauere Informationen nachlesen.
GmbH AHV-Beiträge seit längerem nicht bezahlt - Kann dafür der Gesellschafter und Geschäftsführer persönlich haftbar gemacht werden?Nach oben
Ja. Im Grundsatz gilt: Zahlt ein Arbeitgeber die AHV-Beiträge absichtlich oder grobfahrlässig nicht in die Ausgleichskasse ein, haftet er persönlich für deren Nachzahlung - auch wenn der Betrieb in der Zwischenzeit Konkurs gegangen ist.

Gemäss einem Bundesgerichtsentscheid vom 23.10.2013 (Urteil 9C_641/2013) muss der Gesellschafter und Geschäftsführer einer konkursiten GmbH der Ausgleichskasse 75 880 Franken nachzahlen. Sein Argument, er habe es vorgezogen, die Löhne zu zahlen, hatte vor dem Bundesgericht nicht gezogen. Es schreibt, er hätte "in erster Linie" die AHV-Verpflichtungen erfüllen müssen, "anstatt durch weitere Lohnauszahlungen ein weiteres Ansteigen der Beitragsausstände zu verursachen". Gegenteiliges Verhalten mache die verantwortlichen Organe schadenersatzpflichtig.
Grundpfand - Was für Möglichkeiten habe ich zur Errichtung eines Grundpfands? Wie entsteht mein Grundpfandrecht?Nach oben
Liegenschaften sind wegen ihrer sicheren Wertbeständigkeit am besten als Pfandgegenstände geeignet. Das Grundpfandrecht wird in den Art. 793 - 883 ZGB deshalb auch sehr differenziert gesetzlich geregelt. Das ZGB bietet drei Möglichkeiten zur Errichtung eines Grundpfandes: die Grundpfandverschreibung, den Schuldbrief und die Gült, wobei die Gült heute kaum mehr eine Bedeutung hat. Der Schuldbrief ist im Gegensatz zur Grundpfandverschreibung als Wertpapier ausgestaltet. Damit wird die darin verbriefte und pfandgesicherte Forderung leicht und sicher handelbar. In der Regel entsteht das Grundpfand mit der Eintragung in das Grundbuch. Um rechtsverbindlich zu werden braucht der Vertrag auf Errichtung eines Grundpfandes die öffentliche Beurkundung durch das zuständige Grundbuchamt.
Grundpfand - Wofür haftet eigentlich das Grundstück? Und was alles gehört eigentlich zum Grundstück?Nach oben
Das Grundstück haftet gemäss Art. 818 Abs. 1 ZGB
  1. für die gesicherte Forderung,
  2. für die gesamten Betreibungskosten und die Verzugszinsen,
  3. für drei zur Zeit der Konkurseröffnung oder des Pfandverwertungsbegehrens bereits verfallene und die laufenden Jahreszinsen.
Zum Grundstück gehört bzw. unter das sogenannte Grundpfandrecht fallen das Grundstück selbst, seine Bestandteile (alles, was fest mit dem Boden verbunden ist), sein Zugehör (wirtschaftlich eng zu einem Grundstück gehörende bewegliche Sachen, insbesondere solche die im Grundbuch als Zugehör vorgemerkt sind) und die Miet- und Pachtzinsen, die das Grundstück abwirft. Das Grundpfandrecht belastet das Grundstück somit mit Einschluss aller Bestandteile und aller Zugehör. Ist das verpfändete Grundstück zudem vermietet oder verpachtet, so erstreckt sich die Pfandhaft auch auf die Miet- oder Pachtzinsforderungen.
Herausgabe einer Sache – Was ist ein Herausgabebefehl?Nach oben
Auf Antrag des Klägers befiehlt das Gericht einem Unwilligen, der dem Eigentümer einen Gegenstand nicht freiwillig zum vereinbarten Zeitpunkt oder aus sonstigen Gründen übergibt, die Sache unverzüglich herauszugeben. Beispiele: gemietete, geleaste oder sonstige Gegenstände. Weitere Informationen finden Sie hier.
i. Wie kann man sich nach der Lehre weiterbilden?Nach oben
Nach Abschluss der Berufslehre gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Viele grössere Arbeitgeber ermöglichen ihren Angestellten den Besuch interner Weiterbildungskurse. Sie können zum Beispiel eine Zusatzlehre bzw. Zweitlehre absolvieren, eine Berufsprüfung erlangen (eidgenössischer Fachausweis) oder eine höhere Fachprüfung (Meisterprüfung bzw. eidgenössisches Diplom) abschliessen. Weiter gibt es höhere Fachschulen und Fachhochschulen. Informationen erhalten Sie unter anderem im Berufsinformationszentrum oder bei den Fachhochschulen selbst.
Es gibt auch die Möglichkeit eines Qualifikationsverfahrens für Erwachsene ohne berufliche Grundbildung. Das Merkblatt dazu kann auf diesem Link aufgerufen werden.

weiterbildung.ch: Informationen und Suchmaschine zu Weiterbildungen

berufsberatung.ch: Allgemeine Informationen zu Laufbahn und Weiterbildungsmöglichkeiten
Ich habe einen älteren Verlustschein offen. Ich möchte diesen nun bezahlen. Wird der Verlustschein danach aus dem Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes gelöscht?Nach oben
Ja. Der Verlustschein wird sofort gelöscht. Zur Tilgung von Verlustscheinen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie zahlen dem Gläubiger den verlustierten Betrag gegen Aushändigung des Verlustscheines und verlangen von ihm, dass er den Verlustschein mit der Bemerkung "Bezahlt" versieht und dem Betreibungsamt zustellt (oder Sie übergeben diesen dem Betreibungsamt). Wichtig: Der Gläubiger soll auf dem Dokument gleichzeitig den Vermerk "Betreibung kann gelöscht werden" anbringen. Oder Sie bezahlen die Forderung direkt beim zuständigen Betreibungsamt und lassen den Verlustschein so tilgen. Nun kann es sein, dass der Gläubiger nicht mehr auffindbar ist (zum Beispiel verstorben, eine Firma existiert nicht mehr - wurde im HR gelöscht). In diesem Fall hat der Schuldner die Möglichkeit, die Forderung direkt beim Betreibungsamt zu bezahlen. Mit der gleichen Wirkung: Der Verlustschein wird sofort gelöscht. Gleichzeitig ist das Betreibungsamt bemüht, das einbezahlte Geld einer berechtigten Partei zuzustellen oder hinterlegt es gegebenfalls bei der Depositenanstalt (Art. 149a Abs. 2 SchKG).
Inkassogebühren – Neben den Verzugszinsen stellt mir das Inkassobüro zusätzliche Kosten in Rechnung. Muss ich diese bezahlen?Nach oben
Nein, sofern Sie keine Schuldanerkennung / Vereinbarung unterschrieben haben oder es per Vertrag vereinbart wurde. Lässt sich ein Gläubiger durch einen Dritten vertreten, so dürfen dem Schuldner diese zusätzlichen Kosten nicht belastet werden (Art. 27 Abs. 3 SchKG; vergleiche aber auch Art. 106 OR). Ausgenommen ist eine geringe Gebühr für den Aufwand. Einzig der Verzugszins von 5 % ist geschuldet.  Bei Problemen wenden Sie sich unbedingt an eine Beratungsstelle. Weitere Hilfe finden Sie hier.
Kinder- und Jugendrechte - Haben Sie Fragen zum Thema Kinder- und Jugendrechte?Nach oben

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www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.projuventute.ch

Konkurs - Wie kann ich herausfinden ob über eine (natürliche oder juristische) Person ein Konkursverfahren läuft bzw. wo erhalte ich Auskunft darüber?Nach oben
Es gibt kein offizielles kantonales oder gesamtschweizerisches Verzeichnis der hängigen oder abgeschlossenen Konkursverfahren. Verbindliche Auskunft darüber, ob ein Konkursverfahren eröffnet worden ist, erhalten Sie beim Betreibungsamt am Wohnort des Schuldners (Ämterverzeichnis Kanton Zürich) oder, falls die Konkursitin eine juristische Person ist, beim Handelsregisteramt. Das Betreibungsamt gibt ihnen, nach Vorlegen eines schriftlichen Interessennachweises, auch Auskunft über die Anzahl der Betreibungen in den letzten fünf Jahren.

Über die Verfahrensstände hängiger Konkursverfahren und die zuständige Amtsstelle gibt das Internet-Konkursverzeichnis der Konkursämter des Kantons Zürich Auskunft. Die Daten dieses Verzeichnisses basieren auf den Veröffentlichungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt.
Krankenkasse Hilfe bei Problemen - Ich habe ständig Probleme mit meiner Krankenversicherung. Zudem ist meine Lebenspartnerin offenbar bei zwei verschiedenen Krankenkassen obligatorisch versichert. Wo kann ich mich beraten lassen oder Hilfe einholen?Nach oben
Haben Versicherte Probleme mit ihrer Krankenkasse oder ihrem Zusatzversicherer sind sie nicht auf sich allein gestellt. Sie können die Dienste des Ombudmans der Krankenversicherung beanspruchen. Der Ombudsman befasst sich mit praktisch allen Fragen und Problemen, die zwischen Versicherten und Krankenkassen auftreten können.

Weitere Informationen zum Ombudsman finden Sie hier.
Krankenkasse Kündigung bei ausstehender Prämie - Ich habe meine obligatorische Grundversicherung rechtzeitig gekündigt. Nun hat mir die bisherige Krankenkasse geschrieben, sie akzeptiere die Kündigung nicht, weil ich noch Prämien schulde. Ist das korrekt?Nach oben
Ja. Solange Versicherte bei ihrer Krankenkasse Schulden habe, können sie die Grundversicherung nicht wechseln.

Das gilt nicht nur bei unbezahlten Prämien, sondern wenn Sie zum Beispiel eine Rechnung nicht beglichen haben, bei der die Krankenkasse eine Kostenbeteiligung eingefordert hat. Ebenfalls nicht akzeptiert wird ein Wechsel, wenn säumige Zahler Verzugszinsen und Betreibungskosten nicht vollständig beglichen haben.
Mahnung Inkassofirma schriftlich oder telefonisch als Belästigung - Kann man sich wehren, wenn man sich von einer Inkassofirma schriftlich oder telefonisch belästigt fühlt?Nach oben
Briefe gelten strafrechtlich nicht als Belästigung. Diese kann man ja ungelesen wegwerfen. Ausserdem soll es einem säumigen Schuldner möglich sein, seinen Verpflichtungen vor der Einleitung einer Betreibung nachzukommen. In der Regel verboten ist aber die telefonische oder gar persönliche Kontaktaufnahme, insbesondere wenn diese auch noch zu unverhältnismässigen Randzeiten erfolgt. In diesem Fall kann man prüfen, eine Strafanzeige zu erstatten (evtl. erfüllt es unter Anderem den Straftatbestand der Nötigung). Bei Problemen wenden Sie sich unbedingt an eine Beratungsstelle. Weitere Hilfe finden Sie hier.
Mahnung vor Betreibung / Inkassofirma - Muss mich die Inkassofirma nicht zuerst zweimal mahnen, bevor sie mich betreiben darf?Nach oben
Nein. Jedermann kann jeden Beliebigen mit oder ohne Mahnung betreiben. Die Forderung gilt auch mit Ablauf der Zahlungsfrist / -vereinbarung als betreibbar. Geldforderungen sind im Weiteren Bringschulden. Das heisst; der Schuldende ist verpflichtet zu schauen, dass der Gläubiger das Geld rechtzeitig auf sein Konto überwiesen bekommt. Das Betreibungsamt darf auch nicht prüfen, ob eine Forderung berechtigt ist oder nicht. Ist der Betriebene mit der Gläubigerforderung nicht einverstanden, steht ihm die Möglichkeit zu, nach der Zustellung des Zahlungsbefehls Rechtsvorschlag zu erheben. Mehr Informationen zum Einleitungsverfahren bei einer Betreibung finden Sie hier.
Medienkompetenz - Haben Sie Fragen zum Thema Medienkompetenz?Nach oben

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www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.jugendundmedien.ch

www.safezone.ch

https://mamatrinkt.ch

www.zfa.ch

www.sdbu.ch

www.checken.ch

https://de.know-drugs.ch/

www.sucht-praevention.ch

Mein Kind mag Musik. Wie kann ich es fördern?Nach oben
Kinder singen gerne Lieder, schon von frühester Kindheit an. Das Singen öffnet die Tür zur eigenen musikalischen Welt auf spielerische Art und Weise. Im Kindergarten und in der Schule wird denn auch viel gesungen. In vielen Gemeinden gibt es auch einen Kinderchor.
Während der ersten Schuljahre lernen die Kinder die verschiedenen Instrumente kennen. So erfahren sie, ob sie überhaupt ein Instrument spielen möchten, und falls ja, welches Instrument sie erlernen möchten. Im Anschluss daran gehen sie in den Musikunterricht und lernen das Instrument ihrer Wahl. Ein Instrument zu erlernen, bedeutet regelmässiges Üben. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, indem Sie beispielsweise täglich eine Viertelstunde Zeit dafür einplanen.
Im Jugendmusikverein können die Kinder und Jugendlichen gemeinsam musizieren und lernen. Musikunterricht ist aber nicht billig, auch wenn die Schule das Erlernen eines Instruments unterstützt. Dazu kommen die Kosten des Instruments selbst. Falls Sie nicht gleich von Beginn weg ein Instrument kaufen möchten, können Sie auch eines mieten.

Singen für Eltern und Kleinkinder: www.rez.ch

Musikschule Dübendorf.

Kinderchor Animato.

Musikverein Stadtmusik Dübendorf.

Jugendmusik Dübendorf.
Meine Freundin erwartet ein Kind von mir. Wir möchten zur Zeit noch nicht heiraten. Muss ich das Kind adoptieren?Nach oben
Nein. Ein Kind dessen biologischer Vater Sie sind, können Sie gemäss bestehender Gesetzgebung nicht adoptieren. Sie können es jedoch anerkennen. Über die Anerkennung von Kindern informiert Sie das Zivilstandsamt. [Zivilstandsamt und Bestattungsamt]
Militärdienst Betreibung möglich - Zurzeit bin ich im Militärdienst. Kann ich in dieser Zeit trotzdem betrieben werden?Nach oben
Während des Militärdienstes darf Ihnen das Betreibungsamt im Prinzip keinen Zahlungsbefehl zustellen. Das Gleiche gilt für den Zivil- und Schutzdienst. Dauert ein Dienst 30 Tage oder länger, verlängert sich der sogenannte Rechtsstillstand nach Dienstende um weitere zwei Wochen (Art. 57 Abs. 2 SchKG). Befinden Sie sich im Dienst, weisen Sie das zuständige Betreibungsamt unbedingt auf diese Tatsache hin und legen Sie die entsprechenden Dokumente vor (einfachheitshalber per Post oder an einem dienstfreien Tag).

Ausnahme: Für periodische familienrechtliche Unterhalts- und Unterstützungsbeiträge kann der Schuldner auch während des Rechtsstillstandes betrieben werden. Und falls der Schuldner aufgrund eines Arbeitsverhältnisses zum Bund oder zum Kanton Militär- oder Schutzdienst leistet, geniesst er gar keinen Rechtsstillstand.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Pfandverwertung Pfandausfallschein - Ich habe vom Betreibungsamt, nachdem die Verwertung des schuldnerischen Vermögenswertes durchgeführt wurde, einen Pfandausfallschein erhalten. Was ist das und was bedeutet es für mich?Nach oben
Sie sind ein Pfandgläubiger, dessen Forderung nicht voll befriedigt werden konnte, weshalb sie nun einen Pfandausfallschein erhalten haben. Es handelt sich dabei nicht um einen Verlustschein, sondern gilt bloss als Schuldanerkennung.

Sofern Sie den Schuldner innert einem Monat seit dem Empfang des Pfandausfallscheins betreiben, müssen Sie jedoch das Einleitungsverfahren nicht nochmals durchlaufen. Sie können direkt das Fortsetzungsbegehren stellen. Sollten Sie diese Frist verpassen, haben Sie aufgrund der Schuldanerkennung immerhin einen provisorischen Rechtsöffnungstitel. Weitere Informationen zum Verwertungsverfahren finden Sie hier.
Pfändungsvollzug Ehegatte verpflichtet zu Schuldenübernahme - Gemäss Scheidungsurteil ist mein Ex-Ehemann verpflichtet, die gemeinsamen Schulden zu begleichen. Was kann ich unternehmen, wenn Gläubiger dieses Urteil ignorieren?Nach oben
Leider nichts. Das Scheidungsurteil hebt ihre Verpflichtung gegenüber den Gläubigern nicht auf, sofern sie solidarisch dafür haften, sondern räumt Ihnen lediglich das Recht ein, die Zahlungen später beim Ex-Ehegatten zurückzufordern. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Pfändungsvollzug Existenzminimumberechnung – Beim Vollzug hat man die Steuern, die Miete und die Krankenkasse nicht im Existenzminimum berücksichtigt. Was kann ich tun?Nach oben
Die Steuern dürfen im betreibungsrechtlichen Existenzminimum (EM) gemäss geltender Rechtsprechung nicht berücksichtigt werden, da dies eine Gläubigerbevorzugung für den Staat bedeuten würde (dies wurde vom Bundesgericht im Urteil 5A_890/2013 vom 22.5.2014 einmal mehr bestätigt: welches zudem die Solothurner Praxis, der gemäss seinen kantonalen Richtlinien das Gegenteil macht, als "unhaltbar" taxiert). Hingegen sind Miete und die laufenden Krankenkassenprämien im EM einzurechnen. Offensichtlich konnten Sie jedoch nicht belegen, dass Sie diese bezahlt haben (BGE 121 III 20). Zahlen Sie bei der nächsten Lohnüberweisung umgehend die Miete und die laufende Krankenkassenprämie. Das Betreibungsamt Dübendorf wird Ihnen das Geld unverzüglich zurückerstatten und wenn Sie den Nachweis, in der Regel, über drei Monate erbringen, werden die Ausgaben im EM wieder berücksichtigt und die Berechnung um diesen Betrag angepasst. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Pfändungsvollzug geschützte Leistungen – Welche Leistungen kann mir das Betreibungsamt nicht wegnehmen?Nach oben
Eine Auflistung der unpfändbaren Vermögenswerte findet sich in Art. 92 SchKG. Anbei eine nicht vollständige Aufzählung von Leistungen die im Vollzug nicht pfändbar, allerdings bei der Existenzminimumberechnung angerechnet werden können (falls mehrere Leistungen bezogen werden), sind: AHV/IV-Renten, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV-Rente, Kostenerstattungen von Arzt- und Spitalkosten, Hilfslosenentschädigung (Entschädigung für Personen, die im Alltag dauernd auf Hilfe anderer angewiesen sind), Sozialhilfe, Schmerzensgeld für Opfer von Körperverletzungen oder für Angehörige von Getöteten, gesperrte/noch nicht bezogenene Pensionskassenguthaben/-renten.

Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Pfändungsvollzug Hafte ich für Schulden meines Partners? - Ich lebe mit meiner Partnerin seit sieben Jahren zusammen. In den letzten Monaten hat sie übers Internet verschiedene teure Artikel bestellt - mehr, als sie sich leisten kann. Per Zufall habe ich mitbekommen, dass sie bereits Mahnungen und Betreibungsandrohungen erhalten hat. Muss ich am Ende für ihre Schulden geradestehen?Nach oben
Nein. Sie haften nicht für die Schulden Ihrer Partnerin. Es sei denn, Sie haben einen Vertrag mitunterschrieben oder anderweitig erklärt, dass Sie für eine Schuld ihrer Partnerin haften wollen. Hat ihre Partnerin zum Beispiel eine Zusatzkarte zu Ihrer Kreditkarte und damit Waren bestellt, haften Sie allenfalls zusätzlich zu ihr.

Wenn es zu einer Pfändung bei ihrer Partnerin kommt, kann es passieren, dass Sachen gepfändet werden, die eigentlich Ihnen gehören. Sofern es sich nicht von vornherein feststellen lässt, wer der tatsächliche Eigentümer ist. Dagegen können Sie dann allerdings Beschwerde einlegen - mit guten Aussichten auf Erfolg. Es empfiehlt sich also, für die teureren Einrichtungsgegenstände ein Inventar zu erstellen, aus dem hervorgeht, wer der Eigentümer der einzelnen Sachen ist. Dieses Inventar sollte von beiden unterzeichnet sein. (www.ktipp.ch)
Pfändungsvollzug Mietzinsreduktion – Das Betreibungsamt berücksichtigt seit kurzem nicht mehr die volle Miete bei der Berechnung. Ist das zulässig?Nach oben
Das Betreibungsamt kann den Mietzins nach Ablauf des nächsten Kündigungstermins auf ein ortsübliches Normalmass herabsetzen (im Kanton Zürich in der Regel der erste April und erste Oktober des Jahres - wobei die Kündigungsfrist zwingend mitzuberücksichtigen ist), wenn es die Miete für überhöht erachtet. Das Betreibungsamt Dübendorf berücksichtigt dazu, sofern möglich, aktuelle Gerichtsentscheide und überprüft Ihre internen Richtlinien periodisch. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Pfändungsvollzug Rente pfändbar - Ich kann eine Forderung nicht bezahlen. Nun droht mir das Betreibungsamt mit einer Pfändung. Sind meine Vorsorgegelder aus der AHV und der zweiten Säule pfändbar?Nach oben
Die Renten von IV, AHV und Ergänzungsleistungen sind nicht pfändbar (Art. 92 SchKG). Renten der Pensionskassen hingegen dürfen bis zum betreibungsrechtlichen Existenzminimum (deshalb heisst es beschränkt) gepfändet werden.

Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie hier.
Pfändungsvollzug Unterhaltsbeiträge für Kinder im Ausland - Meine zwei Töchter, für welche ich unterstützungspflichtig bin, leben bei meiner geschiedenen Frau in Griechenland. Wird mir das bei meinem betreibungsrechtlichen Existenzminimum angerechnet?Nach oben
Ja. Jedoch nur wenn sie dieser Unterstützungspflicht auch nachkommen und sie belegen können (zB. Scheidungsurteil und regelmässiges Einreichen der monatlichen Zahlungsüberweisungen).

Der Unterstützungsbeitrag für Kinder oder die Familie im Ausland setzt sich aus der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG vom EDI (Eidg. Departement des Innern) über die Kaufkraftabstufung im Bereich der Kinderzulagen ab. Das heisst, der im betreibungsrechtlichen Existenzminimum berücksichtigte Grundbetrag, wird der Kaufkraft des jeweiligen Landes angepasst.

Die jeweiligen Länder sind in drei Gruppen unterteilt und die Kaufkraft ist wie folgt festgelegt (Stand 1.1.2013):

  • Gruppe 1 (u.A. Australlien, Deutschland, Spanien und Japan) = Kaufkraftanpassung 100 %
  • Gruppe 2 (u.A. Griechenland, Kroatien, Tschechien und Zypern) = Kaufkraftanpassung 2/3 (67 %)
  • Gruppe 3 (u.A. Albanien, Brasilien, Uganda, Ukraine und Südafrika) = Kaufkraftanpassung 1/3 (33 %)

Ihre beiden Töchter leben in Griechenland. Je nach Jahrgang würde in der Schweiz zB. ein Grundbetrag im Existenzminimum über 1 000 Franken berücksichtigt. Mit der Kaufkraftanpassung von 2/3 wird somit maximal der Betrag von Fr. 670.00 eingerechnet. Sofern Sie belegen, dass Sie die Unterhaltsbeiträge regelmässig bezahlen.
Pfändungsvollzug Verfahrensdauer – Vor geraumer Zeit haben wir beim Betreibungsamt die Fortsetzung der Betreibung verlangt. Nun wurden wir wiederholt vertröstet, dass der Schuldner sich dem Pfändungsvollzug entzieht. Was können wir tun?Nach oben
Prinzipiell steht Ihnen als Gläubiger jederzeit die Beschwerde wegen Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung gemäss Art. 17 SchKG offen. Im Kanton Zürich ist diese an die untere kantonale Aufsichtsbehörde zu richten. Das Betreibungsamt unternimmt in der Regel alles um einen baldmöglichsten Pfändungsvollzug, inklusive Versand der dazugehörigen Akten (Verlustschein nach Art. 115 SchKG sofort, Pfändungsurkunde nach Ablauf der gesetzlichen Teilnahmefrist von 30 / 40 Tagen) zu gewährleisten. Oftmals widersetzt sich ein Schuldner jedoch über mehrere Tage und Wochen erfolgreich dem Vollzug. Das Betreibungsamt Dübendorf gebraucht alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel für eine speditive und effiziente Abwicklung des Pfändungsverfahrens: Versand Pfändungsankündigung, kurze Fristansetzung bei einer 2. Vorladung, telefonische Avis, SMS-Desktop, Aussendiensteinsätze der Vollzugspersonen, Konto- und Lohnsperranzeigen, Auskunftsanfragen bei Dritten und Behörden (Art. 91 Abs. 4 und 5 SchKG), Verzeigung(en) des säumigen Schuldners gemäss Art. 292 und 323 StGB, wie auch mittels einem Vorführungsauftrag (Art. 91 Abs. 2 SchKG) an die Stadtpolizei Dübendorf oder einem Req.-Auftrag an ein anderes Betreibungsamt (z.B. am Arbeitsort des Schuldners). Gleichzeitig geht es in erster Linie - sofern möglich - um die umgehende und verfahrensstand unabhängige Sicherstellung von Vermögenswerten, die Verhältnismässigkeit der getroffenen Massnahme(n) zu wahren und auch die entstehenden Kosten (vorerst in der Regel für den Gläubiger) zu berücksichtigen. Wir empfehlen Ihnen, vor dem Rechtsmittel der Beschwerde, unbedingt das betreffende Betreibungsamt telefonisch oder schriftlich zu kontaktieren und sich über den aktuellen Sachstand aufklären zu lassen. Entzieht sich der Schuldner weiterhin dem Vollzug, so käme auch die Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung in Betracht, sofern der Schuldner offensichtlich die Flucht ergriffen hat (Art. 190 SchKG). Dies ist jedoch mit erheblichen (Mehr-)kosten für den Gläubiger verbunden und wird in der Praxis von Gläubigern zurecht sehr zurückhaltend angewendet. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier
Pfändungsvollzug Verlustschein - Als Gläubiger habe ich vom Betreibungsamt nach Ablauf des (Lohn-)Pfändungsjahres einen Verlustschein erhalten. Was ist das und was bedeutet es für mich?Nach oben
Der Verlustschein (VS) nach Art. 149 SchKG bescheinigt dem Gläubiger, dass er nach einer Fortsetzung der Betreibung für den ungedeckt gebliebenen Betrag seiner Forderung zu Verlust gekommen ist.

Betreibungsrechtliche Wirkungen des VS sind:

Zivilrechtliche Wirkungen des VS sind:
Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Pfändungsvollzug Vermögensminderung durch Schuldner vor der Pfändung / Anfechtungsklage – Der Schuldner hat sein Wohneigentum zwei Monate vor dem Pfändungsvollzug seiner Ehegattin geschenkt. Kann ich als Gläubiger dagegen etwas unternehmen?Nach oben
Im Allgemeinen gibt es die Möglichkeit einer Anfechtungsklage (Art. 285 – 292 SchKG). Dies ist dann der Fall, wenn der Schuldner sein Vermögen den Gläubigern entzieht, sei es durch einen formellen Übertrag des Eigentums an einen Dritten oder durch die Versilberung seines beweglichen und unbeweglichen (Grundstücke) Vermögens. Die Voraussetzung ist, dass der Gläubiger einen provisorischen oder definitiven Verlustschein besitzt und er einen offensichtlichen Vermögensschaden erlitten hat. Liegt ein Anfechtungstatbestand vor, so fällt z.B. das verschenkte Wohneigentum in das gepfändete Vermögenssubstrat, als ob es nach wie vor dem Schuldner gehört. Allenfalls weist das Betreibungsamt den Gläubiger an, selber eine der folgenden drei Anfechtungsklagen zu machen bzw. sich diesen rechtlichen Schritt zu überlegen: - Schenkungsanfechtung / - Überschuldungsanfechtung / - Absichtsanfechtung. Die anfechtbare Handlung muss vor der Pfändung oder dem Konkurs stattgefunden haben, wie auch innerhalb einer gesetzlichen festgelegten Frist (siehe in den entsprechenden Anfechtungsartikeln vorstehend). Die Beweislast obliegt in der Regel dem Gläubiger. Das Anfechtungsrecht ist nach Ablauf von zwei Jahren seit Zustellung des Pfändungsverlustscheines oder seit der Konkurseröffnung verwirkt. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Pfändungsvollzug von Kompetenzstücken - Das Betreibungsamt hat mir mein Fahrzeug gepfändet, obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass ich für meine selbständige Erwerbstätigkeit als Schreiner darauf angewiesen bin. Dürfen sie das?Nach oben
Diese Frage kann man nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Hier kommt es auf den Einzelfall an. Eine Pfändung von Kompetenzstücken kann stattfinden, wenn eine selbständige Berufstätigkeit dauerhaft unwirtschaftlich ist. An das Kriterium der Wirtschaftlichkeit dürfen keine allzu hohen Massstäbe angesetzt werden. Zwar sind gemäss Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG insbesondere Werkzeuge und Gerätschaften, soweit sie für den Schuldner und seine Familie zur Ausübung des Berufes notwendig sind unpfändbar. Allerdings darf auch eine zur selbständigen Berufsausübung unentberliche Sache nach Lehre und Rechtsprechung gepfändet werden, wenn der Betrieb des Schuldners sich als unwirtschaftlich erweist: Der Betrieb dürfe als solcher insgesamt nicht dauerhaft unrentabel sein. Das infrage stehende eingesetzte Hilfsmittel sollte seine eigenen Kosten decken und in einem vernünftigen Verhältnis zum damit erzielten Erwerb stehen.

Es empfiehlt sich sehr, dem Betreibungsamt eine monatliche Erwerbsquote aus der selbständigen Erwerbstätigkeit abzuliefern, ansonsten Sie womöglich den gesetzlichen Schutz des Kompetenzgutes verwirken.

Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie hier.
Pfändungsvollzug Zahnarzt – Ich habe eine laufende Lohnpfändung und muss dringend zum Zahnarzt. Ich sehe mich aber nicht in der Lage, die Kosten zu bezahlen?Nach oben
Informieren Sie das Betreibungsamt über die Situation. Das Betreibungsamt wird anschliessend bei der Berechnung Ihres Existenzminimums die Kosten berücksichtigen, sofern die Zahnbehandlung unaufschiebbar und kostengünstig ist. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Privatkonkurs Insolvenzerklärung - Ich bin völlig überschuldet und sehe keinen Ausweg mehr aus meinen finanziellen Problemen?Nach oben
Ist die Schuldenlast derart gross, dass diese innert einer Frist von 2 - 3 Jahren nicht abgebaut werden kann und sie in diesem Zeitraum von dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum leben müssen, kann der Privatkonkurs eine mögliche Option sein. Dieser muss direkt beim zuständigen Konkursgericht durch die Insolvenzerklärung beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie auch unter Betreibung auf Pfändung und Konkurs.
Rechtsvorschlag aufheben - Kann die Krankenkasse meinen Rechtsvorschlag selber aufheben? Ich wurde von meiner Krankenkasse betrieben und habe Rechtsvorschlag erhoben. Doch die Krankenkasse musste damit nicht vor Gericht gehen, sondern hat den Rechtsvorschlag gleich selber aufgehoben, so dass mir jetzt eine Pfändung droht. Durfte sie das?Nach oben
Ja. Im Normallfall ist es zwar so, dass Gläubiger mit einem Rechtsvorschlag (RV) zum Gericht gehen und dort die Rechtsöffnung verlangen können oder in der Regel vorerst gar noch zum Friedensrichter. Falls das Gericht die Rechtsöffnung gewährt, können Gläubiger beim Betreibungsamt das Fortsetzungsbegehren stellen.

Krankenkassen hingegen können mit einer Verfügung den Rechtsvorschlag selbst beseitigen. Das ist das sogenannte Verwaltungsverfahren. Es gilt zum Beispiel auch für die Steuerbehörden oder die TV-Gebühren-Eintreiberin Billag. Das Verfahren kommt auch zum Zug, wenn man der AHV-Beiträge schuldet.

Für Betroffene die sich wehren wollen, weil sie glauben der Krankenkasse nichts zu schulden, gilt: Sie können bei der Krankenkasse innert 30 Tagen Einsprache erheben und anschliessend mit der Beschwerde doch noch ans Versicherungsgericht gelangen, falls die Krankenkasse auf ihrer Forderung beharrt.

Diese bevorzugte Stellung der Krankenkassen gilt nur für Prämien und Kostenbeteiligungen der obligatorischen Grundversicherung (KVG). Bei den freiwilligen Zusatzversicherungen (VVG) müssen die Krankenkassen den "normalen" Weg über die Gerichte gehen. (Quellenangabe; aus der Rubrik Beratung in rechtlichen Fragen)
Rechtsvorschlag beseitigen – Wie beseitige ich einen Rechtsvorschlag des Schuldners?Nach oben
Das Gesetz sieht grundsätzlich drei Möglichkeiten vor:
  • den zivilen Prozessweg durch Anerkennungsklage oder durch das Verwaltungsverfahren (Art. 79 SchKG) beim zuständigen Friedensrichteramt mit einem Schlichtungsgesuch. Beispiele für Forderungen wie Rechnung / Mahnung, mündliche Schuldanerkennung, ausgeführte Dienstleistung (Handwerker, Arzt, Warenlieferung etc.)
  • sowie die definitive oder provisorische Rechtsöffnung (Art. 80 und Art. 82 SchKG) beim zuständigen Bezirksgericht des Betreibungsortes durch ein Rechtsöffnungsbegehren. Beispiele für Forderungen: vollstreckbarer gerichtlicher Entscheid (z.B. festgelegte Unterhaltsbeiträge), unterschriebene Schuldanerkennung (z.B. Privatkredit, Vereinbarung mit einer Inkassofirma), Verfügung einer schweizerischen Verwaltungsbehörde (z.B. Steuerrechnung)

Für arbeitsrechtliche Forderungen mittels Klage beim zuständigen Friedensrichteramt (Kanton Zürich). Forderungen aus Mietverhältnissen (z.B. unterschriebener Mietvertrag) ist ein Rechtsöffnungstitel gemäss Art. 82 SchKG und kann durch ein Rechtsöffnungsbegehren beim zuständigen Bezirksgericht eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.
Rechtsvorschlag erheben - Fristenende am Wochenende? Ich habe vom Betreibungsamt einen Zahlungsbefehl erhalten und zehn Tage Zeit um die Forderung zu bestreiten. Heute Samstag läuft die Frist ab, das Betreibungsamt hat aber geschlossen. Bin ich nun zu spät um Rechtsvorschlag zu erheben?Nach oben
Nein. Fällt der letzte Tag der berechneten Frist auf einen Samstag, Sonntag oder anerkannten Feiertag, endet die Frist erst am nächsten Werktag. Sie können also auch noch am Montag Rechtsvorschlag erheben. Das heisst: Sie können ihn am Montag per Post abschicken (es zählt das Datum des Poststempels) oder beim Betreibungsamt persönlich vorbeibringen. Sofern Sie es per Post senden, empfehlen wir Ihnen dieses per Einschreiben an das zuständige Betreibungsamt weiterzuleiten, da Sie für den rechtzeitigen Versand des Rechtsvorschlages beweispflichtig sind.

Die genaue zehntägige Frist berechnet sich übrigens wie folgt: Wenn der Zahlungsbefehl zum Beispiel am 15. Februar zugestellt wird, endet die Frist am 25. Februar. Der Tag an dem die Frist beginnt, also die effektive Zustellung erfolgt, hier der 15. Februar, wird nicht mitgezählt.
Rechtsvorschlag erheben - Was bedeutet es, Rechtsvorschlag zu erheben? Und wie macht man das?Nach oben
Mit dem Rechtsvorschlag zeigt der Betriebene (Schuldner), dass er mit einer Forderung nicht einverstanden ist. Der Gläubiger muss dann den Rechtsvorschlag per Gericht beseitigen lassen. Für den Rechtsvorschlag hat der Schuldner zehn Tage, ab Zustellung des Zahlungsbefehls, Zeit. Dies heisst, das der Schuldner die Forderung bestreitet. Es ist auch möglich, dass er nur einen Teil der Forderung bestreitet, dies ist einfachheitshalber auf dem Zahlungsbefehl mitzuteilen und dem Betreibungsamt fristgerecht zurückzusenden. Aus Beweisgründen empfiehlt es sich, dies schriftlich festzuhalten (Rückgabe persönlich auf dem Amt oder per Einschreiben). Weitere Informationen finden Sie auch hier.
Rechtsvorschlag erheben – Muss ich um die Forderung zu bestreiten persönlich auf dem Betreibungsamt vorbeigehen?Nach oben
Nein. Sie können Rechtsvorschlag auch auf schriftlichem Weg erheben. Achten Sie aber auf die korrekte Formulierung der Einrede bzw. eine einfache Unterschrift beim entsprechenden Vermerk genügt. Beachten Sie unbedingt die Einhaltung der zehntätigen Frist um die Forderung zu bestreiten (massgebend ist der Poststempel; zur Sicherheit empfehlen wir den Rechtsvorschlag per Einschreiben aufzugeben, da sie für die fristgerechte Einreichung zur Bestreitung der Forderung beweispflichtig sind). Weitere Informationen finden Sie auch hier.
Schulden - Haben Sie Fragen zum Thema Schulden?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.budgetberatung.ch/Kinder-und-Jugendliche.110.0.html

www.caritas-zuerich.ch

www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/index/gesundheit_und_praevention/schuldenpraevention/angebot/moneythek.html

 

Schuldenberatung – Ich oder eine mir bekannte Person habe / hat offensichtlich finanzielle Problem. Wohin kann ich mich wenden und beraten lassen?Nach oben
Das Betreibungsamt Dübendorf berät Schuldner während des Betreibungs- und insbesondere im Verlaufe eines Pfändungsverfahrens laufend. Dies setzt natürlich die Kooperation seitens des Schuldners voraus.

Zu diesem Zeitpunkt sind - aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen - präventive Massnahmen meist nicht mehr möglich. Sollten Sie Gefahr laufen sich zu verschulden, ausstehende Rechnungen nicht mehr begleichen können oder kennen Sie jemanden der offensichtlich finanzielle Probleme hat, melden Sie sich bei uns. Gerne beraten wir Sie telefonisch oder nach Voranmeldung persönlich. Da das Betreibungsamt keine Partei sein darf / ergreifen kann, werden wir Sie allenfalls an eine Beratungsstelle weiterweisen oder Ihnen andere Optionen aufzeigen.

Je mehr man sich in der Schuldenfalle passiv verhält; aus Scham, Desinteresse oder Überforderung „den Kopf in den Sand steckt“ (z.B. Post nicht mehr öffnet), desto schlimmer wird es! Holen Sie sich frühzeitig professionelle Hilfe, lassen Sie sich beraten, wenden Sie sich an Bekannte oder an Ihren Arbeitgeber. Sie werden erstaunt sein, auf wie viel Hilfe und Verständnis Sie in Ihrem sozialen Umfeld stossen.
Weitere nützliche Hinweise und Tipps finden Sie hier.
Schuldenhaftung gegenüber Angehörigen - Mein Vater lebt seit geraumer Zeit über seine Verhältnisse. Er hat sich nun massiv verschuldet und bitte mich auch immer wieder um Geld. Hafte ich als Tochter für die Schulden oder bei Verarmung meines Vaters?Nach oben
In der Regel nein. Jede alleinstehende erwachsene Person ist vorerst einmal alleine verantwortlich für Verträge die sie eingeht. Bei Schulden haftet auch nur diese Person.

Allerdings kann es sein, dass Sie als Tochter im Rahmen der Verwandtenunterstützungspflicht belangt werden. Dies gilt allerdings nur für Verwandte in auf- und absteigender Linie. Würde Ihr Vater Sozialhilfe beantragen, so prüft die Behörde zuerst, ob vermögende Verwandte vorhanden sind, welche die bedürftige Person finanziell unterstützen kann. Gemäss aktuellen Gerichtsentscheiden sowie den Skos-Richtlinien muss eine unterstütungspflichtige alleinstehende Person ein steuerbares Einkommen von mindestens 120 000 Franken jährlich erwirtschaften. Bei Verheirateten liegt die Grenze bei 180 000 Franken. 

Zu prüfen wäre, ob Sie für Ihren Vater einen Beistand beantragen wollen, der sich um seine finanzielle Verhältnisse kümmert. Gemäss Art. 443 ZGB kann jede erwachsene Person der Erwachsenenschutzbehörde Meldung erstatten, wenn eine Person hilfsbedürftig erscheint.
Sexualität - Haben Sie Fragen zum Thema Sexualität?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.safezone.ch

https://mamatrinkt.ch

www.zfa.ch

www.sdbu.ch

www.checken.ch

https://de.know-drugs.ch/

www.sucht-praevention.ch

www.du-bist.du

www.haz.ch

www.hilfeschwanger.ch

www.lilli.ch

www.castagna-zh.ch

www.lovelife.ch

Stress - Haben Sie Fragen zum Thema Stress?Nach oben

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

Todesfall - Wir müssen in naher Zukunft leider einen Todesfall in unserer Familie erwarten. Wo erhalten wir die erforderlichen amtlichen Informationen?Nach oben
Das Zivilstandsamt orientiert Sie ausführlich unter dem Thema Todesfall / Bestattung. [Zivilstandsamt und Bestattungsamt]
Verjährungsfrist einer Forderung - Wann muss ich eine Forderung nicht mehr bezahlen, weil sie verjährt ist?Nach oben
Grundsätzlich gilt, wenn eine Forderung verjährt ist, müssen Sie als Schuldner diese nicht mehr bezahlen. Beachten Sie aber, dass Sie die Einrede der Verjährung geltend machen müssen. Der Gläubiger hat aber auch die Möglichkeit die Verjährungsfrist zu unterbrechen. Dazu kann er folgende Schritte einleiten: - Einleitung der Betreibung (die Unterbrechung tritt an dem Tag ein, an dem der Gläubiger das Betreibungsbegehren abschickt), - Der Gläubiger reicht Klage gegen den Schuldner ein.

Anbei die wichtigsten Verjährungsfristen (Art. 127 ff. OR):
  • Zwei Jahre für Ansprüche aus Verträgen mit Privatversicherungen. Dies gilt auch für die Zusatzversicherungen der Krankenkassen.
  • Fünf Jahre für Lohansprüche gegen den Arbeitgeber.
  • Fünf Jahre für Unterhaltsbeiträge (Alimente).
  • Fünf Jahre für Mietzinse.
  • Fünf Jahre für Rechnungen von Handwerkern. Präzisierung Rechtsprechung: Das Bundesgericht hat in verschiedenen Urteilen festgehalten, dass diese verkürzte Verjährungsfrist nur gilt, wenn die Handwerksarbeit überwiegend von Hand ausgeführt worden ist und wenn der Handwerker für seine Arbeit keine besondere Technologie benötigte, keine Planung und keine Koordination mit anderen am Hausbau beteiligten Unternehmen. Ansonsten gilt die "normale" Verjährungsfrist für Geldforderungen von zehn Jahren.
  • Fünf Jahre für Honorarforderungen von Ärzten und Anwälten.
  • Zehn Jahre für die meisten übrigen Geldforderungen.
  • Maximal fünfzehn Jahre für unterstützungspflichtige Verwandte von Sozialhilfebezügern (Kanton Zürich).
  • Zwanzig Jahre für Forderungen aus einem Verlustschein.
Verlustschein Verjährungsfrist – Ich hatte früher finanzielle Probleme und es kam deshalb zu Verlustscheinen (VS). Obwohl auf dem Betreibungsregisterauszug eine Zeitperiode von 5 Jahren aufgeführt ist, erscheinen über 10 Jahre alte VS auf der Auskunft. Ist das rechtens?Nach oben
Ja. Gemäss einem Bundesgerichtsentscheid sind Verlustscheine während der gesamten Verjährungsfrist von 20 Jahren auf dem Auszug ersichtlich. Verlustscheine vor dem Jahre 1997 verjähren aufgrund der damaligen Revision ab dem Jahre 1997 nach 20 Jahren.
Verwertungserlös Rangfolge Gläubiger - Ich habe als einfacher Handwerker einen (Teil-)Verlustschein erhalten und sehe nun, dass andere Gläubiger bevorzugt worden sind. Was kann ich dagegen unternehmen?Nach oben
Oft macht die Verwertung sämtlicher gepfändeter Aktiven (inkl. Lohn) keine volle Befriedigung der Gläubiger möglich, das heisst der Erlös war ungenügend. Nun wurde Ihnen offensichtlich vom Betreibungsamt angezeigt, dass der Kollokationsplan und die Verteilungsliste beim Betreibungsamt aufgelegt ist. Beachten Sie unbedingt, dass nicht alle Gläubiger einer Pfändungsgruppe gleich behandelt werden, das SchKG kennt priviligierte Forderungen, die zuerst befriedigt werden. Das Betreibungsamt berücksichtigt dabei die Rangordnung nach Art. 219 SchKG, welche eine - nach Ansicht des Gesetzgebers - gerechte Verteilung des Verwertungserlöses ermöglichen soll.

Sind Sie mit der eigenen Kollokation oder mit der Art der Verteilung des Erlöses nicht einverstanden, haben Sie die Möglichkeit innert 10 Tagen Beschwerde einzureichen. Sind Sie mit der Kollokation anderer Gläubiger nicht einverstanden, z.B.bestreiten Sie die Aufnahme eines anderen Gläubigers in den Kollokationsplan oder dessen Klassierung, können Sie den Plan innert 20 Tagen mit der Kollokationsklage anfechten. Die Beschwerde oder Klage ist im Kanton Zürich an das zuständige Bezirksgericht am Betreibungsort einzureichen.  Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.
Verzugszins – Ein Gläubiger verlangt von mir einen Verzugszins über 6 %. Ist das rechtens?Nach oben
Nein. Sofern keine vertragliche Abmachung besteht, darf der Gläubiger gemäss Art. 104 OR 5 % Verzugszins verlangen.
Was bedeutet "mieten" genau?Nach oben
In der Schweiz leben zwei von drei Personen in einer Mietwohnung und nicht in einem eigenen Haus. Dem Vermieter gehört die Wohnung. Der Mieter kauft keine Wohnung, sondern bewohnt sie für eine bestimmte Zeit. Er bezahlt dafür dem Vermieter den Mietzins, in der Regel monatlich. Viele Vermieter beauftragen eine Liegenschaftsverwaltung, damit sie in ihrem Auftrag alles mit den Mietern regeln. In diesem Fall ist die Liegenschaftsverwaltung die Kontaktstelle für die Mieter.

Viele Mieterinnen und Mieter aus fremden Kulturen sind mit dem schweizer Mietsystem wenig vertraut. Dass kann zu Probleme führen. Die Broschüre "Wohnen in der Schweiz" erhält die wichtigsten Informationen rund um das Thema "eine Wohnung mieten" und ist in 15 Sprachen erhältlich. Folgen Sie den direkten Link.
Was kann ich mit meinem Kind gemeinsam unternehmen?Nach oben
Es gibt viele Freizeitaktivitäten, die Sie zusammen mit Ihren Kindern in der Natur unternehmen können, z.B. einen Spaziergang entlang der Glatt oder einen Ausflug mit dem Fahrrad zum Greifensee.

Besuchen Sie den Kinderzoo in Rapperswil oder gehen Sie in den grossen Zoo in Zürich. Ihre Kinder werden begeistert sein! Wie wäre es mit einem Museumbesuch an einem verregneten Nachmittag? 

Das Kino Orion in Dübendorf zeigt am Samstag um 17.00 Uhr und am Sonntag um 15.00 Uhr einen aktuellen Kinder- bzw. Familienfilm. Eltern und Grosseltern, Gotte und Götti sind ebenfalls eingeladen, mit ihren Kindern die Filme zu schauen! Im Ticketpreis sind Popcorn für Gross und Klein sowie Sirup für die Kinder inbegriffen. Family-Ticket für 4 Personen 54 Franken, Eintritt Erwachsene 16 Franken, Eintritt Kind 13 Franken. Programm Kino Orion.
Auch im Kino Pathe in Dietlikon werden am Mittwochnachmittag und am Wochende Kinder- und Familienfilme gezeigt.

Das Kulturzentrum Obere Mühle und die Elterngruppe Dübendorf organisien gelegentlich Spielfeste, Familienanlässe, Kinderkonzerte, Bewegungsnachmittage.

Angebote der Sport- und Freizeitanlagen Dübendorf finden Sie hier: SFD AG.

In unserer Familienbroschüre finden Sie neben vielen wichtigen Adressen viele Anregungen zur Freizeitgestaltung! Sie können die Broschüre mit einer Mail an integration@duebendorf.ch kostenlos bestellen.
Welche Möglichkeiten bieten sich nach der Mittelschule?Nach oben
Schülerinnen und Schüler, die eine Mittelschule mit Maturabschluss besucht haben, können ein Studium beginnen, an der Universität, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) oder an einer Fachhochschule.

Eine Übersicht über Universitäten, Eidgenössische Technische Hochschulen und Fachhochschulen in der Schweiz finden Sie untert diesem Link: http://www.switch.ch/de/edu/educ_orgs.html
Wer betreut mein Kind, wenn ich zur Arbeit gehe?Nach oben
Babys und kleine Kinder brauchen Betreuung. Damit sie sich gut entwickeln können, wollen sie auch vielfältig angeregt und gefördert werden. Nicht immer kann jemand von der Familie diese wichtige Aufgabe übernehmen.
Für Kinder bis zum Alter von etwa vier Jahren gibt es in vielen Gemeinden Kinderkrippen oder Kleinkindertagesstätten. Dort werden die Kleinen tagsüber von Fachleuten betreut und gefördert. In der Regel können die Eltern wählen, ob sie ihr Kind jeden Tag, nur an einzelnen Tagen oder nur an Halbtagen in die Kinderkrippe bringen wollen. Hier finden Sie eine Liste der Kinderkrippen in Dübendorf.

Es ist auch möglich, das Kind durch eine Tagesmutter betreuen zu lassen. Tagesmütter sind Frauen, die Ihr Kind ganztags, halbtags oder stundenweise betreuen. Auskunft: Esther Fuchs,
Telefon 044 820 19 72, Mittwoch 9.00 -11.00 Uhr oder Natel 079 175 79 75 (Bürozeiten), E-Mail: vermittlung@tevduebi.ch. Website des Tageselternverein in Dübendorf: http://www.tevduebi.ch/
Wie können ausländische Diplome anerkannt werden?Nach oben
Für die Anerkennung von Diplomen ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung des Ausweises nötig, falls er nicht in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch vorliegt. Zusätzlich müssen oft Unterlagen über das Programm der Ausbildung und der Prüfung sowie ein Lebenslauf eingereicht werden.
Informationen erhalten Sie hier.
Wie können Kinder ihre Freizeit sinnvoll gestalten?Nach oben
Geben Sie Ihrem Kind von klein auf möglichst viele Gelegenheiten, seine Spiele selber zu erfinden. Schauen Sie, dass es Papier und Farben hat. Beim Spielen und Malen entwickelt Ihr Kind Selbstvertrauen und Intelligenz.
Zeigen Sie ihm Ihre Freude und Ihr Interesse an seinen Spielen und Zeichnungen. Und wenn ihm einmal etwas nicht so gelingt, wie es möchte, machen Sie ihm Mut, es nochmals zu versuchen. Das ist der beste Antrieb für Ihr Kind, um weitere Schritte zu machen. Geben Sie ihm auch Raum, damit es sich genügend bewegen kann und Spass an seiner eigenen Kraft und Beweglichkeit bekommt.
Und vergessen Sie nicht, dass Sie für Ihr Kind ein wichtiges Vorbild sind. Ihr Kind beobachtet sehr genau, wie Sie selber Ihre Freizeit verbringen. In Familien, in denen viel miteinander geplaudert und gespielt wird, und in Familien, die Ausflüge in die Natur machen, haben alle mehr Spass. Gleichzeitig erhalten die Kinder viele Impulse für einen sinnvollen Umgang mit ihrer Freizeit.
Wie wird man in die Mittelschule aufgenommen?Nach oben
Geeignete Schülerinnen und Schüler können im 8. oder 9. Schuljahr eine Aufnahmeprüfung für die Mittelschule machen. In der Oberstufe werden die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig informiert und sie erhalten freiwilligen Vertiefungsunterricht. Es gibt auch die Möglichkeit, direkt aus der 6. Klasse der Primarschule in die Mittelschule einzutreten (Langzeitgymnasium). Dafür ist ebenfalls eine Prüfung nötig. Für Kinder, die aus der 6. Klasse übergetreten sind, gelten die ersten drei Jahre der Mittelschule als Teil der obligatorischen Schulzeit.
Wo erhalte ich weitere Informationen?Nach oben
Fragen Sie die Lehrerin oder den Lehrer Ihres Kindes. Informationen erhalten Sie auch bei der Berufsberatung, bei der Bildungsdirektion Ihres Kantons oder direkt bei einer Mittelschule.
Viele Informationen können Sie hier lesen. 
Wo finde ich günstige Spielsachen für mein Kind?Nach oben
Kinder wachsen rasch und entwickeln immer wieder neue Interessen. In Kleiderbörsen und Spielzeugbörsen gibt es für wenig Geld fast neuwertige Kleider und Spielsachen. Bilderbücher und Spiele können auch in Ludotheken und Bibliotheken ausgeliehen werden.

In Dübendorf gibt es mehrere Kinderkleiderbörsen, z.B.  die Kinderkleiderbörse Potpourri oder die Kinderkleiderbörse Wundertüte.

Der Verein Elterngruppe Dübendorf organisiert zweimal im Jahr eine Kleiderbörse im Familienzentrum.

In der Oberen Mühle findet im Frühling und im Herbst ein Flohmarkt statt. Diese Märkte bieten von Kleidern und Schmuck bis zu Büchern und Kinderspielsachen für jedermann etwas. Kinder können mit einer Decke spontan aufkreuzen und mit dem Verkauf ausgedienter Spielsachen ihr Taschengeld aufbessern. Die genauen Daten und Informationen erhalten Sie über das Sekretariat.

Besuchen Sie doch die Stadtbibliothek und  die Ludothek Dübendorf. Beide befinden sich an der Bettlistrasse 22 in Dübendorf.
Wo kann ich eine Arbeit suchen?Nach oben
Umfragen zeigen, dass viele Stellen durch persönliche Beziehungen besetzt werden. Es lohnt sich deshalb, viele von Ihren Bekannten über Ihre Arbeitssuche zu informieren. Vielleicht kann Ihnen ja plötzlich jemand etwas vermitteln. Viele Stellen werden aber auch ausgeschrieben. Man findet sie in Tageszeitungen (Beilage: Stellenanzeiger) oder in Fachzeitschriften (Inserate). Falls Sie selber keine Tageszeitungen abonniert haben, dann suchen Sie grössere Bibliotheken auf mit einer Sammlung von Zeitungen. Zudem wird das Internet als Stellenmarkt immer wichtiger. Die Website www.stellenlinks.ch bietet einen Überblick. Dann gibt es auch noch das SSI, das heisst "Self Service Information". Das sind Suchportale auf Computern, die sie zum Beispiel beim RAV finden. Firmen melden dort ihre freien Stellen an. Organisiert wird das von der öffentlichen Verwaltung.
Wo kann ich mich zu Mietfragen beraten lassen?Nach oben
Die Schlichtungbehörden informieren in allen Fragen rund um das Mieten, zum Beispiel bei Kündigungen, Mietzinserhöhungen oder Depotrückgabe. Zudem vermitteln sie in Streitfällen zwischen Mietern und Vermietern. Die Beratungen und Verhandlungen sind kostenlos. An die Beratung müssen alle Unterlagen mitgenommen werden, vor allem natürlich der Mietvertrag. In der Stadt Dübendorf finden sie die "Unentgeltliche Rechtsauskunft" an der Schulhausstrasse 8 in Dübendorf. Diese Rechtsauskunft findet jeden Donnerstag von 18.45 bis 19.45 Uhr statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Eine umfassende Linkliste für weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Wohnungswesen.

Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Dübendorf befindet sich die Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen befindet sich in Uster.

Bezirksgericht Uster
Gerichtsstrasse 17
8610 Uster
Telefon: 043 366 33 00
Fax: 043 366 33 11
Öffnungszeiten: 07.30-11.45 Uhr / 13.30-16.30 Uhr
Website
Zahlungsbefehl bezahlen - Ich habe einen Zahlungsbefehl erhalten über eine Forderung, die ich nicht bestreite. Ich möchte den geforderten Betrag sofort zahlen. An wen muss ich das Geld überweisen?Nach oben
Sie können die Forderungssumme entweder direkt dem Gläubiger oder dem zuständigen Betreibungsamt bezahlen. Zu beachten gilt: dass nebst der ursprünglichen Forderung, ebenfalls die weiteren Kosten fällig sind (die im Zahlungsbefehl allenfalls aufgeführten Verzugszinsen bis zum effektiven Zahlungsdatum, et welche Mahnkosten sowie die Betreibungskosten). Bezahlen Sie den Betrag innert der im Zahlungsbefehl erwähnten Frist von 20 Tagen ab Zustellung, ist die Betreibung beendet.

Bezahlen Sie die Schuld direkt beim Betreibungamt (in der Regel Barzahlung am Schalter oder nach Rücksprache Zahlungsüberweisung via Bank/Post möglich), wird eine zusätzliche Gebühr dafür fällig, dass es das Geld entgegennimmt und an den Gläubiger weiterleitet. Die Inkassogebühr beträgt bei einer Forderung bis 1000 Franken 5 Franken, bei einem Betrag über 1000 Franken sind es 5 Promille der Forderung, höchstens jedoch 500 Franken. Je nach Amt kommen weitere Kosten dazu (zB. Gläubigeravis der Abrechnung, in der Regel 9 Franken).

Mit der Zahlung an das Betreibungsamt haben Sie aber Gewähr, dass Ihr Betrag wirklich an die betriebene Forderung gebucht wird (zB. Problem bei wiederkehrenden Leistungsansprüchen) und diese im Betreibungsregister automatisch als "bezahlt" erfasst wird. Damit ist die Betreibung aber noch nicht zurückgezogen. Dies müssen Sie beim Gläubiger separat einfordern, wozu er allerdings nicht verpflichtet werden kann. Weitergehende Informationen und ein Rückzugsformular für den Gläubiger finden Sie mit der Suchworteingabe "Rückzug Betreibung" oder hier.
Zahlungsbefehl Einrede kein neues Vermögen (seit Konkurs) Klägerrolle - Ich habe vor drei Jahren meine Insolvenz erklärt. Nun hat mich ein früherer Gläubiger wieder betrieben und ich habe die Einrede gemacht zu keinem neuen Vermögen gekommen zu sein. Nun liegt der Fall vor Gericht und ich soll einen Kostenvorschuss leisten. Muss ich das?Nach oben
Ja. Allgemein: Nach einem Privatkonkurs sind die Schulden nicht weggezaubert. Gläubiger können und werden immer häufiger ihre alten Forderungen geltend machen, indem sie einen Schuldner wieder betreiben. Sie haben bei der Zustellung des Zahlungsbefehls richtig reagiert und gemäss Art. 265a SchKG die Forderung vielleicht anerkannt (oder zusätzlich bestritten), aber die Einrede geltend gemacht, seit Konkurs zu keinem neuen Vermögen gekommen zu sein. In diesem Fall werden die Akten, nach einer ersten Information an den Gläubiger (mit der möglichen Kostenfolge bei einem negativen Entscheid), dem zuständigen Gericht zugestellt. Dieses prüft nun ob Sie in den vergangen zwölf Monaten Vermögen hätten bilden können. Eine unverbindliche Berechnung des Existenzminimums durch das Gericht finden Sie hier.

Bisher war unklar, wer bei diesem Verfahren Kläger und wer Beklagter ist. Dies hat das Bundesgericht nun endültig entschieden (Urteil 5A_295/2013 vom 17.10.2013): Als Kläger gilt der Schuldner, weil er vor Gericht die Prüfung eines Rechtsanspruchs beantragt. Dies hat für Sie eine grosse und negative Auswirkung. Das Gericht kann (und wird) von Ihnen als Schuldner einen Kostenvorschuss verlangen, damit es die geltend gemacht Einrede überhaupt behandelt. Leisten Sie diesen nicht, wird Ihre Einrede automatisch abgewiesen. Der Kostenvorschuss beträgt in der Regel mehrere hundert Franken.
Zahlungsbefehl Inkassofirma - Ein Inkassobüro hat mir einen Zahlungsbefehl geschickt. Wie und wo muss ich Einspruch erheben?Nach oben
Zahlungsbefehle können nur vom Betreibungsamt an Ihrem Wohnort ausgestellt werden. Die Zahlungsaufforderung eines Inkassobüros ist kein Zahlungsbefehl, denn eine Inkassofirma ist eine private Firma und verfügt über keine behördlichen Befugnisse. Solche Zahlungsaufforderungen sind rechtlich gesehen ganz gewöhnliche Mahnungen. Teilen Sie der Inkassofirma in einem eingeschriebenen Brief mit, warum Sie mit der Forderung nicht einverstanden sind oder machen Sie allenfalls (Teil-)Zahlungsvorschläge. Weitere Informationen finden Sie auch hier.
Zahlungsbefehl Zustellung an Mitarbeiter einer Firma - Ich bin Geschäftsführer einer GmbH. Letzthin ist ein Mitarbeiter des Betreibungsamtes in den Gewerberäumlichkeiten vorbeigekommen und hat den Zahlungsbefehl einfach einem Angestellten zugestellt. Darf er das?Nach oben
Wird ein Unternehmen betrieben, muss das Betreibungamt den Zahlungsbefehl einer zuständigen Person überreichen. In einer GmbH wären das sicherlich Sie, bei einer Aktiengesellschaft zum Beispiel ein Mitglied des Verwaltungsrates oder dem Prokuristen (Art. 65 SchKG).

In der Regel versucht das Amt den Zahlungsbefehl mehrmals an eine zuständige Person zuzustellen. Bleibt dies erfolglos, ist auch die Zustellung des Zahlungsbefehls an einen Angestellten rechtsgültig (BGE, Urteil 5A_500/2011).
Zivilstandsamtliche Dokumente - Ich benötige meinen Geburtsschein, meinen Eheschein und den Todesschein meines Vaters. Wo erhalte ich diese Dokumente?Nach oben
Die Dokumente können Sie beim zuständigen Zivilstandsamt des Ereignisortes bestellen.
Sämtliche Zivilstandsamtliche Dokumente, welche den Zivilstandskreis Dübendorf betreffen, finden Sie unter dem Thema Zivilstandsausweise.
Beispiel: Eheschliessung in Dübendorf - Bestellung des Ehescheines eim Zivilstandsamt Dübendorf.
Auskünfte: Tel. 044 801 67 11.
Ziviltrauung - Darf einer unserer Trauzeugen eine andere Nationalität haben und im Ausland wohnen?Nach oben
Ja. Die beiden Trauzeugen müssen mündig sein und sich rechtsgültig ausweisen können. [Zivilstandsamt und Bestattungsamt]


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