Medienmitteilung des Stadtrates: Budget 2027: Aufwandüberschuss von 4,47 Mio. Franken bei gleichbleibend attraktivem Steuerfuss von 75 %
Der Stadtrat hat das Budget 2027 am 17. September 2026 zuhanden des Gemeinderates verabschiedet. Die Erfolgsrechnung sieht bei einem Gesamtaufwand von 252,58 Mio. Franken und einem Gesamtertrag von 248,11 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 4,47 Mio. Franken vor. Im Budget 2026 betrug der Gesamtaufwand 247,83 Mio. Franken, was eine Zunahme von 4,75 Mio. Franken oder 1.92 % bedeutet. Die Ertragsabweichung beläuft sich auf 0,28 Mio. Franken oder 0.11 % (Vorjahr 247,84 Mio. Franken).
Dank seiner vorausschauenden und nachhaltigen Finanzpolitik der letzten Jahre beantragt der Stadtrat die Beibehaltung des im Vorjahr auf 75 % gesenkten Steuerfusses.
Die Hochrechnung 2026 der Erfolgsrechnung prognostiziert einen Ertragsüberschuss von 25,94 Mio. Franken anstelle des budgetierten Ertragsüberschusses von Fr. 4'000.00, was eine Ergebnisverbesserung von 25,93 Mio. Franken bedeutet. Dieses Ergebnis resultiert primär aus einer höheren Prognose der Steuereinnahmen um 23,60 Mio. Franken (v.a. aufgrund höherer Grundstückgewinnsteuern aufgrund einzelner Fälle) und einem um 2,59 Mio. Franken höherem Finanzertrag. Der höhere Transferaufwand (2,35 Mio. Franken) wird nur teilweise durch einen höheren Transferertrag (0,53 Mio. Franken) kompensiert. Der Personalaufwand ist um 1,11 Mio. Franken tiefer, die Entgelte sind um 0,23 Mio. Franken höher und der Sach- und übriger Betriebsaufwand um 0,22 Mio. Franken höher eingestellt.
Kein Ressourcenzuschuss im Budget 2027
Für das Jahr 2027 wird mit 100,00 Mio. Franken ein gegenüber dem Budget 2026 (96,50 Mio. Franken) höherer 100%iger Steuerertrag budgetiert. Der resultierende Steuerertrag (ordentlicher Steuerertrag Rechnungsjahr) beträgt somit 75,00 Mio. Franken (Vorjahr 72,38 Mio. Franken). Die Grundstückgewinnsteuern sind mit 21,00 Mio. Franken um 3,00 Mio. Franken höher als im Budget 2026 eingestellt.
Der kantonale Ressourcenzuschuss basiert jeweils auf den Steuerzahlen des Vor-Vorjahres. Im Rechnungsjahr 2026 erhält Dübendorf einen Ressourcenzuschuss von 15,09 Mio. Franken (netto). Gemäss den Berechnungen des Gemeindeamtes wird Dübendorf im Jahr 2027 keinen Ressourcenzuschuss erhalten, entgegen den im Finanzplan erwarteten 8 Mio. Franken, was einer der Haupttreiber für das erwartete Defizit ist. Die ZKB-Dividende ist im Budget 2027 mit 3,58 Mio. Franken leicht höher eingestellt als im Budget 2026 (3,41 Mio. Franken).
Wachstum des Personalaufwands, Sach- und übriger Betriebsaufwands und Transferaufwands
Im Vergleich zum Budget 2026 nimmt der Aufwand um 4,75 Mio. Franken zu. Der Personalaufwand steigt um 2,96 Mio. Franken, der Transferaufwand um 2,75 Mio. Franken und der Sach- und übriger Betriebsaufwand um 2,41 Mio. Franken. Im Budget 2027 wird aufgrund des budgetierten Aufwandüberschusses keine Vorfinanzierung eingestellt, nachdem dies im Budget 2026 mit 3,07 Mio. Franken der Fall war.
Der Bereich Soziales weist einen Anstieg des Nettoaufwandes um 3,87 Mio. Franken aus, wobei 5,37 Mio. Franken durch höheren Transferaufwand und 0,19 Mio. Franken durch höheren Sach- und übriger Betriebsaufwand verursacht sind, teilweise kompensiert durch einen höheren Transferertrag (1,57 Mio. Franken).
Der Nettoaufwand der Primarschule steigt (abgesehen von der Vorfinanzierung) um 1,13 Mio. Franken, wobei 0,73 Mio. Franken beim Personalaufwand, 0,27 Mio. Franken beim Transferaufwand und 0,33 Mio. Franken beim Sach- und übriger Betriebsaufwand anfallen, teilweise kompensiert durch 0,17 Mio. Franken höhere Entgelte.
Investitionen
Die budgetierten Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich im Budget 2027 auf 67,89 Mio. Franken (Vorjahr 64,83 Mio. Franken). Nach Ausklammerung der Investitionen in den Spezialfinanzierungsbereichen (Abwasser 1,55 Mio. Franken, Abfall 0,55 Mio. Franken) verbleiben für das Politische Gut 65,79 Mio. Franken (Vorjahr 63,78 Mio. Franken). Davon sind 28,98 Mio. Franken für die Bildung (davon 22,00 Mio. Franken für die Schulanlage Birchlen), 20,00 Mio. Franken für das Hallenbad Oberdorf und 7,26 Mio. Franken für den Bereich Verkehr vorgesehen.
Bei Fragen und für zusätzliche Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
- Adrian Ineichen, Finanzvorstand, 079 334 55 47, adrian.ineichen@duebendorf.ch