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Unentgeltliche Rechtsauskunftsstelle

Zuständiger Bereich: Betreibungs- und Stadtammannamt
Verantwortlich: Zöbeli, Markus

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bankenombudsmann vermittelt in Streitfällen - Ich habe ein grosses Problem mit meiner Bank, bei bzw. durch die wir viel Geld verloren haben. Nun ist natürlich niemand Schuld. An wen kann ich mich wenden oder wer kann mir in dieser Situation weiterhelfen?Nach oben
Die Bankenombudsstelle schlichtet zwischen Banken und Kunden. Diese wurde zwar von der Bankiervereinigung gegründet und wird auch durch diese finanziert, dennoch gilt der Bankenombudsmann als eine neutrale Institution. Darüber wacht ein prominent besetzter Stiftungsrat. Der Ombudsmann hat keine direkte Verfügungsgewalt. Aus Reputationsgründen lenken Banken aber oft ein - vorausgesetzt, dass ein Kunde Fakten vorlegen kann, die belegen, dass die Bank fehlerhaft handelte. Sind Sie überzeugt, ungerecht behandelt worden zu sein, wenden Sie sich mit allen Fakten an den Ombudsmann. Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt. Der Ombudsmann nimmt mit der Bank nur Rücksprache, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Das Schlichtungsverfahren beim Bankenombudsmann ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Bankenombudsmann finden Sie hier.
Kinderfotos auf Facebook - Darf meine Exfrau Fotos unseres neunjährigen Sohnes auf Facebook stellen, ohne ihn oder mich zu fragen. Mich stört das. Darf sie das überhaupt?Nach oben
Jein. Prinzipiell gilt vorweg, dass wir uns hier in einem komplexen Rechtsgebiet befinden. Denn hauptsächlich geht es um das Persönlichkeitsrecht des Sohnes. Dazu zählt das Recht am eigenen Bild. Demnach kann jeder Mensch selber bestimmen, wem sein Foto gezeigt wird (ohne auszuufern gibt es hier auch interessante Entscheide und Richtlinien für veröffentlichte Bilder von Google oder Zeitungen; dort verliert man zum Beispiel bzw. in der Regel seinen Rechtsanspruch, wenn man an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmt). Geht es um Kinder können diese ab der eigenen Urteilsfähigkeit (je nach Reife ab etwa zwölf Jahren) selber bestimmen, ansonsten bestimmen es die sorgeberechtigten Eltern.

Falls Ihre Exfrau das (alleinige) Sorgerecht hat, darf sie die Fotos des Sohnes auf Facebook hochladen. Wenn Sie es haben oder beide gemeinsam, braucht sie Ihre Einwilligung. Prinzipiell sollten sich Eltern bei der Veröffentlichung zurückhalten: Kinder empfinden dies später oft und zurecht als Eingriff in die Privatspähre.

Weigert sich Ihre Exfrau, können Sie sich an Facebook wenden. Nicht autorisierte Fotos von unter 13-Jährigen werden gelöscht, falls ein sorgeberechtigter Elternteil das verlangt. Ab dem 13. Geburtstag müssen die Kinder selber die Löschung verlangen. Die Löschung bei einem Verstoss gegen veröffentlichte Fotos (und/oder Texte) des geistigen Eigentums kann bei Facebook unter diesem Link gefordert werden.
Krankenkasse Hilfe bei Problemen - Ich habe ständig Probleme mit meiner Krankenversicherung. Zudem ist meine Lebenspartnerin offenbar bei zwei verschiedenen Krankenkassen obligatorisch versichert. Wo kann ich mich beraten lassen oder Hilfe einholen?Nach oben
Haben Versicherte Probleme mit ihrer Krankenkasse oder ihrem Zusatzversicherer sind sie nicht auf sich allein gestellt. Sie können die Dienste des Ombudmans der Krankenversicherung beanspruchen. Der Ombudsman befasst sich mit praktisch allen Fragen und Problemen, die zwischen Versicherten und Krankenkassen auftreten können.

Weitere Informationen zum Ombudsman finden Sie hier.
Unentgeltliche Rechtsauskunft - Ich habe ein rechtliches Problem und würde mich gerne erst einmal kostengünstig und unverbindlich beraten lassen. An wen kann ich mich wenden?Nach oben
In der Stadt Dübendorf befindet sich eine unentgeltliche Rechtsauskunftsstelle, welche für die Einwohnerinnen und Einwohner verschiedener Gemeinden kostenlos zur Verfügung steht. Bei der Dienstleistung handelt es sich um eine Erstberatung, welche von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten angeboten wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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