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Stadthaus Dübendorf

Usterstrasse 2
8600 Dübendorf

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FAQ

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Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.safezone.ch

https://mamatrinkt.ch

www.zfa.ch

www.sdbu.ch

www.checken.ch

https://de.know-drugs.ch/

www.sucht-praevention.ch

Ja, es gibt deren zwei: Das Alters- und Spitexzentrum Dübendorf (<font color="#0066cc">www.asz-duebendorf.ch</font>) sowie das Seniorenzentrum Zion (www.seniorenzentrum-zion.ch)

Die amtlichen Publikationen der Stadt Dübendorf werden im "Glattaler", der jeweils am Freitag gratis in alle Haushalte verteilt wird, veröffentlicht.

Nein. Ein Kind dessen biologischer Vater Sie sind, können Sie gemäss bestehender Gesetzgebung nicht adoptieren. Sie können es jedoch anerkennen. Über die Anerkennung von Kindern informiert Sie das Zivilstandsamt.

Zivilstandsamt und Bestattungsamt

Unter Arrest (Art. 271 - 281 SchKG) versteht man die überfallartige amtliche Beschlagnahmung von Vermögensstücken ohne vorgängige Betreibung. Er ist eine vorläufige und provisorische Sicherungsmassnahme, die es dem Gläubiger auf Verlangen erlaubt, Vermögenswerte des Schuldners sicherzustellen. Für den Schuldner ist der Arrest eine höchst einschneidende Massnahme. Die Arrestbehörden entziehen ihm Vermögenswerte, ohne dass er sich dagegen im Voraus zur Wehr setzen kann. Darum lässt der Gesetzgeber den Arrest nur in ganz bestimmten Fällen zu. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ja. Aber der Vermieter darf die Wohnung nicht ohne Ihre Einwilligung betreten, auch wenn er einen Ersatzschlüssel hat. Das wäre Hausfriedensbruch. In einer Notsituation, etwa bei einem Brand, starken Geruchsemmissionen oder dem Bruch einer Wasserleitung, darf der Vermieter die Wohnung ohne Vorankündigung aufschliessen und betreten.

Hat das Gericht Ihre zwangsrechtliche Ausweisung verfügt und ist diese in Rechtskraft erwachsen, so muss der Vermieter (im Kanton Zürich) das zuständige Gemeinde-/Stadtammannamt mit der Ausweisung beauftragen. Dieses darf nachher die Wohnung betreten und eine allfällige Räumung unverzüglich vornehmen. Sofern der Vermieter über einen separaten Schlüssel verfügt kann er diese dem Gemeinde-/Stadtammannamt aushändigen. Dies verringert die Kosten, zumal der Schlüsseldienst nicht aufgeboten werden muss. In der Regel wird der Vermieter beauftragt umgehend den Schlosszylinder zu wechseln, damit Sie keinen Zugang zu der Wohnung mehr haben. Ihre zurückgelassenen Effekten werden je nach Wert bemessen, verkauft oder direkt entsorgt.

Seit 2012 wurde die Frist zur Anmeldung beim Grundbuchamt sinnvollerweise auf vier Monate verlängert (Art. 837 ff. ZGB). Handwerker können so ihre Forderung gegenüber einem Bauherr, Hauseigentümer oder Generalunternehmen auf dem Weg der Betreibung auf Pfandverwertung geltend machen. Schlimmstenfalls kommt es zu einer zwangsrechtlichen Grundstückversteigerung.

Beachten Sie, dass das Pfandrecht vor Ablauf dieser Frist im Grundbuch eingetragen sein muss. Weil Sie das Gesuch auf Eintrag beim Gericht einreichen müssen, sollten Sie dies frühzeitig in die Wege leiten. Da für die Gerichtskosten ein Kostenvorschuss zu leisten ist und Prozessieren immer ein Risiko darstellt muss man sich eine solche Klage gut überlegen. Faustregel: Für eine kleine Handwerkerreparatur lohnt es sich kaum. Vielversprechender und einiges kostengünstiger ist es, diese Forderung auf dem normalen Betreibungsweg einzufordern.

Nein. Die amtliche Beglaubigung bestätigt nur die Echtheit einer Unterschrift. Das genügt bei einem Bürgschaftsvertrag aber nicht. Dieser muss von einem Notar bzw. einem Notariat öffentlich beurkundet werden (Kontaktangabe Notariat Dübendorf). Wird diese Formvorschrift nicht eingehalten, ist der Vertrag nichtig. Nur für Bürgschaften bis 2000 Franken genügt ein schriftlicher Vertrag. Dort wiederum ist eine Beglaubigung nicht vorgeschrieben.
Achtung: Ist der Bürge verheiratet oder lebt er in eingetragener Partnerschaft ist zum Vertrag zudem die schriftliche Zustimmung des Partners erforderlich.

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.info-shop.ch

www.kabel-berufslehre.ch

www.check-your-chance.ch

www.jobcaddie.ch

www.glattwaegs.ch

www.sah-zh.ch/angebote/amie-zuerich/

www.sah-zh.ch/angebote/ct2-coaching-transfair/

www.sesj.ch

www.netz-werk.ch

www.berufsberatung.ch-ask

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Vor Einreichung des Einbürgerungsgesuches müssen bei den Weiterbildungskursen Dübendorf (WBK) Standortbestimmungstests in Deutsch und Staatskunde abgelegt werden, sofern Sie gemäss den Kriterien auf dem Merkblatt „Voraussetzungen für die ordentliche Einbürgerung im Kanton Zürich" nicht davon befreit sind. Sie können sich direkt bei der WBK anmelden.

Als Vorbereitung für die Staatskundeprüfung empfehlen wir Ihnen die Informationsbroschüre "Grundkenntnisse über die Schweiz, den Kanton Zürich und Dübendorf" und den Besuch auf unserer Webseite www.duebendorf.ch.

Die WBK wird Ihnen bei erfolgreichem Bestehen dieser Prüfungen ein Zertifikat aushändigen. Erst wenn Sie die Prüfungen erfolgreich absolviert haben, können Sie das vollständige Einbürgerungsgesuch inkl. Zertifikate im Original an das Gemeindeamt des Kantons Zürich einreichen resp. senden.

Die schweizerische Gesetzgebung erlaubt eingebürgerten Personen die Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit. Trotzdem kann der freiwillige Erwerb des Schweizer Bürgerrechts zum automatischen Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit führen, sofern die Gesetzgebung des Herkunftsstaates dies vorsieht. Verbindliche Auskünfte können ausschliesslich die zuständigen Botschaften und Konsulate des Herkunftsstaates erteilen.

Die Erbbescheinigung stellt das zuständige Bezirksgericht des letzten Wohnortes der verstorbenen Person aus. Das Gericht orientiert Sie auch über die erforderlichen Dokumente. Zuständig für Dübendorf:

Bezirksgericht Uster

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Die Gasversorgung wird durch die Glattwerk AG wahrgenommen. Auf der Website der Glattwerk AG erhalten Sie weitere Informationen.

Glattwerk AG

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www.kokon-zh.ch

www.bif-frauenberatung.ch

www.frauenhaus-zhv.ch

www.frauenhaus-zuercher-oberland.ch

www.frauenberatung.ch

www.obzh.ch

www.gewalt-praevention.ch/ueber-uns/die-fachstelle

www.mädchenhaus.ch

www.schlupfhuus.ch

www.zwangsheirat.ch

www.fiz-info.ch

Falls Sie den Glattaler nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte direkt bei der Zürcher Oberland Medien AG, Telefon 044 933 32 05.

Die Glattwerk AG versorgt die Stadt Dübendorf mit den Radio-und Fernsehdiensten. Informationen über Störungsbehebung erhalten sie auf der Website der Glattwerk AG.

Glattwerk AG

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www.projuventute.ch

Es gibt kein offizielles kantonales oder gesamtschweizerisches Verzeichnis der hängigen oder abgeschlossenen Konkursverfahren. Verbindliche Auskunft darüber, ob ein Konkursverfahren eröffnet worden ist, erhalten Sie beim Betreibungsamt am Wohnort des Schuldners (Ämterverzeichnis Kanton Zürich) oder, falls die Konkursitin eine juristische Person ist, beim Handelsregisteramt. Das Betreibungsamt gibt ihnen, nach Vorlegen eines schriftlichen Interessennachweises, auch Auskunft über die Anzahl der Betreibungen in den letzten fünf Jahren.

Über die Verfahrensstände hängiger Konkursverfahren und die zuständige Amtsstelle gibt das Internet-Konkursverzeichnis der Konkursämter des Kantons Zürich Auskunft. Die Daten dieses Verzeichnisses basieren auf den Veröffentlichungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt.

Haben Versicherte Probleme mit ihrer Krankenkasse oder ihrem Zusatzversicherer sind sie nicht auf sich allein gestellt. Sie können die Dienste des Ombudmans der Krankenversicherung beanspruchen. Der Ombudsman befasst sich mit praktisch allen Fragen und Problemen, die zwischen Versicherten und Krankenkassen auftreten können.

Weitere Informationen zum Ombudsman finden Sie hier.

Briefe gelten strafrechtlich nicht als Belästigung. Diese kann man ja ungelesen wegwerfen. Ausserdem soll es einem säumigen Schuldner möglich sein, seinen Verpflichtungen vor der Einleitung einer Betreibung nachzukommen. In der Regel verboten ist aber die telefonische oder gar persönliche Kontaktaufnahme, insbesondere wenn diese auch noch zu unverhältnismässigen Randzeiten erfolgt. In diesem Fall kann man prüfen, eine Strafanzeige zu erstatten (evtl. erfüllt es unter Anderem den Straftatbestand der Nötigung). Bei Problemen wenden Sie sich unbedingt an eine Beratungsstelle. Weitere Hilfe finden Sie hier.

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www.jugendundmedien.ch

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Neuzuzüger erhalten bei der Anmeldung eine provisorische Parkkarte. Eine nachträgliche Ausstellung ist nicht möglich. Die provisorische Parkkarte ist 14 Tage gültig und wird gratis abgegeben. Eine Verlängerung dieser Bewilligung ist nicht möglich.

Neuzuzüger sind bei Wohnsitzänderungen verpflichtet, die Fahrzeugpapiere innert 14 Tagen ändern zu lassen.

Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter sowie Anwohnerinnen und Anwohner mit ausländischen Kontrollschildern müssen einen Antrag um Erteilung einer definitiven Parkkarte mit Kopie des Fahrzeugausweises bei der Abteilung Sicherheit einreichen.

 

Nein. Fällt der letzte Tag der berechneten Frist auf einen Samstag, Sonntag oder anerkannten Feiertag, endet die Frist erst am nächsten Werktag. Sie können also auch noch am Montag Rechtsvorschlag erheben. Das heisst: Sie können ihn am Montag per Post abschicken (es zählt das Datum des Poststempels) oder beim Betreibungsamt persönlich vorbeibringen. Sofern Sie es per Post senden, empfehlen wir Ihnen dieses per Einschreiben an das zuständige Betreibungsamt weiterzuleiten, da Sie für den rechtzeitigen Versand des Rechtsvorschlages beweispflichtig sind.

Die genaue zehntägige Frist berechnet sich übrigens wie folgt: Wenn der Zahlungsbefehl zum Beispiel am 15. Februar zugestellt wird, endet die Frist am 25. Februar. Der Tag an dem die Frist beginnt, also die effektive Zustellung erfolgt, hier der 15. Februar, wird nicht mitgezählt.

Bücher und Spiele ausleihen
Da Kinder immer wieder neue Interessen entwickeln, lohnt es sich manchmal, die Spielsachen nicht zu kaufen, sondern auszuleihen. In der Ludothek finden Sie ein reiches Angebot für alle Altersstufen. Bücher, Kinder-DVD und Musik-CD können Sie in der Stadtbibliothek ausleihen. Ein Besuch lohnt sich! In der Stadtbibliothek gibt es auch fremdsprachige Bücher.


Flohmärkte
Die Obere Mühle organisiert im Frühling und im Herbst einen Flohmarkt. Die vielen Verkaufsstände bieten ein kunterbuntes Angebot und für alle etwas: Kleider, Schmuck, Geschirr, Bücher, Kinderspielsachen. Ausserdem können Kinder spontan mit einer Wolldecke aufkreuzen und auf der grünen Wiese ausgediente Spielsachen verkaufen. Auch die Ludothek organisiert zweimal im Jahr einen grossen Flohmarkt auf dem Chilbiplatz sowie eine Velobörse. Die Daten werden auf der Website der Ludothek publiziert.
Der Verein Elterngruppe Dübendorf organisiert zweimal im Jahr eine Kleiderbörse, auch dort gibt es günstige Spielsachen.

 

Gesundheit ist ein Geschenk, aber wir können auch aktiv etwas für unsere Gesundheit tun. Ein gesunder Lebensstil ist die beste Gesundheitsvorsorge. In der Fachsprache nennt man dies Prävention. Wir leisten damit einen Beitrag, um uns gegen Krankheiten zu schützen. Doch was ist ein gesunder Lebensstil? Dazu gehören zum Beispiel: gesunde Ernährung, genügend Bewegung, normales Körpergewicht, genügend Schlaf, wenig Konflikte und Stress, gute soziale Kontakte, nicht rauchen und keinen oder wenig Alkohol trinken.
Auch bei Kindern kann man den Body Mass Index berechnen. Dabei muss man auf das Alter und das Geschlecht achten.

Bitten Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin um Rat, wenn Ihr Kind über- oder untergewichtig ist. Grund für Gewichtsprobleme können Bewegungsmangel, falsche Ernährung, psychische Belastungen oder seltene Erkrankungen sein.

Sie können den Body Mass Index für Ihre Kinder im Internet berechnen. BMI KInder
Rufen Sie die Arztpraxis an, um einen Termin zu reservieren. Beschreiben Sie schon am Telefon den Grund für den Arztbesuch. Wenn Sie den Termin nicht einhalten können, müssen Sie dies mindestens 24 Stunden vorher per Telefon mitteilen. Es ist normal, dass Sie im Wartezimmer eine Weile warten müssen. Trotzdem ist es besser, pünktlich zu sein: Möglicherweise kommen Sie auch gleich an die Reihe.
Der Arzt oder die Ärztin untersucht Sie und verschreibt Ihnen wenn nötig Medikamente, eine Behandlung oder eine Therapie. Viele Medikamente sind rezeptpflichtig. Das heisst, Sie können diese Medikamente in der Apotheke nur kaufen, wenn Ihnen ein Arzt oder eine Ärztin dafür ein Rezept geschrieben hat.
Der Hausarzt kann Sie auch an einen spezialisierten Facharzt oder an ein Krankenhaus weiterleiten. In den meisten Fällen ist dies aber gar nicht nötig.
Jeder Mediziner hat eine Schweigepflicht: das heisst, er darf die Informationen über Sie nicht weitergeben.

In der Schweiz müssen die Kosten für Zahnarztbehandlungen selber bezahlt werden. Für Kinder bezahlt die Primarschule die jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Schulzahnartz. Notwendige Behandlungen müssen aber selber bezahlt werden. Wenn Sie eine Zusatzversicherung für Zahnarztbehandlungen abgeschlossen haben, dann übernimmt die Krankenkassenversicherung einen Teil. Vor allem für Ihre Kinder lohnt sich eine solche Zusatzversicherung. Es ist wichtig, auf eine gute Zahnpflege zu achten und mindestens einmal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt zu gehen. Zahnschäden können so frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das kostet langfristig weniger. Gesunde Zähne sind wichtig für die Gesundheit.

Hier finden Sie die Adresse der Schulzahnklinik in Dübendorf. 

Die Integration hat das Anliegen, Migrantinnen und Migranten befähigen, sich in die schweizerische Gesellschaft zu integrieren. Sie sollen sich wohl fühlen und im Alltag gut zurechtkommen. Dazu gehört es etwa, einer Arbeit nachzugehen und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen.

Ziel der Integration ist es, dass die einheimische und die ausländische Wohnbevölkerung gut zusammenleben. Grundlage bilden dabei die Grundwerte der Bundesverfassung, gegenseitige Achtung und Toleranz. Von Schweizerinnen und Schweizern wird Offenheit gegenüber Fremden erwartet. Migrantinnen und Migranten sollen eine Landessprache lernen und sich mit den Verhältnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz vertraut machen.

Integration ist ein gegenseitiger und fortlaufender Prozess, der sich immer wieder verändert, weil sich auch unsere Gesellschaft ständig wandelt. Erst wenn alle Beteiligten – Migrantinnen und Migranten, Schweizerinnen und Schweizer sowie die Institutionen – mitmachen, kann Integration gelingen.

Viele wichtige Informationen über die schweizerische Integrationspolitik finden Sie auf dieser Website. Antwort auf häufig gestellte Fragen zum Thema Integration finden Sie auf der Website des Bundesamts für Migration. Folgen Sie diesem Link.

Das neu revidierte  Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) trat am 1. Januar 2019 in Kraft. Die Erteilung einer Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung (Bewilligung B oder L) kann an Bedingungen geknüpft sein, wie zum Beispiel dem Besuch eines Sprach- oder Integrationskurses. Einige Kantonen legen die konkreten Verpflichtungen mit der Migrantin oder dem Migranten in einer so genannten Integrationsvereinbarung fest. Jedem Kanton steht es frei zu entscheiden, ob er Integrationsvereinbarungen trifft. Diese Vereinbarungen betreffen zumeist Personen, die aus Staaten ausserhalb der Europäischen Union (EU) oder Freihandelsassoziation (EFTA) stammen und noch keine Niederlassungsbewilligung (Bewilligung C) haben.

Auch bereits ansässige Migrantinnen und Migranten können aufgrund ihres Verhaltens oder aufgrund anderer Umstände riskieren, die Niederlassungs- oder Aufenthaltbewilligung zu verlieren (Rückstufung). Konsultieren Sie für weitergehende Informationen die Website des Migrationsamtes.

Die Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern finden Sie hier.

 

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Deutsch als Zweitsprache ist ein Zusatzunterricht für Schülerinnen und Schüler nicht-deutscher Erstsprache. Die Kinder lernen intensiv Deutsch, damit sie rasch den Anschluss in eine Regelklasse finden. Auf Kindergartenstufe findet DaZ integriert statt.

Für Kinder ohne Deutschkenntnisse wird er auf der Primar- und der Sekundarstufe während eines Jahres als täglicher DaZ-Anfangsunterricht in einer Gruppe oder einer Aufnahmeklasse angeboten. Kinder, die noch nicht ausreichend Deutsch können, erhalten DaZ-Aufbauunterricht. Ausführliche Informationen dazu finden sich auf der Website des Volksschulamts Zürich.

Eltern-Kind-Deutschkurs im Kindergarten
Dieser Kurs wird von der Primarschule Dübendorf angeboten. Fremdsprachige Kinder lernen zusammen mit ihrer Mutter oder ihrem Vater an einem Nachmittag pro Woche Deutsch. Die Eltern erfahren zudem wie unser Schulsystem funktioniert und wie sie ihr Kind auf den Eintritt in die Schule vorbereiten können. Auf der Website www.schulstart.ch finden Sie weitere Informationen zu diesem Angebot. 

Wie in anderen Ländern spricht man auch in der Schweiz zahlreiche Dialekte, "Mundart" genannt. Die Mundart ist ein wichtiger Teil der Deutschschweizer Identität. Mundart wird von allen sozialen Schichten gesprochen, vom Arbeiter bis zum Manager. Geschrieben wird hingegen in der deutschen Hochsprache (Hochdeutsch). Für Migrantinnen und Migranten ist es meistens anspruchsvoll, nebst der deutschen Sprache auch noch einen schweizerischen Dialekt zu lernen.

Wenn Sie direkt aus dem Ausland nach Dübendorf ziehen, sie nicht-deutscher Muttersprache sind und eine Aufenthaltsbewilligung B beantragen, werden Sie von der Integrationsstelle Dübendorf einige Wochen nach Ihrer Ankunft zu einem persönlichen Informationsgespräch eingeladen. Sie erhalten viele Informationen zum Leben in der Schweiz zu Themen wie: Gesundheit, Krankenkasse, Arbeit, Steuern, Schule, Wohnen, Freizeit, Deutsch lernen, Mobilität. Sie können auch selber einen Termin vereinbaren. Kontaktieren Sie dafür die Integrationsstelle

Viele Gemeinden veranstalten einen jährlich stattfindenden Willkommensanlass (auch Neuzuzügertag genannt) für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die neu in die Gemeinde gezogen sind. Sie werden dazu persönlich eingeladen. Behördenvertreterinnen und -vertreter, z.B. der Stadtpräsident, stellen dabei die Gemeinde und ihre Einrichtungen vor. Bei einem Bus-Rundgang durch den Ort lernt man Sehenswürdigkeiten und wichtige Institutionen kennen. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.

 

Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In den meisten Gemeinden gibt es zahlreiche kulturelle Anlässe, von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten. Es gibt auch Veranstaltungen, welche kostenlos und für alle zugänglich sind. 

Im Kulturzentrum Obere Mühle finden viele kulturelle Anlässe für Gross und Klein statt.
Im familiären Kino Orion werden die Filme in Originalsprache gezeigt. Dort finden auch Konzertabende und kulturelle Events statt. Besuchen Sie aud die Websites der Stadtbibliothek Dübendorf (Lesungen, Bastelnachmittage, Geschichten für Kinder) odes des Verschönerungsvereins Dübendorf (1. August Feier, Samichlaus, Räbeliechtli-Umzug, Neuzuzügertag). 

Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine. Viele Menschen engagieren sich in einem Verein, um gemeinsam ein Hobby zu betreiben. Es gibt viele Arten von Vereinen: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können. Eine Liste aller Sport- und Kulturvereine in Dübendorf finden Sie hier.

Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser verankert. 

Viele kulturelle Anlässe in der Stadt Zürich finden sie hier. Im Tages Anzeigers, eine der wichtigsten Zeitungen der Stadt Zürich, finden Sie auch online  den Züritipp, ein Veranstaltungskalender mit vielen Tipps. 

Wer während seines Aufenthalts in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate hier aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird von den kantonalen Migrationsämtern erteilt. Es gibt Bewilligungen für Kurzaufenthalte von weniger als einem Jahr, befristete Aufenthaltsbewilligungen und unbefristete Niederlassungsbewilligungen. Für Migrantinnen und Migranten aus Staaten der Europäischen Union (EU) und der Freihandelsassoziation (EFTA) gelten andere Aufenthaltsbewilligungen als für Menschen, die aus anderen Staaten stammen.
Auf der Website Migrationsamt Zürich finden Sie weitere Informationen zu Aufenthaltsbewilligungen. 

In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt. Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt.

Wer Opfer rassistischer Diskriminierung geworden ist, wendet sich am besten an eine Anlauf- und Beratungsstelle und lässt sich beraten. Informationen zum Thema findet man auch im Rechtsratgeber «Rassistische Diskriminierung». Er wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung herausgegeben und ist kostenlos im Internet erhältlich.
Fachstelle für Rassismusbekämpfung
 

 

40 Kurzfilmen zeigen wie Kinder im Alltag lernen - in verschiedenen Sprachen
In ihren ersten Lebensjahren lernen Kinder so viel wie in keiner späteren Lebensphase. Sie sind neugierig. Sie erkunden die Welt mit allen Sinnen. Der Alltag steckt voller Gelegenheiten, etwas Neues zu entdecken. Die 40 Kurzfilme machen anschaulich, was bei einer kindlichen Entdeckungsreise alles geschieht und wie Sie Ihr Kind unterstützen können.
Webseite: http://www.kinder-4.ch/de/home

Nach der Primarstufe wechselt Ihr Kind in die Sekundarstufe. Die Lehrerin oder der Lehrer macht einen Vorschlag, welchem Schultypus Ihr Kind zugewiesen wird. Dabei wird auf seine Noten und auf sein Verhalten in der Schule geachtet. Damit ist gemeint, wie das Kind im Unterricht Interesse, Fleiss, Selbständigkeit im Lernen und Verlässlichkeit gezeigt hat.
Wenn Sie mit dem Vorschlag nicht einverstanden sind, informieren Sie die Lehrperson darüber. Der Entscheid wird durch die Schulpflege (lokale Schulbehörde) gefällt. Die Eltern können gegen diesen Entscheid Rekurs einlegen.
Website Schulpflege der Oberstufe.

Nein. Das Scheidungsverfahren wird beim Friedensrichter des Wohnortes eingeleitet. Kontakt: Friedensrichteramt Dübendorf.

Friedensrichter

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.budgetberatung.ch/Kinder-und-Jugendliche.110.0.html

www.caritas-zuerich.ch

www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/index/gesundheit_und_praevention/schuldenpraevention/angebot/moneythek.html

 

In der Regel nein. Jede alleinstehende erwachsene Person ist vorerst einmal alleine verantwortlich für Verträge die sie eingeht. Bei Schulden haftet auch nur diese Person.

Allerdings kann es sein, dass Sie als Tochter im Rahmen der Verwandtenunterstützungspflicht belangt werden. Dies gilt allerdings nur für Verwandte in auf- und absteigender Linie. Würde Ihr Vater Sozialhilfe beantragen, so prüft die Behörde zuerst, ob vermögende Verwandte vorhanden sind, welche die bedürftige Person finanziell unterstützen kann. Gemäss aktuellen Gerichtsentscheiden sowie den Skos-Richtlinien muss eine unterstütungspflichtige alleinstehende Person ein steuerbares Einkommen von mindestens 120 000 Franken jährlich erwirtschaften. Bei Verheirateten liegt die Grenze bei 180 000 Franken. 

Zu prüfen wäre, ob Sie für Ihren Vater einen Beistand beantragen wollen, der sich um seine finanzielle Verhältnisse kümmert. Gemäss Art. 443 ZGB kann jede erwachsene Person der Erwachsenenschutzbehörde Meldung erstatten, wenn eine Person hilfsbedürftig erscheint.

Die Stadt Dübendorf übernimmt die Kosten für das Einfangen und Neuansiedeln eines herrenlosen Honigbienenschwarms, sofern dies durch den städtischen Schwarmfänger vorgenommen wird. Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

www.safezone.ch

https://mamatrinkt.ch

www.zfa.ch

www.sdbu.ch

www.checken.ch

https://de.know-drugs.ch/

www.sucht-praevention.ch

www.du-bist.du

www.haz.ch

www.hilfeschwanger.ch

www.lilli.ch

www.castagna-zh.ch

www.lovelife.ch

Suchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Fachpersonen der KJAD (www.kjad.ch/ 044 801 83 59), nehmen Sie Kontakt mit den folgenden Fachstellen und/oder besuchen Sie die folgenden Webseiten.

www.feel-ok.ch

www.tschau.ch

In der Stadt Dübendorf befindet sich eine unentgeltliche Rechtsauskunftsstelle, welche für die Einwohnerinnen und Einwohner verschiedener Gemeinden kostenlos zur Verfügung steht. Bei der Dienstleistung handelt es sich um eine Erstberatung, welche von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten angeboten wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Grundsätzlich gilt, wenn eine Forderung verjährt ist, müssen Sie als Schuldner diese nicht mehr bezahlen. Beachten Sie aber, dass Sie die Einrede der Verjährung geltend machen müssen. Der Gläubiger hat aber auch die Möglichkeit die Verjährungsfrist zu unterbrechen. Dazu kann er folgende Schritte einleiten: - Einleitung der Betreibung (die Unterbrechung tritt an dem Tag ein, an dem der Gläubiger das Betreibungsbegehren abschickt), - Der Gläubiger reicht Klage gegen den Schuldner ein.

Anbei die wichtigsten Verjährungsfristen (Art. 127 ff. OR):

  • Zwei Jahre für Ansprüche aus Verträgen mit Privatversicherungen. Dies gilt auch für die Zusatzversicherungen der Krankenkassen.
  • Fünf Jahre für Lohansprüche gegen den Arbeitgeber.
  • Fünf Jahre für Unterhaltsbeiträge (Alimente).
  • Fünf Jahre für Mietzinse.
  • Fünf Jahre für Rechnungen von Handwerkern. Präzisierung Rechtsprechung: Das Bundesgericht hat in verschiedenen Urteilen festgehalten, dass diese verkürzte Verjährungsfrist nur gilt, wenn die Handwerksarbeit überwiegend von Hand ausgeführt worden ist und wenn der Handwerker für seine Arbeit keine besondere Technologie benötigte, keine Planung und keine Koordination mit anderen am Hausbau beteiligten Unternehmen. Ansonsten gilt die "normale" Verjährungsfrist für Geldforderungen von zehn Jahren.
  • Fünf Jahre für Honorarforderungen von Ärzten und Anwälten.
  • Zehn Jahre für die meisten übrigen Geldforderungen.
  • Maximal fünfzehn Jahre für unterstützungspflichtige Verwandte von Sozialhilfebezügern (Kanton Zürich).
  • Zwanzig Jahre für Forderungen aus einem Verlustschein.

Das Dübendorfer Wasser ist mittelhart (ca. 25/26 französische Härtegrade). Für Waschmittel sollte deshalb die mittlere Dosierung gewählt werden. Weitergehende Informationen unter http://www.wvd.ch/pages/faq.php

Genossenschaft Wasserversorgung Dübendorf

Die Dokumente können Sie beim zuständigen Zivilstandsamt des Ereignisortes bestellen.
Sämtliche Zivilstandsamtliche Dokumente, welche den Zivilstandskreis Dübendorf betreffen, finden Sie unter dem Thema Zivilstandsausweise.
Beispiel: Eheschliessung in Dübendorf - Bestellung des Ehescheines eim Zivilstandsamt Dübendorf.
Auskünfte: Tel. 044 801 67 11.

Betreibungen

Ja. Eine Betreibung setzt nicht die Volljährigkeit voraus. Mit der Betreibung wird die Verkäuferin aber nur Erfolg haben, wenn ein gültiger Vertrag besteht. Minderjährige sind noch nicht voll handlungsfähig. Sie brauchen für den Abschluss von Verträgen die Zustimmung ihrer Eltern. Sie können jedoch bis zur Höhe ihres Taschengeldes oder Lehrlingslohnes ohne Einverständnis der Eltern Verpflichtungen eingehen. Die beschränkte Handlungsfähigkeit wird unter Anderem im Art. 19 ZGB geregelt.

Wenn Sie mit dem Kauf der Kleider einverstanden waren, ist damit ein gültiger Vertrag entstanden. Eine Betreibung ist aber nur erfolgreich, wenn ihre Tochter über so viel Geld verfügt.

Die Betreibungsämter im Kanton Zürich werden aufgefordert, wenn ein Minderjähriger ungewöhnliche Schuldverhältnisse respektive Betreibungen für solche aufweist (zum Beispiel: Bestellungen von Drittpersonen auf den Namen des Kindes, auf den Namen des Kindes lautende Autoversicherung der Eltern usw.) dies gemäss Art. 307 ff. in Verbindung mit Art. 443 Abs. 2 ZGB der zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zu melden.

Auch Minderjährige können betrieben werden. Wichtig ist es, den Umgang mit dem ersten eigenen Geld zu lernen

Die Ehegatten sind sich Auskunft über die finanziellen Verhältnisse schuldig. Verweigert die eine Seite die Auskunft, kann die andere an das Eheschutzgericht gelangen (Art. 170 ZGB). Sie können ebenfalls den ausserordentlichen Güterstand der Gütertrennung beantragen (Art. 185 ZGB), was allerdings keinen Einfluss in einem Pfändungsverfahren hat, da in einem solchen nur der Schuldner selbst haftbar ist (Ihr Einkommen oder Ihre Vermögenswerte werden nicht gepfändet).

Eine Selbstauskunft können Sie entweder persönlich oder durch eine Drittperson, mit einer schriftlichen Vollmacht oder einem Ausweis der/des Auskunftsbegehrenden versehen, im Betreibungsamt abholen (die Ausweispflicht besteht übrigens auch für Ehegatten oder Partner gemäss Partnerschaftsgesetz). Die Gebühr beträgt Fr. 17.00 in bar. Sowohl natürliche wie auch juristische Personen, welche im Betreibungskreis Dübendorf wohnhaft sind bzw. ihren Sitz haben, können ihn direkt über Online-Dienste bestellen. Schriftliche Anfragen erledigen wir werktags innert 24 Stunden. Am Schalter erhalten Sie mündliche oder schriftliche Auskünfte innert weniger Minuten. Keine Auskünfte können wir am Telefon, per Fax oder E-Mail erteilen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gemäss Art. 46 – 52 SchKG sind

  • mündige handlungsfähige Personen an deren Wohnsitz;
  • unmündige oder bevormundete Personen am Wohnsitz ihres gesetzlichen Vertreters oder am Sitz der Vormundschaftsbehörde (Art. 25 ZGB)
  • bevormundete Personen, deren Vormund noch nicht ernannt ist, am Amtssitz der Behörde, welcher die Ernennung obliegt;
  • Unmündige oder Bevormundete, die mit Bewilligung ihres gesetzlichen Vertreters selbständig einen Beruf oder ein Gewerbe betreiben, am Wohnsitz ihres gesetzlichen Vertreters oder am Sitz der Vormundschaftsbehörde;
  • Inhaber von Einzelfirmen an dessen Wohnort;
  • im Handelsregister eingetragene juristische Personen und Gesellschaften am zuletzt im Schweizerischen Handelsamtsblatt bekannt gegebenen Sitz;
  • im Handelsregister nicht eingetragene juristische Personen am Sitz/Hauptsitz ihrer Verwaltung;
  • Schuldner ohne festen Wohnsitz am jeweiligen Aufenthaltsort;
  • Erbschaften am Ort, an dem der Erblasser zur Zeit seines Todes betrieben werden konnte, solange die Teilung nicht erfolgt ist;
  • die im Ausland wohnenden Schuldner mit Geschäftsniederlassung in der Schweiz am Sitz der Geschäftsniederlassung;
  • die im Ausland wohnenden Schuldner, die in der Schweiz zur Erfüllung einer Verbindlichkeit ein Spezialdomizil gewählt haben, am Ort des Spezialdomizils;
  • bei der Faustpfandbetreibung: je nach Wahl des Gläubigers entweder am Wohnsitz des Schuldners oder am Ort, wo das Pfand liegt;
  • bei der Grundpfandbetreibung: am Ort, wo das verpfändete Grundstück liegt;
  • bei der Arrestbetreibung (Prosequierung): am Betreibungsort, oder am Ort, wo sich der Arrestgegenstand befindet. Ausnahme: sofern nicht schon vor der Bewilligung des Arrestes für die Arrestforderung an einem anderen Ort Betreibung oder Klage angehoben worden ist

zu betreiben.

Weitere Information dazu finden Sie in diversen Themengebieten des Betreibungsamtes.

Vorab: Der/Die Gläubiger ist/sind nicht verpflichtet eine zu recht eingeleitete Betreibung zurückzuziehen. Suchen Sie dennoch das Gespräch mit dem/den Gläubiger/n und bitten Sie diese, die Betreibung/en beim zuständigen Betreibungsamt löschen zu lassen. Ein entsprechendes Musterformular für den/die Gläubiger finden Sie hier. Sollten Sie den Überblick über Ihre Betreibungen verloren haben, gehen Sie auf das Amt und verlangen Sie einen detaillierten Betreibungsauszug über die letzten 5 Jahre von sich selber. Wichtig: Auf dem Rückzug muss zwingend die betreffende Betreibungsnummer ersichtlich sein, damit sie vom Betreibungsamt bearbeitet wird. Das Betreibungsamt nimmt den Rückzug des Gläubigers in der Regel nur auf postalischem Weg entgegen (kein Fax oder Email). Aber nicht vergessen, Sie sind auf den Goodwill des/der Gläubiger angewiesen!

Ja. Allgemein: Nach einem Privatkonkurs sind die Schulden nicht weggezaubert. Gläubiger können und werden immer häufiger ihre alten Forderungen geltend machen, indem sie einen Schuldner wieder betreiben. Sie haben bei der Zustellung des Zahlungsbefehls richtig reagiert und gemäss Art. 265a SchKG die Forderung vielleicht anerkannt (oder zusätzlich bestritten), aber die Einrede geltend gemacht, seit Konkurs zu keinem neuen Vermögen gekommen zu sein. In diesem Fall werden die Akten, nach einer ersten Information an den Gläubiger (mit der möglichen Kostenfolge bei einem negativen Entscheid), dem zuständigen Gericht zugestellt. Dieses prüft nun ob Sie in den vergangen zwölf Monaten Vermögen hätten bilden können. Eine unverbindliche Berechnung des Existenzminimums durch das Gericht finden Sie hier.

Bisher war unklar, wer bei diesem Verfahren Kläger und wer Beklagter ist. Dies hat das Bundesgericht nun endültig entschieden (Urteil 5A_295/2013 vom 17.10.2013): Als Kläger gilt der Schuldner, weil er vor Gericht die Prüfung eines Rechtsanspruchs beantragt. Dies hat für Sie eine grosse und negative Auswirkung. Das Gericht kann (und wird) von Ihnen als Schuldner einen Kostenvorschuss verlangen, damit es die geltend gemacht Einrede überhaupt behandelt. Leisten Sie diesen nicht, wird Ihre Einrede automatisch abgewiesen. Der Kostenvorschuss beträgt in der Regel mehrere hundert Franken.

Dies ist falsch. Die Betreibung wird bereits bei der Eröffnung des Betreibungsverfahrens im Register eingetragen und zwar unabhängig davon, ob sie berechtigt ist oder nicht.

Die betriebene Person hat nach der Zustellung des Zahlungsbefehls die Möglichkeit die Forderung zu bestreiten (Rechtsvorschlag erheben) oder, falls die Forderung gänzlich unbegründet ist, gegen eine ungerechtfertigte Betreibung gerichtlich vorzugehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ja. Im Grundsatz gilt: Zahlt ein Arbeitgeber die AHV-Beiträge absichtlich oder grobfahrlässig nicht in die Ausgleichskasse ein, haftet er persönlich für deren Nachzahlung - auch wenn der Betrieb in der Zwischenzeit Konkurs gegangen ist.

Gemäss einem Bundesgerichtsentscheid vom 23.10.2013 (Urteil 9C_641/2013) muss der Gesellschafter und Geschäftsführer einer konkursiten GmbH der Ausgleichskasse 75 880 Franken nachzahlen. Sein Argument, er habe es vorgezogen, die Löhne zu zahlen, hatte vor dem Bundesgericht nicht gezogen. Es schreibt, er hätte "in erster Linie" die AHV-Verpflichtungen erfüllen müssen, "anstatt durch weitere Lohnauszahlungen ein weiteres Ansteigen der Beitragsausstände zu verursachen". Gegenteiliges Verhalten mache die verantwortlichen Organe schadenersatzpflichtig.

Nein, sofern Sie keine Schuldanerkennung / Vereinbarung unterschrieben haben oder es per Vertrag vereinbart wurde. Lässt sich ein Gläubiger durch einen Dritten vertreten, so dürfen dem Schuldner diese zusätzlichen Kosten nicht belastet werden (Art. 27 Abs. 3 SchKG; vergleiche aber auch Art. 106 OR). Ausgenommen ist eine geringe Gebühr für den Aufwand. Einzig der Verzugszins von 5 % ist geschuldet.  Bei Problemen wenden Sie sich unbedingt an eine Beratungsstelle. Weitere Hilfe finden Sie hier.

Ja. Solange Versicherte bei ihrer Krankenkasse Schulden habe, können sie die Grundversicherung nicht wechseln.

Das gilt nicht nur bei unbezahlten Prämien, sondern wenn Sie zum Beispiel eine Rechnung nicht beglichen haben, bei der die Krankenkasse eine Kostenbeteiligung eingefordert hat. Ebenfalls nicht akzeptiert wird ein Wechsel, wenn säumige Zahler Verzugszinsen und Betreibungskosten nicht vollständig beglichen haben.

Nein. Jedermann kann jeden Beliebigen mit oder ohne Mahnung betreiben. Die Forderung gilt auch mit Ablauf der Zahlungsfrist / -vereinbarung als betreibbar. Geldforderungen sind im Weiteren Bringschulden. Das heisst; der Schuldende ist verpflichtet zu schauen, dass der Gläubiger das Geld rechtzeitig auf sein Konto überwiesen bekommt. Das Betreibungsamt darf auch nicht prüfen, ob eine Forderung berechtigt ist oder nicht. Ist der Betriebene mit der Gläubigerforderung nicht einverstanden, steht ihm die Möglichkeit zu, nach der Zustellung des Zahlungsbefehls Rechtsvorschlag zu erheben. Mehr Informationen zum Einleitungsverfahren bei einer Betreibung finden Sie hier.

Während des Militärdienstes darf Ihnen das Betreibungsamt im Prinzip keinen Zahlungsbefehl zustellen. Das Gleiche gilt für den Zivil- und Schutzdienst. Dauert ein Dienst 30 Tage oder länger, verlängert sich der sogenannte Rechtsstillstand nach Dienstende um weitere zwei Wochen (Art. 57 Abs. 2 SchKG). Befinden Sie sich im Dienst, weisen Sie das zuständige Betreibungsamt unbedingt auf diese Tatsache hin und legen Sie die entsprechenden Dokumente vor (einfachheitshalber per Post oder an einem dienstfreien Tag).

Ausnahme: Für periodische familienrechtliche Unterhalts- und Unterstützungsbeiträge kann der Schuldner auch während des Rechtsstillstandes betrieben werden. Und falls der Schuldner aufgrund eines Arbeitsverhältnisses zum Bund oder zum Kanton Militär- oder Schutzdienst leistet, geniesst er gar keinen Rechtsstillstand.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nein. Sie haften nicht für die Schulden Ihrer Partnerin. Es sei denn, Sie haben einen Vertrag mitunterschrieben oder anderweitig erklärt, dass Sie für eine Schuld ihrer Partnerin haften wollen. Hat ihre Partnerin zum Beispiel eine Zusatzkarte zu Ihrer Kreditkarte und damit Waren bestellt, haften Sie allenfalls zusätzlich zu ihr.

Wenn es zu einer Pfändung bei ihrer Partnerin kommt, kann es passieren, dass Sachen gepfändet werden, die eigentlich Ihnen gehören. Sofern es sich nicht von vornherein feststellen lässt, wer der tatsächliche Eigentümer ist. Dagegen können Sie dann allerdings Beschwerde einlegen - mit guten Aussichten auf Erfolg. Es empfiehlt sich also, für die teureren Einrichtungsgegenstände ein Inventar zu erstellen, aus dem hervorgeht, wer der Eigentümer der einzelnen Sachen ist. Dieses Inventar sollte von beiden unterzeichnet sein. (www.ktipp.ch)

Die Renten von IV, AHV und Ergänzungsleistungen sind nicht pfändbar (Art. 92 SchKG). Renten der Pensionskassen hingegen dürfen bis zum betreibungsrechtlichen Existenzminimum (deshalb heisst es beschränkt) gepfändet werden.

Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie hier.

Die Steuern dürfen im betreibungsrechtlichen Existenzminimum (EM) gemäss geltender Rechtsprechung nicht berücksichtigt werden, da dies eine Gläubigerbevorzugung für den Staat bedeuten würde (dies wurde vom Bundesgericht im Urteil 5A_890/2013 vom 22.5.2014 einmal mehr bestätigt: welches zudem die Solothurner Praxis, der gemäss seinen kantonalen Richtlinien das Gegenteil macht, als "unhaltbar" taxiert). Hingegen sind Miete und die laufenden Krankenkassenprämien im EM einzurechnen. Offensichtlich konnten Sie jedoch nicht belegen, dass Sie diese bezahlt haben (BGE 121 III 20). Zahlen Sie bei der nächsten Lohnüberweisung umgehend die Miete und die laufende Krankenkassenprämie. Das Betreibungsamt Dübendorf wird Ihnen das Geld unverzüglich zurückerstatten und wenn Sie den Nachweis, in der Regel, über drei Monate erbringen, werden die Ausgaben im EM wieder berücksichtigt und die Berechnung um diesen Betrag angepasst. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.

Diese Frage kann man nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Hier kommt es auf den Einzelfall an. Eine Pfändung von Kompetenzstücken kann stattfinden, wenn eine selbständige Berufstätigkeit dauerhaft unwirtschaftlich ist. An das Kriterium der Wirtschaftlichkeit dürfen keine allzu hohen Massstäbe angesetzt werden. Zwar sind gemäss Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG insbesondere Werkzeuge und Gerätschaften, soweit sie für den Schuldner und seine Familie zur Ausübung des Berufes notwendig sind unpfändbar. Allerdings darf auch eine zur selbständigen Berufsausübung unentberliche Sache nach Lehre und Rechtsprechung gepfändet werden, wenn der Betrieb des Schuldners sich als unwirtschaftlich erweist: Der Betrieb dürfe als solcher insgesamt nicht dauerhaft unrentabel sein. Das infrage stehende eingesetzte Hilfsmittel sollte seine eigenen Kosten decken und in einem vernünftigen Verhältnis zum damit erzielten Erwerb stehen.

Es empfiehlt sich sehr, dem Betreibungsamt eine monatliche Erwerbsquote aus der selbständigen Erwerbstätigkeit abzuliefern, ansonsten Sie womöglich den gesetzlichen Schutz des Kompetenzgutes verwirken.

Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie hier.

Ja. Jedoch nur wenn sie dieser Unterstützungspflicht auch nachkommen und sie belegen können (zB. Scheidungsurteil und regelmässiges Einreichen der monatlichen Zahlungsüberweisungen).

Der Unterstützungsbeitrag für Kinder oder die Familie im Ausland setzt sich aus der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG vom EDI (Eidg. Departement des Innern) über die Kaufkraftabstufung im Bereich der Kinderzulagen ab. Das heisst, der im betreibungsrechtlichen Existenzminimum berücksichtigte Grundbetrag, wird der Kaufkraft des jeweiligen Landes angepasst.

Die jeweiligen Länder sind in drei Gruppen unterteilt und die Kaufkraft ist wie folgt festgelegt (Stand 1.1.2013):

  • Gruppe 1 (u.A. Australlien, Deutschland, Spanien und Japan) = Kaufkraftanpassung 100 %
  • Gruppe 2 (u.A. Griechenland, Kroatien, Tschechien und Zypern) = Kaufkraftanpassung 2/3 (67 %)
  • Gruppe 3 (u.A. Albanien, Brasilien, Uganda, Ukraine und Südafrika) = Kaufkraftanpassung 1/3 (33 %)


Ihre beiden Töchter leben in Griechenland. Je nach Jahrgang würde in der Schweiz zB. ein Grundbetrag im Existenzminimum über 1 000 Franken berücksichtigt. Mit der Kaufkraftanpassung von 2/3 wird somit maximal der Betrag von Fr. 670.00 eingerechnet. Sofern Sie belegen, dass Sie die Unterhaltsbeiträge regelmässig bezahlen.

Prinzipiell steht Ihnen als Gläubiger jederzeit die Beschwerde wegen Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung gemäss Art. 17 SchKG offen. Im Kanton Zürich ist diese an die untere kantonale Aufsichtsbehörde zu richten. Das Betreibungsamt unternimmt in der Regel alles um einen baldmöglichsten Pfändungsvollzug, inklusive Versand der dazugehörigen Akten (Verlustschein nach Art. 115 SchKG sofort, Pfändungsurkunde nach Ablauf der gesetzlichen Teilnahmefrist von 30 / 40 Tagen) zu gewährleisten. Oftmals widersetzt sich ein Schuldner jedoch über mehrere Tage und Wochen erfolgreich dem Vollzug. Das Betreibungsamt Dübendorf gebraucht alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel für eine speditive und effiziente Abwicklung des Pfändungsverfahrens: Versand Pfändungsankündigung, kurze Fristansetzung bei einer 2. Vorladung, telefonische Avis, SMS-Desktop, Aussendiensteinsätze der Vollzugspersonen, Konto- und Lohnsperranzeigen, Auskunftsanfragen bei Dritten und Behörden (Art. 91 Abs. 4 und 5 SchKG), Verzeigung(en) des säumigen Schuldners gemäss Art. 292 und 323 StGB, wie auch mittels einem Vorführungsauftrag (Art. 91 Abs. 2 SchKG) an die Stadtpolizei Dübendorf oder einem Req.-Auftrag an ein anderes Betreibungsamt (z.B. am Arbeitsort des Schuldners). Gleichzeitig geht es in erster Linie - sofern möglich - um die umgehende und verfahrensstand unabhängige Sicherstellung von Vermögenswerten, die Verhältnismässigkeit der getroffenen Massnahme(n) zu wahren und auch die entstehenden Kosten (vorerst in der Regel für den Gläubiger) zu berücksichtigen. Wir empfehlen Ihnen, vor dem Rechtsmittel der Beschwerde, unbedingt das betreffende Betreibungsamt telefonisch oder schriftlich zu kontaktieren und sich über den aktuellen Sachstand aufklären zu lassen. Entzieht sich der Schuldner weiterhin dem Vollzug, so käme auch die Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung in Betracht, sofern der Schuldner offensichtlich die Flucht ergriffen hat (Art. 190 SchKG). Dies ist jedoch mit erheblichen (Mehr-)kosten für den Gläubiger verbunden und wird in der Praxis von Gläubigern zurecht sehr zurückhaltend angewendet. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier

Der Verlustschein (VS) nach Art. 149 SchKG bescheinigt dem Gläubiger, dass er nach einer Fortsetzung der Betreibung für den ungedeckt gebliebenen Betrag seiner Forderung zu Verlust gekommen ist.

Betreibungsrechtliche Wirkungen des VS sind:


Zivilrechtliche Wirkungen des VS sind:

Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.

Im Allgemeinen gibt es die Möglichkeit einer Anfechtungsklage (Art. 285 – 292 SchKG). Dies ist dann der Fall, wenn der Schuldner sein Vermögen den Gläubigern entzieht, sei es durch einen formellen Übertrag des Eigentums an einen Dritten oder durch die Versilberung seines beweglichen und unbeweglichen (Grundstücke) Vermögens. Die Voraussetzung ist, dass der Gläubiger einen provisorischen oder definitiven Verlustschein besitzt und er einen offensichtlichen Vermögensschaden erlitten hat. Liegt ein Anfechtungstatbestand vor, so fällt z.B. das verschenkte Wohneigentum in das gepfändete Vermögenssubstrat, als ob es nach wie vor dem Schuldner gehört. Allenfalls weist das Betreibungsamt den Gläubiger an, selber eine der folgenden drei Anfechtungsklagen zu machen bzw. sich diesen rechtlichen Schritt zu überlegen: - Schenkungsanfechtung / - Überschuldungsanfechtung / - Absichtsanfechtung. Die anfechtbare Handlung muss vor der Pfändung oder dem Konkurs stattgefunden haben, wie auch innerhalb einer gesetzlichen festgelegten Frist (siehe in den entsprechenden Anfechtungsartikeln vorstehend). Die Beweislast obliegt in der Regel dem Gläubiger. Das Anfechtungsrecht ist nach Ablauf von zwei Jahren seit Zustellung des Pfändungsverlustscheines oder seit der Konkurseröffnung verwirkt. Weitere Informationen zum Pfändungsverfahren finden Sie auch hier.

Ist die Schuldenlast derart gross, dass diese innert einer Frist von 2 - 3 Jahren nicht abgebaut werden kann und sie in diesem Zeitraum von dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum leben müssen, kann der Privatkonkurs eine mögliche Option sein. Dieser muss direkt beim zuständigen Konkursgericht durch die Insolvenzerklärung beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie auch unter Betreibung auf Pfändung und Konkurs.

Ja. Im Normallfall ist es zwar so, dass Gläubiger mit einem Rechtsvorschlag (RV) zum Gericht gehen und dort die Rechtsöffnung verlangen können oder in der Regel vorerst gar noch zum Friedensrichter. Falls das Gericht die Rechtsöffnung gewährt, können Gläubiger beim Betreibungsamt das Fortsetzungsbegehren stellen.

Krankenkassen hingegen können mit einer Verfügung den Rechtsvorschlag selbst beseitigen. Das ist das sogenannte Verwaltungsverfahren. Es gilt zum Beispiel auch für die Steuerbehörden oder die TV-Gebühren-Eintreiberin Billag. Das Verfahren kommt auch zum Zug, wenn man der AHV-Beiträge schuldet.

Für Betroffene die sich wehren wollen, weil sie glauben der Krankenkasse nichts zu schulden, gilt: Sie können bei der Krankenkasse innert 30 Tagen Einsprache erheben und anschliessend mit der Beschwerde doch noch ans Versicherungsgericht gelangen, falls die Krankenkasse auf ihrer Forderung beharrt.

Diese bevorzugte Stellung der Krankenkassen gilt nur für Prämien und Kostenbeteiligungen der obligatorischen Grundversicherung (KVG). Bei den freiwilligen Zusatzversicherungen (VVG) müssen die Krankenkassen den "normalen" Weg über die Gerichte gehen. (Quellenangabe; aus der Rubrik Beratung in rechtlichen Fragen)

Das Gesetz sieht grundsätzlich drei Möglichkeiten vor:

  • den zivilen Prozessweg durch Anerkennungsklage oder durch das Verwaltungsverfahren (Art. 79 SchKG) beim zuständigen Friedensrichteramt mit einem Schlichtungsgesuch. Beispiele für Forderungen wie Rechnung / Mahnung, mündliche Schuldanerkennung, ausgeführte Dienstleistung (Handwerker, Arzt, Warenlieferung etc.)
  • sowie die definitive oder provisorische Rechtsöffnung (Art. 80 und Art. 82 SchKG) beim zuständigen Bezirksgericht des Betreibungsortes durch ein Rechtsöffnungsbegehren. Beispiele für Forderungen: vollstreckbarer gerichtlicher Entscheid (z.B. festgelegte Unterhaltsbeiträge), unterschriebene Schuldanerkennung (z.B. Privatkredit, Vereinbarung mit einer Inkassofirma), Verfügung einer schweizerischen Verwaltungsbehörde (z.B. Steuerrechnung)


Für arbeitsrechtliche Forderungen mittels Klage beim zuständigen Friedensrichteramt (Kanton Zürich). Forderungen aus Mietverhältnissen (z.B. unterschriebener Mietvertrag) ist ein Rechtsöffnungstitel gemäss Art. 82 SchKG und kann durch ein Rechtsöffnungsbegehren beim zuständigen Bezirksgericht eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Mit dem Rechtsvorschlag zeigt der Betriebene (Schuldner), dass er mit einer Forderung nicht einverstanden ist. Der Gläubiger muss dann den Rechtsvorschlag per Gericht beseitigen lassen. Für den Rechtsvorschlag hat der Schuldner zehn Tage, ab Zustellung des Zahlungsbefehls, Zeit. Dies heisst, das der Schuldner die Forderung bestreitet. Es ist auch möglich, dass er nur einen Teil der Forderung bestreitet, dies ist einfachheitshalber auf dem Zahlungsbefehl mitzuteilen und dem Betreibungsamt fristgerecht zurückzusenden. Aus Beweisgründen empfiehlt es sich, dies schriftlich festzuhalten (Rückgabe persönlich auf dem Amt oder per Einschreiben). Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Ja. Der Verlustschein wird sofort gelöscht. Zur Tilgung von Verlustscheinen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie zahlen dem Gläubiger den verlustierten Betrag gegen Aushändigung des Verlustscheines und verlangen von ihm, dass er den Verlustschein mit der Bemerkung "Bezahlt" versieht und dem Betreibungsamt zustellt (oder Sie übergeben diesen dem Betreibungsamt). Wichtig: Der Gläubiger soll auf dem Dokument gleichzeitig den Vermerk "Betreibung kann gelöscht werden" anbringen. Oder Sie bezahlen die Forderung direkt beim zuständigen Betreibungsamt und lassen den Verlustschein so tilgen. Nun kann es sein, dass der Gläubiger nicht mehr auffindbar ist (zum Beispiel verstorben, eine Firma existiert nicht mehr - wurde im HR gelöscht). In diesem Fall hat der Schuldner die Möglichkeit, die Forderung direkt beim Betreibungsamt zu bezahlen. Mit der gleichen Wirkung: Der Verlustschein wird sofort gelöscht. Gleichzeitig ist das Betreibungsamt bemüht, das einbezahlte Geld einer berechtigten Partei zuzustellen oder hinterlegt es gegebenfalls bei der Depositenanstalt (Art. 149a Abs. 2 SchKG).

Zahlungsbefehle können nur vom Betreibungsamt an Ihrem Wohnort ausgestellt werden. Die Zahlungsaufforderung eines Inkassobüros ist kein Zahlungsbefehl, denn eine Inkassofirma ist eine private Firma und verfügt über keine behördlichen Befugnisse. Solche Zahlungsaufforderungen sind rechtlich gesehen ganz gewöhnliche Mahnungen. Teilen Sie der Inkassofirma in einem eingeschriebenen Brief mit, warum Sie mit der Forderung nicht einverstanden sind oder machen Sie allenfalls (Teil-)Zahlungsvorschläge. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Sie können die Forderungssumme entweder direkt dem Gläubiger oder dem zuständigen Betreibungsamt bezahlen. Zu beachten gilt: dass nebst der ursprünglichen Forderung, ebenfalls die weiteren Kosten fällig sind (die im Zahlungsbefehl allenfalls aufgeführten Verzugszinsen bis zum effektiven Zahlungsdatum, et welche Mahnkosten sowie die Betreibungskosten). Bezahlen Sie den Betrag innert der im Zahlungsbefehl erwähnten Frist von 20 Tagen ab Zustellung, ist die Betreibung beendet.

Bezahlen Sie die Schuld direkt beim Betreibungamt (in der Regel Barzahlung am Schalter oder nach Rücksprache Zahlungsüberweisung via Bank/Post möglich), wird eine zusätzliche Gebühr dafür fällig, dass es das Geld entgegennimmt und an den Gläubiger weiterleitet. Die Inkassogebühr beträgt bei einer Forderung bis 1000 Franken 5 Franken, bei einem Betrag über 1000 Franken sind es 5 Promille der Forderung, höchstens jedoch 500 Franken. Je nach Amt kommen weitere Kosten dazu (zB. Gläubigeravis der Abrechnung, in der Regel 9 Franken).

Mit der Zahlung an das Betreibungsamt haben Sie aber Gewähr, dass Ihr Betrag wirklich an die betriebene Forderung gebucht wird (zB. Problem bei wiederkehrenden Leistungsansprüchen) und diese im Betreibungsregister automatisch als "bezahlt" erfasst wird. Damit ist die Betreibung aber noch nicht zurückgezogen. Dies müssen Sie beim Gläubiger separat einfordern, wozu er allerdings nicht verpflichtet werden kann. Weitergehende Informationen und ein Rückzugsformular für den Gläubiger finden Sie mit der Suchworteingabe "Rückzug Betreibung" oder hier.

Wird ein Unternehmen betrieben, muss das Betreibungamt den Zahlungsbefehl einer zuständigen Person überreichen. In einer GmbH wären das sicherlich Sie, bei einer Aktiengesellschaft zum Beispiel ein Mitglied des Verwaltungsrates oder dem Prokuristen (Art. 65 SchKG).

In der Regel versucht das Amt den Zahlungsbefehl mehrmals an eine zuständige Person zuzustellen. Bleibt dies erfolglos, ist auch die Zustellung des Zahlungsbefehls an einen Angestellten rechtsgültig (BGE, Urteil 5A_500/2011).

Bibliothek

Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier oder ganz unten auf dieser Website. Den Lageplan der Bibliothek finden Sie hier.

Stadtbibliothek

Ein Formular mit den Benutzerangaben muss ausgefüllt und in der Bibliothek abgegeben werden. Bei Kindern wird die Unterschrift eines Elternteils vorausgesetzt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Benutzungsordnung.

Stadtbibliothek

Kinder bis 18 Jahre können die Bibliothek gratis benutzen. Im Gebührenreglement finden Sie die Kosten für Erwachsenen-Abonnements.

Stadtbibliothek

Sie müssen die Mitgliedschaft nicht aktiv beenden. Bitte beachten Sie aber, dass es kein Depot auf Ihre Bibliothekskarte gibt. Wenn Sie vier Jahre lang die Bibliothek nicht besucht haben, wird Ihr Benutzerkonto gelöscht. Wer die Bibliothek dann wieder benutzen möchte, kann sich neu einschreiben.

Stadtbibliothek

Die Bibliothek bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen an (Schwerpunkt: Familien mit Kindern). Alle Anlässe der Bibliothek werden im Stadtkalender publiziert. Fotos vergangener Veranstaltungen finden Sie im Fotoalbum der Stadt Dübendorf.

Stadtbibliothek

Eine ganze Menge! Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann unseren Newsletter abonnieren. Ob Medientipps, Informationen zu den Öffnungszeiten oder die Bekanntgabe unserer zahlreichen Anlässe – mit unserem Newsletter wissen Sie immer Bescheid!

Stadtbibliothek

Unser Medienbestand vor Ort wird laufend ergänzt und aktualisiert. Es stehen ca. 21‘000 Medien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zur Ausleihe bereit:

  • Romane
  • Kinder- und Jugendbücher
  • Sachbücher
  • Hörbücher
  • Konsolenspiele
  • Filme
  • Zeitschriften
Stadtbibliothek

Ja. Die Bibliothek ist ein Mitglied der Digitalen Bibliothek Ostschweiz („dibiost“). Dort finden Sie ein vielfältiges digitales Medienangebot. Wie das Ganze funktioniert, können Sie in der Einsteigebroschüre lesen oder unter den Hilfethemen auf der Website.

Stadtbibliothek

In unserem Online-Katalog können Sie bequem von Zuhause aus oder unterwegs nachsehen, welche Medien angeboten werden. Sie finden sowohl den Bestand in der Stadtbibliothek als auch den Bestand der Digitalen Bibliothek Ostschweiz („dibiost“) vor. Wie Sie im Katalog nach Medien suchen und welche Informationen Ihnen hierbei helfen, finden Sie im Flyer „Grundlagen Katalogsuche“.

Stadtbibliothek

Beides können Sie in Ihrem Bibliothekskonto online machen. Wie Sie sich dort einloggen können, finden Sie im Flyer „Login Kundenkonto“.

Stadtbibliothek

Diese Informationen finden Sie im Flyer „Login Kundenkonto“. Bitte beachten Sie, dass die Konten der Stadtbibliothek Dübendorf und der Digitalen Bibliothek Ostschweiz („dibiost“) getrennte Konten sind.

Stadtbibliothek

Teilen Sie Ihren Wunsch dem Bibliothekspersonal mit. Wir prüfen, ob der Wunsch angeschafft wird oder nicht und informieren Sie. Bitte beachten Sie, dass nur neuere Medien angeschafft werden, um den Bestand aktuell zu halten.

Stadtbibliothek

Energiesparen

Die gesamte Energieversorgung wird durch die Glattwerk AG sichergestellt. Die Seite Energieverrechnung gibt Ihnnen umfassende Informationen.

Glattwerk AG

Geld

Die Bankenombudsstelle schlichtet zwischen Banken und Kunden. Diese wurde zwar von der Bankiervereinigung gegründet und wird auch durch diese finanziert, dennoch gilt der Bankenombudsmann als eine neutrale Institution. Darüber wacht ein prominent besetzter Stiftungsrat. Der Ombudsmann hat keine direkte Verfügungsgewalt. Aus Reputationsgründen lenken Banken aber oft ein - vorausgesetzt, dass ein Kunde Fakten vorlegen kann, die belegen, dass die Bank fehlerhaft handelte. Sind Sie überzeugt, ungerecht behandelt worden zu sein, wenden Sie sich mit allen Fakten an den Ombudsmann. Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt. Der Ombudsmann nimmt mit der Bank nur Rücksprache, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Das Schlichtungsverfahren beim Bankenombudsmann ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Bankenombudsmann finden Sie hier.

Eine Ratenzahlung kann mit der Rechnungsstellenden Abteilung via Telefon vereinbart werden.

Kinder

Jein. Prinzipiell gilt vorweg, dass wir uns hier in einem komplexen Rechtsgebiet befinden. Denn hauptsächlich geht es um das Persönlichkeitsrecht des Sohnes. Dazu zählt das Recht am eigenen Bild. Demnach kann jeder Mensch selber bestimmen, wem sein Foto gezeigt wird (ohne auszuufern gibt es hier auch interessante Entscheide und Richtlinien für veröffentlichte Bilder von Google oder Zeitungen; dort verliert man zum Beispiel bzw. in der Regel seinen Rechtsanspruch, wenn man an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmt). Geht es um Kinder können diese ab der eigenen Urteilsfähigkeit (je nach Reife ab etwa zwölf Jahren) selber bestimmen, ansonsten bestimmen es die sorgeberechtigten Eltern.

Falls Ihre Exfrau das (alleinige) Sorgerecht hat, darf sie die Fotos des Sohnes auf Facebook hochladen. Wenn Sie es haben oder beide gemeinsam, braucht sie Ihre Einwilligung. Prinzipiell sollten sich Eltern bei der Veröffentlichung zurückhalten: Kinder empfinden dies später oft und zurecht als Eingriff in die Privatspähre.

Weigert sich Ihre Exfrau, können Sie sich an Facebook wenden. Nicht autorisierte Fotos von unter 13-Jährigen werden gelöscht, falls ein sorgeberechtigter Elternteil das verlangt. Ab dem 13. Geburtstag müssen die Kinder selber die Löschung verlangen. Die Löschung bei einem Verstoss gegen veröffentlichte Fotos (und/oder Texte) des geistigen Eigentums kann bei Facebook unter diesem Link gefordert werden.

Öffentlicher Verkehr

Bitte wenden Sie sich an ZVV-Contact.

Sie erreichen ZVV-Contact täglich von 06.00 - 22.00 Uhr unter folgenden Adressen:

Telefon: 0848 988 988*
Telefax: 0848 988 989
Post: ZVV-Contact, Postfach, 8040 Zürich

*Bei Anruf aus dem Festnetz betragen die Gebühren der Netzanbieter um CHF 0,08 pro Minute. Die Beratung durch ZVV-Contact selbst ist immer kostenlos. Bei Anrufen aus dem Mobilnetz können die Gebühren ihres Netzanbieters höher ausfallen.

Politik

Für eine verbindliche Auskunftserteilung richten Sie Ihre Anfrage schriftlich an den Stadtrat Dübendorf, Usterstrasse 2, 8600 Dübendorf.

Die Stadtratssitzungen finden in der Regel im 2-Wochen-Rythmus statt (Ausnahme: Schulferien).

Polizei

Dies ist aus Gründen der Identitäts- und Persönlichkeitswahrung nicht möglich. Eine Straf- oder Verlustanzeige muss zwingend am Schalter einer Polizeidienststelle erfolgen.

Steuern

Ab 01.01.2017 wechselte der Kanton Zürich zum Zuzugsprinzip.

Zuzug aus einer schweizerischen Gemeinde:

  • Die Steuerpflicht in Dübendorf beginnt rückwirkend auf den 1.1. des Zuzugsjahres. Die Abteilung Steuern wird Ihnen für das Zuzugsjahr eine provisorische Rechnung in Form einer Zahlungsempfehlung zustellen.


Zuzug aus dem Ausland:

  • Die Steuerpflicht beginnt grundsätzlich per Zuzugsdatum.


Wegzug in eine schweizerische Gemeinde:

  • Die Steuerpflicht in Dübendorf endet rückwirkend auf das Ende der Steuerperiode des Vorjahres. Bereits bezahlte Steuern werden Ihnen zurückerstattet oder noch offenen Forderungen aus Vorjahren angerechnet. Die Steuererklärung für das Wegzugsjahr wird Ihnen im folgenden Kalenderjahr durch die Zuzugsgemeinde zugestellt.


Wegzug ins Ausland:

  • Bei Wegzug ins Ausland ist frühzeitig mit der Abteilung Steuern Kontakt aufzunehmen. In der Regel benötigen wir eine Vollmacht, um die Steuervertretung sicherzustellen.

Bis Steuerperiode 2016 wird der Verrechnungssteueranspruch der folgenden Steuerperiode gutgeschrieben, Valuta 30.6. oder Datum Eingang Steuererklärung.
Ab Steuerperiode 2017 wird der Verrechnungssteueranspruch der gleichen Steuerperiode gutgeschrieben, Valuta 31.3. oder Datum Eingang Steuererklärung.

2017 ist ein Übergangsjahr:
Mit den Staats- und Gemeindesteuern 2017 werden die Rückerstattungsansprüche 2016 und 2017 verrechnet.

Ja, Ihre Zahlungen werden bis am 30.9. zu Ihren Gunsten verzinst. Der Zinssatz beträgt 0,5% bis 31.12.2019.
Der Regierungsrat hat den Vergütungszins neu festgelegt. Er sinkt ab 01.01.2020 von 0.5 auf 0.25 Prozent.

Die definitive Rechnung für das vergangene Jahr erhalten Sie, sobald die eingereichte Steuererklärung abschliessend geprüft wurde. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Das Steuergesetz sieht vor, dass Sie rückwirkend ab 1. Januar selbstständig steuerpflichtig werden und jeder eine eigene Steuererklärung einreichen muss.

Die gemeinsame Rechnung für das laufende Jahr wird aufgehoben, allfällige Zahlungen sowie die Verrechnungssteuer werden auf die Ehegatten aufgeteilt.

Um die Zahlungen aufteilen zu können, benötigen wir eine von beiden Ehepartnern unterzeichnete schriftliche Aufteilung.

Sollten Sie sich nicht einigen können oder erhalten wir von Ihnen keine Mitteilung, teilen wir Ihre geleisteten Zahlungen bis zur Trennung und die Verrechnungssteuern je hälftig auf.

Um eine Schätzung des separaten steuerbaren Einkommens sind wir dankbar, damit wir Ihnen eine eigene Steuerrechnung zustellen können. Dieses Formular erhalten Sie ebenfalls von uns zugestellt.

Ehegatten haben bereits für das Heiratsjahr eine gemeinsame Steuererklärung einzureichen. Sie sind somit rückwirkend auf den 1.1. des Heiratsjahres gemeinsam steuerpflichtig. Gleiches Vorgehen besteht bei der eidgenössisch registrierten Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare. Im Folgejahr ist für das Heiratsjahr eine gemeinsame Steuererklärung einzureichen.

Ändern sich die Einkünfte oder auch Abzüge im laufenden Jahr, haben Sie die Möglichkeit mit unserem Online-Dienst "Schätzung Einkommen" eine angepasste Steuerrechnung anzufordern.

Zuzug: Wer nach dem 1. Januar im Kanton Zürich Wohnsitz nimmt, hat hier keinen Anspruch auf Prämienverbilligung. Die Prämienverbilligung ist am früheren Wohnort zu beantragen.

Wegzug: Wer nach dem 1. Januar des Vorjahres in einen anderen Kanton weggezogen ist, hat im Kanton Zürich für das laufende Jahr keinen Anspruch auf Prämienverbilligung. Weitere Auskünfte erteilt die neue Wohngemeinde.

Liegen die Steuerfaktoren unter folgenden Limiten aufgrund Änderung der wirschaftlichen Verhältnisse oder des Zivilstandes (z.B. Heirat, Trennung / Scheidung, Tod Ehegatte), kann bei der Wohngemeinde ein Gesuch um Prämienverbilligung gestellt werden.

Die Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA) überweist die Prämienverbilligung der Krankenkasse. Diese zieht den Betrag ab Januar von den laufenden Prämienrechnungen ab. Damit die Krankenkassen den Betrag mit den laufenden Prämien verrechnen können, meldet ihnen die SVA Zürich im Dezember des Vorjahres, wer Anspruch auf Prämienverbilligung hat.

Wechsel Krankenkasse:

Die alte Krankenkasse informiert die SVA Zürich, und die Prämienverbilligung wird automatisch an die neue Krankenkasse weitergeleitet. Die Kundinnen und Kunden müssen die SVA Zürich nicht informieren.

In den zwei folgenden Fällen muss eine Steuererklärung eigereicht werden:

  • Ausländische Arbeitnehmende mit Wohnsitz im Kanton, deren Bruttoeinkünfte in einem Kalenderjahr mehr als Fr. 120‘000.00 betragen.
  • Ausländische Arbeitnehmende, die neben den quellenbesteuerten Einkünften über weitere, nicht an der Quelle besteuerte Einkünfte (z.B. Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit, Renten, Alimente, Zinserträge über Fr. 2‘500.00 usw.) verfügen oder das steuerbare Gesamtvermögen mindestens Fr. 200‘000.00 beträgt.

Falls Sie keine Steuererklärung erhalten haben und eine der obigen Voraussetzung erfüllen, wenden Sie sich bitte an die Abteilung Steuern.

Ja, Verrechnungssteuern auf Vermögenserträge, Lotterie- und Totogewinne, können auf Antrag zurück gefordert werden. Das Formular „Wertschriften- und Guthabenverzeichnis“ erhalten Sie auf Anfrage bei der Abteilung Steuern.

Ja, die Steuererklärung ist in jedem Fall einzureichen. Wir empfehlen, auf Seite 4 der Steuererklärung unter Bemerkungen zu begründen, wie Sie Ihren Lebensunterhalt bestritten haben.

Mit dem Einschätzungsentscheid wird Ihnen mitgeteilt, dass Ihre Steuererklärung definitiv veranlagt wurde.

Trauungen

Ja. Die beiden Trauzeugen müssen mündig sein und sich rechtsgültig ausweisen können.

Zivilstandsamt und Bestattungsamt

Verwaltung

Gemäss Datenschutzgesetz erteilt das Einwohneramt (bei berechtigtem Interesse) Amtsstellen, juristischen sowie auch natürlichen Personen Auskunft über Name und Adresse von Drittpersonen.
Mit einer Datensperre können Sie die Bekanntgabe Ihrer Personendaten an Private jedoch sperren lassen.

Wohnen

Nein. Der Vermieter darf nicht zur Selbsthilfe greifen. Geben Sie die Wohnung nicht zurück, muss er sie gerichtlich ausweisen lassen. Kommen Sie dem Räumungs- bzw. Ausweisungsbefehl nicht nach, werden Sie im Kanton Zürich durch das Gemeinde-/Stadtammannamt, gegebenfalls unter Beizug der Polizei, aus der Wohnung ausgewiesen. Es lohnt sich deshalb nicht, sich über den Kündigungstermin in der Wohnung aufzuhalten. Sie müssten auch mit erheblichen Kosten rechnen: für das Ausweisungsverfahren, die Räumungs-, Entsorgungs- und/oder Lagerungskosten und den Schadenersatz des Vermieters, der auch allfällige Kosten des Nachmieters aufgrund eines späteren Einzugs umfasst (Quellenangabe).

Weitere Informationen finden Sie hier.