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Flugplatz Dübendorf / Innovationspark

Zuständiger Bereich: Stadtplanung
Verantwortlich: Lorenzi, Reto

Anfang September 2014 hat der Bundesrat entschieden, dass er auf dem Militärflugplatz Dübendorf künftig auf einem Teil des Areals die Errichtung eines nationalen Innovationsparks ermöglichen will. Die Stadt Dübendorf begrüsst diesen Entscheid des Bundesrates, für den Innovationspark Zürich 70 Hektaren Land zur Verfügung zu stellen. Die Planungsarbeiten für den Innovationspark wurden bereits vor einigen Monaten in Angriff genommen und sind weit fortgeschritten.
Die Freigabe des Landes durch den Bund ist ein wichtiger Schritt. Sie erlaubt es, die raumplanerischen und organisatorischen Grundlagen für den Hubstandort Zürich als Teil des nationalen Innovationsparks rechtzeitig bis Mitte 2015 zu schaffen. Informationen zum Generationenprojekt Innovationspark finden sich unter http://www.vd.zh.ch/internet/volkswirtschaftsdirektion/de/themen/innovationspark.html

Gleichzeitig hat der Bundesrat entschieden, dass er den Militärflugplatz Dübendorf künftig als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis nutzen will. Damit verfolgt er das Ziel, die grösste strategische Landreserve des Bundes für kommende Generationen zu erhalten. Während der mehrjährigen Übergangsphase soll die Luftwaffe den Standort weiterhin als Militärflugplatz nutzen dürfen. Der künftige Betrieb soll jährlich bis zu 28‘000 Flugbewegungen erlauben und die Betriebszeiten auf das Wochenende und die Morgen- und Abendstunden ausgedehnt werden. Der Bundesrat hat diesen Entscheid ohne Einbezug der Standortgemeinden und der Region Glattal getroffen.
Die Tragweite des Entscheids des Bundesrates betreffend Vergabe des Flugplatzes Dübendorf für eine 30 Jahre befristete zivilaviatische Nutzung an einen privaten Betreiber ist beträchtlich. Sollte ein Betrieb in der vorgesehenen Form tatsächlich dereinst zustande kommen, wird eine weitere erhebliche Lärmquelle unmittelbar angrenzend an bestehende Wohngebiete installiert, was die Wohnqualität dieser Gebiete erheblich beeinträchtigt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen auf dem Flughafen Zürich-Kloten ist zudem davon auszugehen, dass die zurzeit vorgesehenen Betriebseinschränkungen nicht über die gesamte 30-jährige Betriebszeit Bestand haben werden. Vielmehr kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einem späteren Zeitpunkt die zulässige Anzahl An- und Abflüge erhöht, die Betriebszeiten ausgedehnt oder die An- und Abflugrouten verändert werden.
Die Stadt Dübendorf lehnt die geplante zivilaviatische Nutzung des Flugplatzareals entschieden ab. Die Lärmbelastung und Flughöhenbeschränkung bei Aviatik verhindern die angestrebte Siedlungsentwicklung um den Flugplatz und verunmöglicht die Öffnung und Nutzung des Areals als Park und Naherholungsraum für die Bevölkerung. Eine mögliche, akzeptable Ausnahme bildet ein Heliport für Luftwaffe, Polizei und Rega.
Der Stadtrat wird sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmittel gegen die geplante zivilaviatische Nutzung des Flugplatzareals ausschöpfen.



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